Griechenland: Übernachtungssteuer ab Januar 2018


Griechenland: Übernachtungssteuer ab Januar 2018 - reise-zikaden.de - athens, akropolis, pnyx - Panoramablick in Athen: Vom Pnyx-Felsen auf die weltberühmte Akropolis von Athen.

Panoramablick vom Pnyx-Felsen auf die weltberühmte Akropolis von Athen. Diese einzigartigen Bauwerke wurden im 5. Jahrhundert v. Chr. auf einem steilen Felsen erbaut. Dazu gehören Erechtheion, Niketempel, Propyläen und der Parthenon-Tempel, in diesem stand die Statue der Göttin Athene.

Eine Reise nach Griechenland wird ab dem 1. Januar 2018 etwas teurer. Das griechische Ministerium für Tourismus in Athen hat beschlossen eine Übernachtungssteuer einzuführen. Dabei werden maximal vier Euro pro Übernachtung und Zimmer fällig. Die Höhe der Steuer richtet sich nach den Hotelsternen:

  • 0,50 Euro in Ein-Stern-Hotels/pro Übernachtung und Zimmer
  • 0,50 Euro in Zwei-Sterne-Hotels/pro Übernachtung und Zimmer
  • 1,50 Euro in Drei-Sterne-Hotels/pro Übernachtung und Zimmer
  • 3,00 Euro in Vier-Sterne-Hotels/pro Übernachtung und Zimmer
  • 4,00 Euro in Fünf-Sterne-Hotel/pro Übernachtung und Zimmer
  • 0,50 Euro pro Apartment, unabhängig von der Kategorie

Dadurch würde beispielsweise ein 14-tägiger Urlaub in Griechenland von 7 Euro bis maximal 56 Euro teurer werden. Bei einer dreiwöchigen Reise sind von 10,50 Euro bis 84 Euro Übernachtungssteuer fällig. Offenbar sind Campingplätze von dieser neuen Steuer bislang nicht betroffen.


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Die sogenannte „Stayover Tax“ wird direkt von den Hotels- oder Apartmentanlagen vor Ort eingezogen, unterliegt nicht der Mehrwertsteuer (VAT) und wird dem Gast durch eine gesonderte Quittung in Rechnung gestellt. Mit der Erhebung will die griechische Regierung die Neuverschuldung reduzieren und damit ein umfangreiches Renten- und Steuerpaket entwickeln. Die neue Abgabe ist Teil eines von der griechischen Regierung im Mai 2017 beschlossenen Sparpakets.

Aus der Tourismusbranche gab es dazu heftige Proteste. Laut Verband der Touristik-Unternehmen in Griechenland (SETE) sind die Preise seit 2015 durchschnittlich um 15 Prozent gestiegen. Eine zusätzliche Übernachtungssteuer würde die Wettbewerbsfähigkeit des griechischen Tourismus gefährden.

Eine Gäste-, Übernachtungs- oder auch Tourismussteuer wird in vielen Urlaubszielen erhoben, zum Beispiel seit 2016 auf den Balearischen Inseln. Die vor allem bei Hoteliers umstrittene Urlaubersteuer hat dort dem Besucherzustrom keinen Abbruch getan. Allerdings möchten die Balearen mit den Einnahmen den durch den Massentourismus verursachten Umweltschäden entgegen wirken.

Auch in Deutschland wird vielerorts eine sogenannte Orts- oder Kurtaxe erhoben, die sich je nach Ziel von 50 Cent bis 3,50 Euro pro Nacht/Person beläuft. Sämtliche Infos zur griechischen „Stayover Tax“ vermeldete das tourisistische Fachmagazin FVW im August 2017.


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Bei Pauschalreisen rückt Griechenland auf Platz zwei vor

Griechenland ist Aufsteiger des Reisejahres 2017. Hellas hat die Türkei als zweitstärkstes ausländisches Pauschalreiseziel abgelöst. Spanien ist auch 2017 weiterhin das beliebteste Reiseland der Deutschen. Bei den deutschen Veranstaltern erzielte Griechenland, bei Buchungen bis einschließlich 31. Oktober 2017, ein Umsatzplus von 30 Prozent zum Vorjahr.

Bereits 2016 hatte Griechenland ein zweistelliges Wachstum erzielt. Auch Ägypten lockte wieder mehr Pauschalreisende an und konnte ein Umsatzplus von 55 Prozent erzielen. Die Zahlen stammen vom GfK Marktforschungsinstitut und wurden vom Deutschen Reiseverband am 7. 12. 2017 veröffentlicht.


Quelle: dpa, news.gtp.gr

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