Griechische Kohlsuppe: Lachanosoupa


Griechische Kohlsuppe Lachanosoupa - titel Griechische Kohlsuppe Lachanosoupa ist ein traditionelles Wintergericht in Griechenland. Aber das allerbeste an ihr ist: Wintergemüse hält fit und versorgt uns perfekt mit Vitaminen und Mineralstoffen.

Griechische Kohlsuppe Lachanosoupa ist ein traditionelles Wintergericht. Aber das allerbeste an ihr ist: Wintergemüse hält fit und versorgt uns perfekt mit Vitaminen und Mineralstoffen.

Suppen und Eintöpfe mit Weißkohl sind im Winter besonders beliebt. Was gibt es Wohltuenderes als eine heiße Suppe an kalten Tagen. Besonders dieses Rezept für griechische Kohlsuppe Lachanosoupa macht uns glücklich! Natürlich auch weil es aus Griechenland stammt, ihr wisst ja aus unseren Griechenland-Reiseberichten wie das mit uns ist.

Mit unserem Rezept bis du auf alle Fälle für mollige Wohlfühlmomente bestens ausgestattet. Die Lachanosoupa (λαχανόσουπα) ist ein traditionelles Wintergericht in Griechenland, man kann es natürlich das ganze Jahr genießen. Der Kohl wird durch das Anbraten süßlich, Dill und Thymian geben Würze, die Zucchini, Karotten und Kartoffeln machen eine komplette Mahlzeit daraus.

Und das allerbeste: Wintergemüse hält fit! Wer im Winter gerne zu Kohl greift, versorgt sich perfekt mit Vitaminen und Mineralstoffen. Die enthaltenen Pflanzenstoffe trainieren die Widerstandsfähigkeit unserer Zellen. Der Trick bei der griechischen Kohlsuppe ist, dass zuerst das ganze Gemüse nacheinander angebraten wird. Dadurch werden die Aromen noch intensiver. Außerdem ist die Lachanosoupa sehr einfach zuzubereiten. Zu Tisch genügt ein Korb mit frischem Weißbrot – Perfekt!


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Unser Rezept ist ideal mit den angeboteten Wintergemüse-Sorten vom Markt. Das Gemüse sollte in mundgerechte Stücke gewürfelt werden. Den Weißkohl in nicht zu kleine Quadrate schneiden, denn er verliert noch an Volumen. Durch das langsame Köcheln kommen die Geschmacksstoffe hervorragend zur Geltung. Die Reihenfolge des Garens sollte eingehalten werden.

Die wichtigste Zutat für die Lachanosoupa ist reichlich gutes Olivenöl – also nicht sparen! Die Menge im Rezept sollte es schon sein, sonst gelingt die Lachanosoupa nicht so gut. Wir verwenden immer Wasser und keine Gemüsebrühe. Die Suppe enthält so viele Aromen, dass eine Brühe nicht nötig ist.

Kohl ist gesund – und er macht munter! Nur sollte man nichts übertreiben…  siehe Video unten!

Zutaten für 6 Personen

500 g Weißkohl oder Spitzkohl
100 ml Olivenöl
1 Zwiebel
4 mittelgroße Kartoffeln
6 Knoblauchzehen
2 Tomaten
1 Zucchini
2 TL Dill
2 TL getrockneter Thymian
Salz, Pfeffer
2 Liter Wasser
3 TL Zitronensaft

Das Olivenöl erhitzen und Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig braten. Knoblauchzehen fein hacken mit Dill, Thymian, Salz, Pfeffer zu den Zwiebeln geben und 3 bis 4 Minuten weiter braten. Vorsicht, der Knoblauch sollte nicht anbräunen, da er sonst bitter schmeckt.

  1. Als erstes die vorbereiteten Zucchini und Karotten dazugeben, alles gut vermischen und bei zugedeckt niedriger Hitze 10 Minuten dünsten.
  2. Im zweiten Schritt den Weißkohl einrühren, Deckel auflegen und für weitere 2 bis 3 Minuten mitgaren, bis er etwas zusammenfällt.
  3. Im dritten Schritt die gewürfelten Kartoffeln und Tomaten zum Gemüse in den Topf geben, unterrühren und zugedeckt 8 Minuten garen.

Erst jetzt das Wasser dazu gießen. Die Hitze erhöhen bis die Suppe aufkocht, dann auf mittlere Hitze zurückschalten. Deckel wieder auflegen und für etwa 20 bis 30 Minuten köcheln lassen, bis alle Gemüsesorten weich gegart sind.

Den Zitronensaft auspressen, den Topf vom Herd ziehen und den Saft einrühren. Die Kohlsuppe mit Salz, Pfeffer und Dill abschmecken und heiß mit knusprigem Weißbrot servieren.

Hinweis: Bei der immer wieder gepriesenen „Kohlsuppendiät“ handelt es sich um eine Crashdiät mit allen Nachteilen einer einseitigen Ernährungsweise. Daher wird sie von Ärzten nicht zur dauerhaften Gewichtsabnahme empfohlen.


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Kultfilm „Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe“

Eine wunderbar verrückte Geschichte mit Louis de Funès in Höchstform, bei der die eine Einzelsequenz immer in Erinnerung bleibt – das Kohlsuppe-Essen – deren Folge später das „Heranfurzen“ eines Ufos ist. Die Szene ist bis heute komödiantisch nahezu unerreicht. Der ganze Film ist eine amüsante Komödie mit bissigen Untertönen. Tipp: Im Video zu Minute 9.42 vorscrollen, oder den ganzen Film genießen!

Handlung: Der alte Claude (Louis de Funès) und sein Nachbar Francis (Jean Carmet) erwarten vom Leben nicht mehr viel. Sie vertreiben sich die Zeit mit fröhlichem Trinken von Wein, Pernod, und dem Verspeisen ihrer selbstgekochten Kohlsuppe. Diese verursacht bei beiden derartige Blähungen, dass die Geräusche sogar im Weltall gehört werden. Ein freundlicher Außerirdischer (Jacques Villeret) landet mit seinem Ufo auf dem Hof von Claude. Der Mann aus dem All ist an der Kohlsuppe sehr interessiert. Nachdem er eine Kostprobe zu seinen Artgenossen mitgenommen, sind diese alle davon begeistert. Er kommt immer wieder zurück, um nachzufassen. Der Film endet damit, dass der Außerirdische mit einem Riesen-Raumschiff wiederkehrt, den kompletten Hof von Claude und Francis ausgräbt und mit auf den Planeten Oxo nimmt. Die drei machen sich bestens gelaunt von der Erde davon…

Fazit: Beim Genuss einer Kohlsuppe und auch für die Zeit danach – Vorsicht vor Außerirdischen!

Das Video zeigt die komplette französischen Filmkomödie „Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe“ (Originaltitel: La soupe aux choux – Die Kohlsuppe) von 1981.


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