Bayerischer Zwetschgendatschi mit Butter-Zimt-Streusel


Bayerischer Zwetschgendatschi mit Butter-Zimt-Streusel - Unvergleichlich ist der Geschmack der saftig-süßen Zwetschgen mit den knusprigen Steuseln.

Bayerischer Zwetschgendatschi mit Butter-Zimt-Streusel schmeckt am besten lauwarm.

Zwetschgendatschi ist der Sommerstar für Kuchen-Fans. Saftig-süße Zwetschgen auf luftigem Hefeteig und obendrauf knusprig-buttrige Zimt-Steusel – ein einmaliges Geschmackserlebnis. Die Zwetschgenzeit ist kurz (zwischen Mitte Juli und Mitte September) und sollte zum Datschibacken genutzt werden.

Also nur keine Scheu – Datschibacken ist einfach, Familie und Gäste werden Euch mit Sicherheit zum Helden der Kaffeetafel ernennen. Es handelt sich hier nicht um einen gewöhnlichen Pflaumenkuchen vom Blech, denn Zwetschgen sind eine eigene Unterart der Pflaumen.

Möchte man vollreife Zwetschgen verwenden, dann sollte man nicht zu früh kaufen. Je reifer sie sind, desto süßer ihr Geschmack und umso besser gelingt der Datschi.

Für alle Nicht-Bayern: „Datschi“ kommt von „datschen“, was so viel bedeutet wie „hineindrücken“. Die Zwetschgen werden leicht in den Teig hineingedrückt, darum ist es ein Zwetschgen“datschi“.

Augsburg beansprucht für sich, den Zwetschgendatschi erfunden zu haben. Er gilt als kulinarische Spezialität der Stadt und wird nach dem Originalrezept aus Mürbteig gebacken. Seinetwegen wird die Stadt scherzhaft „Datschiburg“ genannt. Die Münchner backen ihren Datschi traditionell mit Hefeteig.

Für Leser die sich wundern, wie denn ein bayrisches Kuchenrezept auf unserer Website überhaupt Einlass finden konnte? Ganz einfach: Die mediterran-orientalische Nuance ist beim Zwetschgendatschi-Rezept eindeutig der Zimt. Außerdem sind die Reisezikaden aus München und das ist bekanntlich die nördlichste Stadt Italiens


WERBUNG


Für 1 Backblech

Für den Teig
125 ml Milch

20 g Hefe
300 g Mehl
50 g Zucker
1 Ei
Salz
1 Päckchen Vanillezucker
abgeriebene unbehandelte Zitronenschale
weiche Butter

Für den Belag
2 kg reife Zwetschgen
50 g Mandeln (zum Bestreuen des Teigs) oder Paniermehl
50 g Zucker

Für die Streusel
125 g Mehl
90 g Zucker
100 g flüssige Butter
1 TL Zimtpulver


WERBUNG



Für den Hefeteig die Milch in einem Topf lauwarm erhitzen. Die Hefe mit den Fingern zerbröckeln und in der Milch auflösen. Die Hefemilch mit dem Mehl, dem Zucker, dem Ei,  1 Prise Salz, dem Vanillemark und der Zitronenschale mit den Händen oder in der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten. Die Butter hinzufügen und den Teig einige Minuten weiterkneten, bis er geschmeidig ist.

Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt in einer Schüssel an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und das Blech damit auslegen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Für den Belag die Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und jede Zwetschgenhälfte längs etwa bis zur Mitte einschneiden. Den Teig mit den gemahlenen Mandeln oder Paniermehl bestreuen und dicht mit den Zwetschgenhälften belegen. Den Zucker über die Zwetschgen streuen.

Für die Streusel das Mehl mit dem Zucker, dem Vanillezucker, der flüssigen Butter und dem Zimt mit den Fingern zu Krümeln verreiben. Die Streusel gleichmäßig auf dem Zwetschgendatschi verteilen. Den Kuchen nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Den Zwetschgendatschi im Ofen auf der mittleren Schiene 30 bis 40 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und den Kuchen in Stücke schneiden. Den Datschi noch lauwarm mit einem Schlagsahne servieren.


Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.