Ostkreta: Unsere 25 Sehenswürdigkeiten um Sitia und Ierapetra


Ostkreta: Unsere 25 Sehenswürdigkeiten um Sitia und Ierapetra - reise-zikaden.de, greece, crete, sitia, harbour, port, eastern crete, lasithi - Sitia in Ostkreta liegt in einer weiten Bucht. Im Südteil des Hafens liegen Fischerboote und Kaikis. Mit diesem traditionellen Bootstyp haben griechische Kapitäne ihre Welt umfahren. Wer kretisches Leben in einer entspannten Hafenstadt erleben möchte, der ist in Sitia gut untergebracht.

Sitia in Ostkreta liegt in einer weiten Bucht. Im Südteil des Hafens liegen Fischerboote und Kaikis. Mit diesem traditionellen Bootstyp haben griechische Kapitäne ihre Welt umfahren. Wer kretisches Leben in einer entspannten Hafenstadt erleben möchte, der ist in Sitia gut untergebracht.

Inhaltsverzeichnis

Wer das authentische Kreta kennen lernen möchte, für den ist der Osten der griechischen Mittelmeerinsel das perfekte Reiseziel. Mit unseren Empfehlungen Ostkreta: Unsere 25 Sehenswürdigkeiten um Sitia und Ierapetra möchten wir nicht nur auf die Höhepunkte, sondern bevorzugt auf die unbekannteren Sehenswürdigkeiten, aufmerksam machen.

Unsere Leser wissen es inzwischen schon: Archäologische Ausgrabungsstätten sind unsere Passion.  Schwerpunkt werden die Besichtigungen geschichtlicher Relikte sein. Denn die Frühgeschichte Kretas ist einzigartig in Europa. Besonders die minoische Hochkultur auf der Insel ist noch immer voller Rätsel.

Wir sind ganz im Osten von Kreta unterwegs, die Region beginnt hinter den Bergen des Thripti-Gebirges, etwa dreißig Kilometer östlich von Agios Nikolaos. Ausgangspunkt unserer Ausflüge in Ostkreta ist die gemütliche Hafenstadt Sitia an der Nordküste, im Regionalbezirk Lasithi.

An der Nordküste um Sitia ist die Landschaft an der Ägäis tief eingebuchtet und steil. Wer weiter nach Osten fährt findet traumhaft schöne Sandstrände bei Palekastro, Zakros, Itanos und Xerokampos. An der meist menschenleeren Küstenlinie Ostkretas finden sich stille Felsbuchten, idyllische Lagunen und ruhige Sandstrände. Im Inneren dominiert das einsame Thripti-Gebirge und die Chandras-Hochebene.

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Im Frühling explodiert die Natur auf Kreta in einem bunten Farbenrausch. Auf der felsigen Halbinsel Trypitos im Süden der Bucht von Sitia blühen wilde Margeriten so weit das Auge reicht.

Landschaftliche Höhepunkte bietet Ostkreta reichlich. Neben den beiden Hafenstädten Sitia und Ierapetra, sowie vielen minoischen Ausgrabungsstätten, zählt der äußerste Osten zu den schönsten Küstenabschnitten Kretas. Wer unverfälschte Dörfer und und ländliche Beschaulichkeit liebt, wird sich wohlfühlen. Massentourismus ist in Ostkreta kaum zu beobachten.

Ierapetra, die geschäftige Hafenstadt an der Südküste, ist die südlichste Stadt Europas. Bis nach Libyien oder Ägypten, sind es nur noch knapp 400 Kilometer, bzw. 250 Seemeilen. In der Umgebung von Ierapetra finden Badefreunde schöne schöne Strände. Wer schnell von Süd nach Nord möchte, kein Problem: Ierapetra liegt an Kretas schmalster Stelle. Der gemütliche Hafenort Pachia Ammos im Norden und Ierapetra im Süden sind nur fünfzehn Kilometer voneinander entfernt.

Alle beschriebenen Besichtigungspunkte in Ostkreta haben wir während unserer dreiwöchigen Reise im April 2015 besucht. Einige unserer „Sehenswürdigkeiten“ sind vielleicht nicht unbedingt die berühmtesten Highlights. Was für den einen Top ist, empfindet der andere als Flop. Die Geschmäcker sind dabei unterschiedlich. Unser Schwerpunkt auf Reisen ist die Historie der bereisten Regionen zu erfassen. Dann erschließt sich die Gegenwart (fast) von selbst.


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Mehr Lesestoff: Ostkreta: Landurlaub im Bergdorf Kato Drys bei Sitia
Das kleine Bergdorf Kato Drys bei Sitia war für drei Wochen unser Standort in Ostkreta. Wir lieben das authentische ländliche Kreta: Mit den freundlichen Dorfbewohnern, dem hübschen Ferienhaus, der niedlichen Katzenfamilie und der einmaligen Fernsicht vom Dorf auf die Landschaft mit Bergen und Feldern.


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Gute Nachrichten! Die Fluggesellschaft Condor wird ab der Sommersaison 2018, einmal pro Woche, den Flughafen in Sitia anfliegen. Von den Flughäfen Frankfurt, München und Düsseldorf.
Mehr Infos: Kreta: Condor fliegt ab Frühjahr 2018 direkt nach Sitia in Ostkreta


Sitia: Entspannter Flair in Kretas östlichster Hafenstadt

Griechenland, Kreta, Osten, Sitia, Stadt, Lasithi, Hafen, Burg, Fischerboote - Sitia ist ein attraktives Hafenstädtchen im Osten von Kretas Nordküste. Mit etwa 300 Sonnenstunden im Jahr ist es ein Traumziel, besonders für Nordeuropäer. Die Häuser sind terrassenförmig an den Hang gebaut und werden von der venezianischen Festung „Kasarma“ überragt.

Sitia ist ein attraktives Hafenstädtchen im Osten von Kretas Nordküste. Mit etwa 300 Sonnenstunden im Jahr ist es ein Traumziel, besonders für Nordeuropäer. Die Häuser sind terrassenförmig an den Hang gebaut und werden von der venezianischen Festung „Kasarma“ überragt.

Anfahrt nach Sitia

Vom Flughafen in Heraklion sind es bis nach Sitia im Osten 130 Kilometer. Wir folgen der Europastraße 75/Nationalstraße 90 Richtung Agios Nikolaos. Bis Cheronissos ist die Strecke als Autobahn ausgebaut Für die Strecke sollten dennoch etwa drei Stunden eingeplant werden.

Rundgang durch Sitia

Die malerische Hafenstadt Sitia liegt an der letzten großen Bucht von Kretas Nordküste, ganz im Osten der Insel. Terrassenförmig ziehen sich im Zentrum die Gassen und Häuser an der weit geschwungenen Hafenbucht entlang. Bunte Fischerboote schaukeln im Fischerhafen. Weiß getünchte Treppengassen durchbrechen die Querstraßen im Zentrum und führen zum venezianischen Kastell „Kasarma“ hinauf.

Sitia ist das landwirtschaftliche Zentrum von Ostkreta. Hier befinden sich Werkstätten und Geschäfte für die Bauern aus den Dörfern in der Umgebung. Überwiegend werden in der Region Oliven und Wein angebaut. Tourismus ist hier zwar noch Nebensache, dafür werden die Gäste in Sitia umso herzlicher umsorgt. Als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung ist das Städtchen Sitia ideal.

Wer kretisches Leben in einer entspannten Hafenstadt erleben möchte, der ist in Sitia gut untergebracht. Die Menschen freuen sich über ihre Gäste. Hier wird die berühmte kretische Gastfreundschaft noch gelebt. Auf der Hochebene über der Stadt liegt der Flughafen. Ab Sommer 2018 wird dieser auch von ausländischen Airlines angeflogen. Im Hafen starten Fähren nach Heraklion, Karpathos, Kasos, Milos, Rhodos, Santorin und Piräus. Wer Lust auf „Insel-Hüpfen“ bekommt, dem kann hier geholfen werden.

Fünf Sehenswürdigkeiten von Sitia

greece_crete_sitia_archaeological_museum_trypitos - Die Sammlung des Archäologischen Museums in Sitia umfasst Fundstücke von der Jungsteinzeit bis zur spätrömischen Epoche. Das Foto zeigt einen Schaukasten mit minoischen Objekten für religiöse Rituale aus Kato Zakros und Palekastro: Stierhörner, Doppeläxte, Gefäße, Figuren und ein Fresko mit Narzissen.

Die Sammlung des Archäologischen Museums in Sitia umfasst Fundstücke von der Jungsteinzeit bis zur spätrömischen Epoche. Das Foto zeigt einen Schaukasten mit minoischen Objekten für religiöse Rituale aus Kato Zakros und Palekastro: Stierhörner, Doppeläxte, Gefäße, Figuren und ein Fresko mit Narzissen.

  • Venezianisches Kastell „Kasarma“ (Casa di Arma)
  • Archäologisches Museum von Sitia
  • Uferpromenade mit Palmen, Fischerhafen und Altstadt
  • Volkskunde-Museum von Sitia
  • Stadtstrand, mit Sand und Kieseln, sowie Mini-Insel „Karabopetra“

Mehr Infos zu Sitia in unserer Reportage:
Ostkreta: Sitia – Entspannter Flair in Kretas östlichster Hafenstadt


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Agia Fotia: Minoische Siedlung und kykladische Nekropole

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, griechenland, greece, kreta, lasithi, ostkreta, crete, sitia, agia fotia, gagia photia, minoan settelement - Agia Fotia: Auf dem Koufota-Hügel, einem Felsplateau über dem Meer, liegt eine palastähnliche Siedlung aus Mittelminoischer Zeit (2.100 – 2.000 v. Chr.) die zusätzlich mit einer Wehrmauer umgeben war. Einst lebte hier offenbar ein Familienclan in einer befestigten Siedlungsgemeinschaft.

Agia Fotia: Auf dem Koufota-Hügel, einem Felsplateau über dem Meer, liegt eine palastähnliche Siedlung aus Mittelminoischer Zeit (2.100 – 2.000 v. Chr.) die zusätzlich mit einer Wehrmauer umgeben war. Einst lebte hier offenbar ein Familienclan in einer befestigten Siedlungsgemeinschaft.

Anfahrt zu den Ausgabungen bei Agia Fotia

Wir fahren die Küstenstraße von Sitia nach Osten und erreichen Agia Fotia. Am Ortsende zweigen wir zum Hotel „Lassion Golden Bay“ ab. Der unbefestigte Weg führt nach Norden. Vor uns liegt ein Plateau über dem Meer, dort liegen die Ruinen der Siedlung. Bevor der Hügel erreicht wird, liegt links die Nekropole.

Die minoische Siedlung von Agia Fotia

Auf einem Felsplateau über dem Meer, nahe der Nekropole, wurden Grundmauern einer palastähnlichen minoischen Siedlung entdeckt (siehe Foto oben). Diese war zusätzlich mit Wehrmauern befestigt. Der Gebäudekomplex wird auf die Mittelminoische Epoche (MM IA, 2.100 – 2.000 v. Chr.) datiert. Warum das Areal, im Gegensatz zu anderen Anlagen, befestigt wurde ist ungeklärt. Es diente offenbar der Landwirtschaft und weist insgesamt 37 Räume auf, die sich um einen Innenhof gruppieren.

Die minoische Nekropole von Agia Fotia

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, greece, griechenland, crete, kreta, lasithi, sitia, agia fotia, archaeological site, minoan tombs, nekropole - Unterhalb von Agia Fotia wurde eine der ältesten und größten Nekropolen aus Frühminoischer Zeit (3.300 – 2.700 v. Chr.) entdeckt. Die Grabbeigaben weisen Einflüsse der Kykladenkultur auf. Vermutlich gab es damals intensive Handelsbeziehungen zwischen Ostkreta und den Kykladeninseln.

Unterhalb von Agia Fotia wurde eine der ältesten und größten Nekropolen aus Frühminoischer Zeit (3.300 – 2.700 v. Chr.) entdeckt. Die Grabbeigaben weisen Einflüsse der Kykladenkultur auf. Vermutlich gab es damals intensive Handelsbeziehungen zwischen Ostkreta und den Kykladeninseln.

Eine der ältesten und größten Nekropolen, die auf Frühminoische Zeit datieren, befindet sich unterhalb vom Dorf Agia Fotia. Die Gräber werden auf FM I (3.300 – 2.700 v. Chr.) datiert. Hier wurden insgesamt 252 Schachtgräber (auch Felskammergräber genannt) entdeckt. Etwa 1.800 Grabbeigaben, z. B. Keramik, Werkzeuge, Waffen und Schmuck, konnten geborgen werden. Diese weisen Einflüsse der Kykladenkultur auf. Ausgestellt sind die Funde in den Museen von Sitia, Agios Nikolaos und Heraklion.


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Halbinsel Trypitos: Ruinen einer hellenistischen Hafenstadt

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, griechenland, greece, kreta, lasithi, ostkreta, crete, sitia, trypitos - Die Halbinsel Trypitos bietet einen fantastisches Panorama auf die Bucht von Sitia. Hier befinden sich die Ruinen einer hellenistischen Hafenstadt, die vermutlich einst „Polichna“ hieß. Interessant ist hier ein künstlich angelegter Felseinschnitt, an der Ostseite des Kaps, das in der Antike als Bootswerft diente.

Die Halbinsel Trypitos bietet einen fantastisches Panorama auf die Bucht von Sitia. Hier befinden sich die Ruinen einer hellenistischen Hafenstadt, die vermutlich einst „Polichna“ hieß. Interessant ist hier ein künstlich angelegter Felseinschnitt, an der Ostseite des Kaps, das in der Antike als Bootswerft diente.

Anfahrt zur Halbinsel Trypitos

Die Halbinsel Trypitos liegt an der Südseite der Bucht von Sitia. Das Kap befindet sich am östlichen Strandende von Sitia und ist nur etwa drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

Rundgang durch Trypitos

Auf der Halbinsel Trypitos wurden die Ruinen einer hellenistischen Hafenstadt ausgegraben. Das Grabungsareal ist frei zugänglich. Bis heute ist das antike Stadtgebiet nicht vollständig freigelegt und erforscht. Überall liegen Keramik-Bruchstücke aus dieser Epoche. Die Wohnhäuser der Stadt wurden auf Terrassen errichtet und erstreckten sich über die gesamte Halbinsel.

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, greece, griechenland, crete, kreta, lasithi, sitia, tripitos, trypitos - Blick von der Halbinsel Trypitos nach Sitia. Archäologen vermuten, dass es sich bei den Ausgrabungen um die antike Stadt „Eteia“ (Ητεία) handeln könnte – das klingt ähnlich wie Sitia. War die Trypitos die Vorgängersiedlung von Sitia?

Blick von der Halbinsel Trypitos nach Sitia. Archäologen vermuten, dass es sich bei den Ausgrabungen um die antike Stadt „Eteia“ (Ητεία) handeln könnte – das klingt ähnlich wie Sitia. War die Trypitos die Vorgängersiedlung von Sitia?

Die Fundstücke datieren in die Zeit vom Anfang des 3. Jhd. v. Chr. bis in die Mitte des 2. Jhd. v. Chr. Archäologen vermuten, dass es sich entweder um die antike Stadt „Eteia“ (Ητεία), oder um „Polichna“ (Πολίχνη) handelt.

Die Bedeutung der Stadt und ihrer Handelsverbindungen zeigen Münzfunde aus Ägypten, Rhodos, Milos, Argos, Itanos, Praisos, Chersonissos, Lyttos und Knossos.

Die Hafenstadt florierte etwa hundert Jahre, nach ihrer Zerstörung wurde sie verlassen. Die Bezeichnung Trypitos (Τρυπητός, durchlöchert) leitet sich von einem in hellenistischer Zeit angelegten Felseinschnitt an der Ostseite der Halbinsel ab. Der Felsspalt wurde als Schiffswerft genutzt. Die Boote wurden über eine Rampe aus dem Meer gehoben. Dort befand sich auch der antike Hafen.


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Piskokefalo: Heimat des bedeutendsten Dichters von Kreta

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, griechenland, greece, kreta, lasithi, ostkreta, crete, sitia, piskokefalo - Am gemütlichen Dorfplatz von Piskokefalo bewirten zwei Kafenia und eine traditionelle Taverne die Gäste. Ganz in der Nähe steht das wichtigste Gebäude von Piskokefalo: Das Wohn- und Geburtshaus von Vitsentzos Kornaros (1553 – 1613), dem Dichter des berühmten „Erotokritos“.

Am gemütlichen Dorfplatz von Piskokefalo bewirten zwei Kafenia und eine traditionelle Taverne die Gäste. Ganz in der Nähe steht das wichtigste Gebäude von Piskokefalo: Das Wohn- und Geburtshaus von Vitsentzos Kornaros (1553 – 1613), dem Dichter des berühmten „Erotokritos“.

Anfahrt nach Piskokefalo

Das große Dorf Piskokefalo liegt etwa drei Kilometer südlich vom Stadtzentrum in Sitia entfernt, in einer fruchtbaren Ebene hinter der Hafenstadt.

Rundgang durch Piskokefalo

Piskokefalo ist eines der größeren Dörfer auf der Fahrstrecke durch das Sitia-Gebirge zur Südküste, die bis nach Ierapetra am Libyschen Meer führt. Am angenehm schattigen Dorfplatz mit mehreren freundlichen Kafenias und Tavernen, sowie kleinem Supermarkt, lässt es sich gut aushalten.

Mehrere minoische Fundorte umgeben Piskokefalo. Wer sie entdecken möchte, sollte in den Kafenia nachfragen und sich ihre genaue Lage erklären lassen. Am Südrand des Dorfes wurde eine Landvilla aus minoischer Zeit entdeckt. Auf dem „Katrinia-Hügel“ lag, zwischen 1.700 bis 1.500 v. Chr., ein minoisches Heiligtum mit interessanten Votivgaben, die sich im Museum von Heraklion befinden.

Vitsentzos Kornaros: Dichter des Epos „Erotokritos“

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Das Wohnhaus des berühmten Dichters Vitsentzos Kornaros (1553 – 1613) in seinem Heimatdorf Piskokefalo, bis etwa 1590 soll der Schriftsteller hier gelebt haben. Sein Epos „Erotokritos“ ist bis heute die Grundlage der kretischen Volksdichtung und in der traditionellen Musik allgegenwärtig.

Im 16. Jahrhundert lebte in Piskokefalo die wohlhabende venezianische Adelsfamilie Kornaros. Deren berühmtester Sohn war der Dichter Vitsentzos Kornaros (1553 – 1613), der das Epos „Erotokritos“ (Ερωτόκριτος) schrieb.

Mit dem „Erotokritos“ zählt Kornaros zu den wichtigsten Schriftstellern Kretas. Sein Roman in Reimform zählt etwa zehntausend fünfzehnsilbige Verse.

Vitsentzos Kornaros schrieb das berühmte Epos im kretischen Dialekt mit einer auf Volksliedern basierenden Versform, die bis heute die traditionelle Musik Kretas beeinflusst. Die Sprache des „Erotokritos“ ist von venezianischen Einsprengseln durchsetzt. Vitsentzos Kornaros wurde in Piskokefalo geboren und wuchs hier auf. Sein Geburts- und Heimathaus, in dem er bis 1590 gelebt haben soll, wurde aufwändig renoviert und ist der ganze Stolz im Dorf.


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Zou: Ein minoisches Landgut und seine große Quelle

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, griechenland, greece, kreta, lasithi, ostkreta, crete, sitia, stavromenos, piskokefalo, zou, minoan villa, prinias - Die bronzezeitliche „Villa“ bei Zou wurde in Mittelminoischer Zeit um 1.650 – 1.600 v. Chr. erbaut und kann als großer Gutshof verstanden werden. Vom Standort hat man eine gute Sicht auf den Berg Prinias (oben links), auf dessen Spitze ein minoisches Gipfelheiligtum lokalisiert wurde.

Die bronzezeitliche „Villa“ bei Zou wurde in Mittelminoischer Zeit um 1.650 – 1.600 v. Chr. erbaut und kann als großer Gutshof verstanden werden. Vom Standort hat man eine gute Sicht auf den Berg Prinias (oben links), auf dessen Spitze ein minoisches Gipfelheiligtum lokalisiert wurde.

Anfahrt nach Zou

Von Sitia kommend fahren wir Richtung Süden und biegen am Ortsanfang von Piskokefalo nach links Richtung Stavromenos ab. Wir folgen der Straße bis kurz vor Zou die „Minoan Villa“ beschildert wird.

Die minoische Villa von Zou

Die minoische Villa bei Zou ist frei zugänglich. Allerdings ist sie nur über einen kurzen, steilen Pfad erreichbar. Mitte der 1950er-Jahre wurde, nach Straßenbauarbeiten, dieser große minoische Gutshof freigelegt. Datiert wurde die Villa in die Mittelminoische Zeit, (MM IIIB, 1.650 – 1.600 v. Chr.).

Das Hanghaus bestand aus zwanzig Räumen, verteilt auf fünf Ebenen: Wohnräume, Küche mit Herdstelle, Werkstätten, Brennofen für Keramik, Lagerräume und Stallungen. Einige der Räume waren unterkellert. Ob das Gebäude mehrstöckig war, konnte bisher von der Forschung nicht geklärt werden.

Zerstört wurde die minoische Villa durch schwere Erdbeben in Spätminoischer Zeit, (SM IA, 1.600 – 1.480 v. Chr.). Die Größe des Gebäudes beläuft sich auf 31 x 23 Meter, dies entspricht einer Fläche von über 700 Quadratmetern. Es war deutlich größer, da die Außengrenzen des Gutshofs nicht eindeutig lokalisiert wurden. Auf seiner obersten Terrasse befand sich eine ummauerte Weide.

Das Dorf Zou und seine große Quelle

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, griechenland, greece, kreta, lasithi, ostkreta, crete, sitia, stavromenos, piskokefalo, zou, source - Die große Quelle beim Dorf Zou führt das ganze Jahr Wasser in Trinkwasserqualität.Die große Quelle beim Dorf Zou führt das ganze Jahr Wasser in Trinkwasserqualität.

Die große Quelle beim Dorf Zou führt das ganze Jahr Wasser in Trinkwasserqualität.

Das kleine Dorf Zou ist etwa sieben Kilometer von Sitia entfernt. Seinen Namen hat es vermutlich vom türkischen „Sou“, für Wasser. Heute wohnen unter dreißig Menschen dort.

Sehenswert bei Zou ist die ganzjährig wasserführende große Quelle am Dorfrand, sie liefert Trinkwasserqualität. Eine Rarität in Kreta. Umgeben von großen Bäumen kommen Einheimische mit Kanistern vorbei und befüllen sie zum Eigenbedarf. Das Wasser strömt an den Felsen entlang, Bäume spenden Schatten. Ein seltener, fast mystischer Anblick in Kreta.


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Moni Faneromeni: Einsame Lage an der Agii Pantes-Schlucht

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, griechenland, greece, kreta, lasithi, ostkreta, crete, sitia, skopi, moni faneromenis. - Das Kloster Moni Faneromeni liegt westlich von Sitia in spektakulärer Lage am Rande der Agii Pantes-Schlucht. Vom Klosterhof ist das Meer mit den Inseln des Dionysaden-Archipels sichtbar. Unterhalb der Kirche befindet sich die kleine Felsenhöhle in der einst ein Hirte die wundertätige Marienikone fand.

Das Kloster Moni Faneromeni liegt westlich von Sitia in spektakulärer Lage am Rande der Agii Pantes-Schlucht. Vom Klosterhof ist das Meer mit den Inseln des Dionysaden-Archipels sichtbar. Unterhalb der Kirche befindet sich die kleine Felsenhöhle in der einst ein Hirte die wundertätige Marienikone fand.

Anfahrt nach Moni Faneromeni

Wir starten zum Kloster Moni Faneromeni in Sitia. Dazu zweigen wir am westlichen Stadtende von Sitia rechts ab. Eine Nebenstraße führt über ein Hochplateau zum Kloster.

Rundgang durch Moni Faneromeni

Schon von weitem sind die bizarren weißen Felsen am Strand erkennbar. Auch zwei Badestrände mit Felsen sind dort, ideal zum Schnorcheln. Oberhalb der Strände liegt eine Sommersiedlung mit Bauern- und Fischerhäusern, gleich dahinter befindet sich das Kloster Moni Faneromeni (Die Erschienene).

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, greece, griechenland, crete, kreta, sitia, moni faneromeni, Agii Pantes - Die Legende von Moni Faneromeni erzählt, dass bei dieser Höhle einst ein Hirte eine Ikone der Panagia (Jungfrau Maria) fand.

Die Legende von Moni Faneromeni erzählt, dass bei dieser Höhle einst ein Hirte eine Ikone der Panagia (Jungfrau Maria) fand.

Die freskengeschmückte Klosterkirche klebt förmlich an der Kante der Agii Pantes-Schlucht. Unterhalb der Kirche ist die Felsenhöhle mit mehreren Marien-Ikonen.

In dieser Höhle wurde einst die wundertätige Ikone der Panagia von einem Hirten entdeckt. Er nahm die Ikone mit, doch keiner konnte sie sehen. Da erkannte der Hirte, dass es der Wille der Panagia war, in dieser Höhle zu bleiben. In den Höhlen der Agii Pantes-Schlucht lebten einst Eremiten, diese gründeten im 13. Jahrhundert das Kloster Moni Faneromeni.

Heute leben keine Mönche mehr im Kloster. Zu Christi Himmelfahrt, am 15. August, ist das Klosterareal von Pilgern überfüllt. Vorher findet eine traditionelle Zeremonie statt, bei der die Panagia-Ikone in einer Prozession von der Kirche im Dorf Skopi nach Moni Faneromeni getragen wird.


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Achladia: Zwei versteckte Ausgrabungen aus minoischer Zeit

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Um das Dorf Achladia im Hinterland von Sitia liegen zwei interessante minoische Ausgrabungen: Die Ruine einer minoischen Villa oder Gutshofs wird auf das 17. Jahrhundert v. Chr. datiert und war über dreihundert Jahre in Gebrauch. Dann wurde es vermutlich von mykenischen Invasoren zerstört.

Anfahrt nach Achladia

Die Ruine der frei zugänglichen minoischen Villa liegt nordöstlich von Achladia, südlich von Sitia. Bevor Achladia erreicht wird, führt ein Abzweig zum Gelände inmitten von Olivenhainen.

Die minoische Villa von Achladia

Vom Riza-Hügel, auf dem die minoische Villa steht, hat man einen herrlichen Blick auf das Tal und die Bucht von Sitia. Das Hauptgebäude hatte zwölf Räume und 270 Quadratmeter Grundfläche. Die Villa wurde in Mittelminoischer Zeit um 1.700 v. Chr. (MM IIIA) erbaut und nach einem Erdbeben in Spätminoischer Zeit um 1.510 v. Chr. (SM 1A) renoviert.

Um 1.430 v. Chr. (SM II) wurde die Villa entweder von Mykenern zerstört oder sie fiel einem Erdbeben zum Opfer. Dazu ist sich die Fachwelt nicht einig. Zwei weitere minoische Häuser wurden ganz in der Nähe gefunden, bisher aber nur teilweise erforscht. Vermutlich standen um das große Gebäude einst mehrere kleinere Anwesen, ähnlich wie bei der Villa von Zou. Die Fundstücke von Achladia befinden sich in den Museen von Heraklion und Sitia.

Das Kuppelgrab von Platyskinos: Ein bisher einmaliger Fund

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Das gut erhaltene Tholosgrab von Platyskinos liegt nahe bei der minoischen Villa von Achladia und ist ein einzigartiger Fund in Ostkreta. Seine Ähnlichkeit zu mykenischen Kuppelgräbern führte bei den Forschern zu der Ansicht das dieser Baustil von Mykenern in Kreta eingeführt wurde.

Zum Kuppelgrab fahren von der Villa kommend die Nebenstraße weiter. Nach kurzer Fahrt zeigt nach links ein Wegweiser. Das Tholosgrab von Platyskinos ist ein minoisches Rundgrab mit Kragkuppel und Dromos, das frei zugänglich ist. Ein einzigartiger Fund in Ostkreta. Seine Ähnlichkeit zu mykenischen Tholosgräbern auf dem Festland legt nahe, dass dieser Baustil von Mykenern auf Kreta eingeführt wurde.

Die Grabanlage bei Achladia datiert auf die Spätminoische Epoche, (SM III A2, 1.370 – 1.320 v. Chr. bis SM IIIB, 1.320 – 1.190 v. Chr.). Das Grab wurde bis in Subminoische Zeit (1.100 – 1.000 v. Chr.) genutzt. Der Dromos führt zur Grablege hinunter, durch einen Eingang wird die runde Grabkammer erreicht. Die Kuppel wurde mittels eines Kraggewölbes angelegt. Der Deckstein der Kuppel ist noch vorhanden.

Die Grablege von Platyskinos war ausgeraubt, enthielt aber noch bemalte Sarkophage und Keramik. Das Areal ist von Schachtgräbern umgeben. Eine Siedlung befand sich offenbar oberhalb der Nekropole. Dort sind auch Terrassierungen erkennbar. Diese Strukturen sind noch nicht erforscht worden.


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Chamezi: Einzigartiger Ovalbau der minoischen Epoche

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uf dem Gipfel des kegelförmigen Souvloto-Mouri-Hügel gegenüber vom Dorf Chamezi bei Sitia befinden sich die minoischen Gebäudereste. Das große Landhaus ist außergewöhnlich, denn es handelt sich um den einzigen Ovalbau aus minoischer Zeit der bisher auf Kreta entdeckt wurde.

Anfahrt nach Chamezi

In Sitia fahren wir die Küstenstraße nach Westen bis Chamezi. Nach dem Dorf biegen wir an einer Beschilderung ab. Auf dem Souvloto-Mouri-Hügel befinden sich die Ruinen.

Der minoische Bauernhof bei Chamezi

Vom Ausgrabungsareal bietet sich eine ausgezeichnete Sicht auf das Dorf Chamezi und die Bucht von Sitia. Das Landhaus von Chamezi ist außergewöhnlich, denn es handelt sich um den einzigen Ovalbau aus minoischer Zeit auf Kreta. Das Gelände ist umzäunt aber problemlos zugänglich.

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, griechenland, greece, kreta, lasithi, ostkreta, crete, sitia, chamezi, hamaizi. minoan settlement, sitia bay - Vom minoischen Landsitz bietet sich eine Panoramasicht auf das Tal mit dem Dorf Chamezi und die Bucht von Sitia. Auf dem Foto sind die gekrümmten Außenmauern gut erkennbar.

Vom minoischen Landsitz bietet sich eine Panoramasicht auf das Tal mit dem Dorf Chamezi und die Bucht von Sitia. Auf dem Foto sind die gekrümmten Außenmauern gut erkennbar.

Über älteren Gebäuden aus der Frühminoischer Epoche wurde in Mittelminoischer Zeit (2.100 – 1.900 v. Chr.) dieser Ovalbau mit runder Zisterne errichtet. In den Ruinen wurde ein Rhyton, ein Opfertisch und Terracotta-Figuren entdeckt.

Bei den Gebäuden handelt es sich offenbar um einen großen Bauernhof mit Wohnbereich. Dort wurden Lebensmittel verarbeitet, Webarbeiten angefertigt und Vorräte gelagert. Dies beweisen Scherben von Pithoi, Webgewichte, Schleifsteine und Keramik.

Mit dem Aufstieg der minoischen Hafenstadt Petras um 1.700 v. Chr. endete die Besiedlung des Landsitzes von Chamezi. Die Gebäude auf dem Hügel wurden zerstört und verlassen. Die Funde befinden sich im Museum von Heraklion.


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Petras: Gab es auch bei Sitia einen minoischen Palast?

petras_sitia_Paola Manni-small - Östlich von Sitia liegen die Ruinen der minoischen Hafenstadt Petras, mit palastähnlichem Zentralgebäude. Petras stellte in der Mittelminoischen Epoche ein mächtiges Zentrum in der Region an der Nordostküste von Kreta dar. Foto: Paola Manni

Östlich von Sitia liegen die Ruinen der minoischen Hafenstadt Petras, mit palastähnlichem Zentralgebäude. Petras stellte in der Mittelminoischen Epoche ein mächtiges Zentrum in der Region an der Nordostküste von Kreta dar. Foto: Paola Manni

Anfahrt nach Petras

Von Sitia fahren wir die Küstenstraße nach Osten. Einen Kilometer nach Ortsende liegt der Ortteil Petras rechts der Hauptstraße. Das Ausgrabungsareal ist umzäunt und kostenpflichtig.

Rundgang durch die Ausgrabungen von Petras

Auf einem Hügel nahe dem Meer liegen die Ruinen einer minoischen Hafenstadt mit palastähnlichem Zentralgebäude. Petras stellte in der Mittelminoischen Epoche das Zentrum in der Region dar. Die ältesten bronzezeitliche Funde stammen aus Frühminoischer Zeit (2.700 – 2.300 v. Chr.). Petras Blütezeit war von 2.000 bis 1.650 v. Chr., in diesem Zeitraum wurde das Zentralgebäude errichtet.

In der Folgezeit wurde dieser „Palast“ umgebaut und erweitert, auf eine Gesamtfläche von etwa 3.000 Quadratmetern. Auch ein Zentralhof, Magazinräume und ein Archiv konnten freigelegt werden. Im Areal wurden beispielsweise Tonriegel mit bislang auf Kreta unbekannten Hieroglyphen gefunden.

Die Stadt erstreckte sich einst über den ganzen Hügel. Außerdem wurden Reste von Zyklopen-Mauerwerk mit Wachtürmen und einem Hafen nachgewiesen. Die Häuser waren auf Terrassen erbaut, die Wohnräume waren verputzt und hatten Lehmböden. Gepflasterte Straßen führten durch Petras.

Petras florierte bis um 1.450 v. Chr. dann wurde es durch Feuer zerstört. Erst in der Spätminoischen Zeit (1.400 – 1.300 v. Chr.) war das Areal wieder bewohnt. Ab dem 13. Jhd. v. Chr. befand sich auf der Hügelspitze eine Nekropole. Die Fundstücke befinden sich im Archäologischen Museum von Sitia.

Das Ausgrabungsareal von Petras ist umzäunt und kostenpflichtig. Die Grabungen dauern noch an, daher ist es nicht immer zugänglich. Eine aktuelle Forschungskampagne fand im Sommer 2018.

petras_sitia_googlemaps_small - Die Luftaufnahme zeigt Petras bei Sitia mit seinem terrassiertem minoischem Stadtareal. Auf der Hügelspitze stand einst das palastartige Zentralgebäude aus Mittelminoischer Zeit. Foto: googlemaps

Die Luftaufnahme zeigt Petras bei Sitia mit seinem terrassiertem minoischem Stadtareal. Auf der Hügelspitze stand einst das palastartige Zentralgebäude aus Mittelminoischer Zeit. Foto: googlemaps

Ausgrabungen von Petras: Öffnungszeiten & Eintritt

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 8 bis 15 Uhr. Eintritt: 2 Euro, ermäßigt 1 Euro. Adresse: Archaeological Site of Petras, 72300 Petras, Sitia, Crete, Greece. Website: petras-excavations.gr
Wenn geschlossen ist können wir Nachfragen im Archäologischen Museum in Sitia empfehlen.


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Moni Toplou: Wertvolle Ikonen in der Klosterfestung

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, Griechenland, Greece, Kreta, Crete, Ostkreta, Kloster, Monastery, Moni Toplou, Sitia - Dicke Mauern und Fenster wie Schießscharten geben dem Kloster Moni Toplou einen festungsartigen Charakter. Im Laufe der Geschichte wurde es mehrmals zerstört und wiederaufgebaut. Inzwischen ist die Klosteranlage renoviert und präsentiert sich als kleines Schmuckstück mit angenehmer Atmosphäre.

Dicke Mauern und Fenster wie Schießscharten geben dem Kloster Moni Toplou einen festungsartigen Charakter. Im Laufe der Geschichte wurde es mehrmals zerstört und wiederaufgebaut. Inzwischen ist die Klosteranlage renoviert und präsentiert sich als kleines Schmuckstück mit angenehmer Atmosphäre.

Anfahrt nach Moni Touplou

Moni Toplou ist von Sitia fünfzehn Kilometer entfernt. Wir nehmen die Küstenstraße nach Osten, Richtung Palekastro. Auf dem Hochplateau ist schon von weitem das Kloster sichtbar.

Rundgang und Geschichte von Moni Toplou

Die Klosteranlage wirkt wie eine Festung in der Landschaft. Sein wehrhaftes Aussehen brachte dem Kloster auch seinen Namen ein: „Toplou“, von „Top“ dem türkischen Wort für Kanone. Offiziell ist es der „Panagia Akrotiriani“ (Gottesmutter vom Felsenkap) geweiht.

reise-zikaden.de, greece, crete, lasithi, sitia, monastery, moni toplou, court, church, palekastro - Im schönen Arkadenhof von Moni Topliou liegt der Eingang in die Kirche. Dort befindet sich der größte Schatz des Klosters: Die Großikone von Ioannis Kornaros „Megas ei, Kyrie“ aus dem Jahr 1770.

Im schönen Arkadenhof von Moni Topliou liegt der Eingang in die Kirche. Dort befindet sich der größte Schatz des Klosters: Die Großikone von Ioannis Kornaros „Megas ei, Kyrie“ aus dem Jahr 1770.

Die Gründung von Moni Toplou geht zurück ins 14. Jahrhundert. Heute ist alles renoviert und präsentiert sich als Schmuckstück mit angenehmer Atmosphäre. Der Arkadenhof wurde wunderschön gestaltet. Einst waren die Mönche Selbstversorger, wie eine restaurierte Windmühle im Vorhof zeigt.

Moni Toplou wurde im Lauf der Geschichte mehrmals zerstört und wiederaufgebaut. In der jüngeren Vergangenheit war es in Kriege verwickelt. Es war Zentrum der Rebellen im Kampf gegen die Osmanen. Auch im Zweiten Weltkrieg diente es den griechischen Widerstandskämpfern.

In der Klosterkirche haben sich Fresken aus dem 14. Jahrhundert erhalten. Größter Schatz des Klosters Moni Toplou ist die große Ikone „Megas ei, Kyrie“ (Allmächtig bist Du, oh Herr) von 1770, von Ioannis Kornaros. Das Kloster-Museum zeigt Ikonen, Handschriften, Kirchengerät und Messgewänder. Im Kloster-Laden werden Produkte wie Bio-Wein, Olivenöl, Honig, Seife und Raki aus eigener Herstellung verkauft.

Moni Toplou ist vermögend, zu seinen Ländereien zählt fast die ganze Region zwischen Sitia und der Ostküste. Dem geschäftstüchtigen Abt gelang es Land am Cavo Sidero nördlich von Itanos, an den britischen Konzern „Minoan Group“ zu verkaufen. Dieser plant dort ein Luxus-Resort zu errichten.


Moni Toplou: Öffnungszeiten & Eintritt

Öffnungszeiten: Täglich, 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Eintritt: 3 Euro. Adresse: Iera Moni Toplou, 72300 Toplou, Sitia, Crete, Greece.


Mehr Infos zu Itanos und Cavo Sidero in unserer Reportage:
Ostkreta: Itanos bietet antike Ruinen, Palmen und Sandstrände – aber das Paradies ist bedroht


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Palekastro: Zwei Traumstrände und eine minoische Hafenstadt

Griechenland, Kreta, Palekastro, Osten, Lasithi, Roussolakos, Chionastrand

Das Dorf Palekastro befindet sich im äußersten Osten von Kreta und gehört zur Gemeinde Sitia. Massentourismus ist hier Fehlanzeige. Die Einwohner leben wie seit jeher vom Oliven- und Weinanbau. Um den dominanten Tafelberg Kastri lag einst die minoische Hafen- und Handelsstadt Roussolakos.

Anfahrt nach Palekastro

Zwanzig Kilometer sind es von Sitia nach Palekastro. Entlang der Bucht von Sitia passieren wir die Orte Petras und Agia Fotia. Danach biegen wir zu einer Hochebene hinauf und erreichen Palekastro.

Ausgrabungen und Strände von Palekastro

Palekastro ist ein großes kretisches Dorf mit Geschäften, Bars und Tavernen, das sich auf Besucher eingerichtet hat. Seine Sehenswürdigkeiten liegen am Meer, mit zwei fantastischen Sandstränden und den Ausgrabungen einer großen minoischen Hafenstadt.

Die Ausgrabungen von „Roussolakos“ waren für uns besonders interessant. Einst soll es nach Knossos, die zweitgrößte minoische Stadt auf Kreta gewesen sein. Der berühmteste Fundstück ist der „Kouros von Palekastro“, aus dem 15. Jahrhundert v. Chr. Eine wertvolle Elfenbein-Statuette aus Flusspferdzähnen datiert auf die Spätminoische Zeit. Heute kann sie im Museum von Sitia bestaunt werden.

Vor den Ausgrabungen liegt der schöne Chiona-Strand der vom Tafelberg Kastri dominiert wird. Auf seinem Gipfel konnten auch bronzezeitliche Ruinen nachgewiesen werden. Unterhalb des Tafelbergs liegen mehrere Strand-Tavernen. Die Bucht von Chiona wurde mehrfach mit dem „Blue Flag Award“ ausgezeichnet. Der flach abfallende Sand-Kies-Strand ist bei kretischen Familien beliebt. Die Lagune hinter dem Strand ist im Frühjahr ein Paradies für Zugvögel.

Surferparadies: Der Kouremenos Strand bei Palekastro

reise-zikaden.de - Griechenland, Kreta, Osten, Sitia, Lasithi, Palekastro, Roussolakos, Kouremenos Beach, Strand, Tafelberg Kastri.

Der breite Kouremenos-Strand liegt nördlich vom Tafelberg von Palekastro.

Eine weitere Empfehlung ist der fast zwei Kilometer lange Kouremenos-Beach. Er liegt nahe der minoischen Ausgrabungen von Roussolakos und dem Chiona-Strand, auf der nördlichen Seite des Tafelbergs.

Hier finden nicht nur Badefans und Sonnenanbeter ihre Erfüllung, sondern besonders Surfer. Denn der Strand zählt zu den besten Surfspots Griechenlands und zu einem der windsichersten in ganz Europa. Der hier ganzjährig wehende Meltemi bringt die Sportler flott aufs Meer hinaus.


Ausgrabungen von Palekastro (Roussolakos): Öffnungszeiten & Eintritt

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 8 bis 15 Uhr, Montag Ruhetag. Eintritt: 2 Euro, ermäßigt 1 Euro. Adresse: Archaeological Site of Palaikastro (Roussolakos), 72300 Palaikastro, Sitia, Crete, Greece.


Mehr Infos zu Palekastros und seinen Stränden, sowie Roussalakos in unserer Reportage:
Ostkreta: Palekastro – Die minoische Stadt Roussolakos am Chiona-Strand,
Extra: Surferparadies Kouremenos-Beach


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Itanos: Antike Ruinen & Strände – doch das Paradies ist bedroht

reise-zikaden.de - Monika Hoffmann: Greece, Crete, Lasithi, Itanos, Ruins, Palms, Beach. - Ein Hauch von Afrika in Kreta: Der Palmenstrand im antiken Stadtgebiet von Itanos lässt Reiseträume wahr werden. Einst befand sich hier der Haupthafen der Stadt. Das Areal liegt etwas nördlich des berühmten Palmenstrands Vai. Im Vordergrund ist die Ruine einer byzantinischen Rundkirche sichtbar.

Ein Hauch von Afrika in Kreta: Der Palmenstrand im antiken Stadtgebiet von Itanos lässt Reiseträume wahr werden. Einst befand sich hier der Haupthafen der Stadt. Das Areal liegt etwas nördlich des berühmten Palmenstrands Vai. Im Vordergrund ist die Ruine einer byzantinischen Rundkirche sichtbar.

Anfahrt nach Itanos

Die Ausgrabungen von Itanos liegen nahe der Nordostspitze von Kreta, nicht weit von Cavo Sidero entfernt. Das Areal ist frei zugänglich. Von Sitia sind es etwa fünfundzwanzig Kilometer.

Rundgang durch Itanos

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, Greece, Crete, Itanos, Archaeological Site, Nekropolis, Northwest. - Die aufwändig angelegte Nekropole von Itanos liegt in Nordwesten des einstigen Stadtgebiets. Im Hintergrund sind die beiden Hügel der Doppel-Akropolis und der Bauernhof sichtbar.

Die aufwändig angelegte Nekropole von Itanos liegt in Nordwesten des einstigen Stadtgebiets. Im Hintergrund sind die beiden Hügel der Doppel-Akropolis und der Bauernhof sichtbar.

Die drei ruhigen Strände von Itanos stehen dem berühmten Palmenstrand von Vai in nichts nach. Die Ruinen des antiken Itanos (Iτανος) stammen überwiegend aus der klassischen und hellenistischen Epoche. Sie liegen verstreut auf mehreren Hügeln und in der Ebene hinter dem Meer. Teilweise ist das Gebiet hinter den Stränden dicht mit Gebüsch überwachsen und nur schwer zu erkunden. Noch immer bedecken meterdicke Schuttschichten das Siedlungsgebiet, das bisher nur in Teilen erforscht wurde.

Das Gebiet von Itanos war seit Minoischer Zeitbesiedelt, umfangreichere Bauten entstanden in der Geometrischen Epoche (10. – 8. Jhd. v. Chr.). Ab der Klassischen Zeit (6. – 5. Jhd. v. Chr.), gibt es Nachweise einer Hafenstadt. Vom Akropolis-Hügel über die Ebene bis ins Hinterland, wurde das Gebiet erweitert. Auch Stadtmauern entstanden. Im 15. Jahrhundert versetzten ständige Überfälle von Piraten Itanos den Todesstoß. Seine Einwohner verließen es und zogen sich in die Bergregionen im Hinterland zurück.

Wer von den Stränden in Itanos nach Norden weiterfährt erreicht das einsame, vom Wind zerzauste Cavo Sidero. Dort soll die luxuriöse Ferienanlage Itanos Gaia entstehen. Anwohner und Umweltschützer wehren sich seit Jahrzehnten dagegen, doch es liegt inzwischen eine Baugenehmigung der griechischen Regierung von 2016 vor.


Mehr Infos zu Itanos und Cavo Sidero in unserer Reportage:
Ostkreta: Itanos bietet antike Ruinen, Palmen und Sandstrände – aber das Paradies ist bedroht


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Kato Zakros: Der minoische Palast und die Zakros-Schlucht

reise-zikaden.de - Griechenland, Kreta, Osten, Lasithi, Sitia, Zakros, Kato Zakros, Panorama, Strand. - Kato Zakros liegt an einer tief eingeschnittenen Bucht und wirkt wie eine grüne Oase in der kargen Landschaft. Hinter dem Strand liegen die Ausgrabungen einer minoischen Stadt mit Palast. Dahinter beginnt die Zakros-Schlucht, auch „Tal der Toten“ genannt, einst war sie die Nekropole der Minoer.

Kato Zakros liegt an einer tief eingeschnittenen Bucht und wirkt wie eine grüne Oase in der kargen Landschaft. Hinter dem Strand liegen die Ausgrabungen einer minoischen Stadt mit Palast. Dahinter beginnt die Zakros-Schlucht, auch „Tal der Toten“ genannt, einst war sie die Nekropole der Minoer.

Anfahrt nach Kato Zakros

Wir starten in Sitia und fahren die Hauptstraße Richtung Osten bis nach Palekastro, dort biegen wir Richtung Zakros ab. Die Strecke ist insgesamt etwa 45 Kilometer lang.

Rundgang durch die Ausgrabungen von Kato Zakros

Unser Ziel in Kato Zakros sind die Ausgrabungen einer minoischen Hafenstadt mit Palast. Heute ist Kato Zakros eine Siedlung am Meer mit mehreren Tavernen. Der Palast von Kato Zakros ist der kleinste und abgelegenste minoische Palast auf Kreta. Er bedeckt er nur ein Fünftel der Fläche von Knossos. Die dazugehörige Stadt war Handelszentrum und das minoische „Tor in den Osten“. Es war vor allem der Handel mit dem Orient und Afrika der es reich werden ließ.

reise-zikaden.de - Griechenland, Kreta, Lasithi, Sitia, Kato Zakros, Palast, Zisterne, Rund, Lustralbecken, Ausgrabungen. - Im Palastareal von Kato Zakros befindet eine runde Zisterne aus minoischer Zeit. Sie könnte auch bei sakralen Handlungen, wie etwa Reinigungsbädern, benutzt worden sein. Heute tummeln sich darin Wasserschildkröten.

Im Palastareal von Kato Zakros befindet eine runde Zisterne aus minoischer Zeit. Sie könnte auch bei sakralen Handlungen, wie etwa Reinigungsbädern, benutzt worden sein. Heute tummeln sich darin Wasserschildkröten.

Der Hafen in Kato Zakros bildete, gemeinsam mit dem Hafen von Palekastro (Roussolakos), einst die strategische Basis der Handesbeziehungen. Damals hieß Kato Zakros „Dikta“. Das Areal wurde im 19. Jahrhundert eher zufällig entdeckt. Der Palast war fast unversehrt, nur teilweise geplündert. In den Wohnhäusern fanden sich luxuriöse Keramikund wertvolle Kristallvasen.

Reichtum und Größe der Hafenstadt führte um 1.600 v. Chr. zur Etablierung eines Herrschers. Zu Füßen des Stadthügels wurde ein Palast erbaut. Dieser war politisches, wirtschaftliches und religiöses Zentrum. Die heute sichtbaren Ruinen stammen aus spätminioischer Zeit, von 1.600 bis 1.450 v. Chr.

Wandern bei Kato Zakros

Für Wanderfreunde empfiehlt sich die Zakros-Schlucht, auch „Tal der Toten“ genannt. Die Schlucht nutzten die Minoer als Nekropole. Der Weg zählt zu den schönsten Naturerlebnissen Kretas. Wer sie durchwandert erreicht Epano Zakros. Eine weitere Wanderung startet im Norden von Kato Zakros. Der felsige Weg führt oberhalb des Meeres entlang bis zur Pelekita-Höhle, eine der größten Höhlen Kretas.


Ausgrabungen von Kato Zakros: Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Öffnungszeiten: Winter: Anfang November bis Ende Mai, täglich von 8 bis 15 Uhr. Sommer: Anfang Juni bis Ende Oktober, täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr. An Feiertagen geschlossen.
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Freier Eintritt jeden ersten Sonntag, von Anfang November bis Ende März.
Adresse: Archaeological Site of Zakros, 72300 Zakro, Itanos, Prefecture of Lasithi.


Mehr Infos zu Kato Zakros und den Wanderungen in unserer Reportage:
Ostkreta: Kato Zakros – Der minoische Palast und die Zakros-Schlucht


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Ziros: Uriges Bergdorf im äußersten Südosten Kretas

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, griechenland, greece, kreta, lasithi, ostkreta, crete, ziros, sitia - In den blumengeschmückten Gassen im Bergdorf Ziros entdecken wir die kleine byzantinische Agia Paraskevi Kirche aus dem Jahr 1523, sie ist vermutlich die älteste Kirche im Dorf.

In den blumengeschmückten Gassen im Bergdorf Ziros entdecken wir die kleine byzantinische Agia Paraskevi Kirche aus dem Jahr 1523, sie ist vermutlich die älteste Kirche im Dorf.

Anfahrt nach Ziros

Wir starten in Sitia und fahren dreißig Kilometer über die Dörfer Piskokefalo, Agios Spiridon und erreichen Chandras. Dort biegen wir Richtung Ziros ab, das wir nach wenigen Kilometern erreichen.

Rundgang durch Ziros

Das hübsche Bergdorf Ziros ist der größte Ort im äußersten Südosten von Kreta. Malerisch schmiegt es sich an den Fuß des Egremno-Berges am Rand des Ziros-Plateaus, der östlichen Fortsetzung der Hochebene von Chandras. In Ziros gibt es alles was man unterwegs in Ostkreta benötigt: Mini-Märkte, Bäcker, Metzger, Tavernen, Kafenia, Postamt, Tankstellen und einen Bankomat.

reise-zikaden.de, greece, crete, lasithi, sitia, lefki, ziros, ziros plain - Das Bergdorf Ziros, am Ostrand der fruchtbaren Chandras-Hochebene liegt auf etwa sechshundert Meter Höhe. Seine Bewohner leben von der Landwirtschaft und Viehhaltung.

Das Bergdorf Ziros, am Ostrand der fruchtbaren Chandras-Hochebene liegt auf etwa sechshundert Meter Höhe. Seine Bewohner leben von der Landwirtschaft und Viehhaltung.

Tourismus ist in Ziros eher Nebensache. Über Gäste freuen sich die Dorfbewohner immer. Viele fahren an Ziros vorbei – hinab zum libyischen Meer an der Ostküste Kretas. Ziel sind die fantastischen Strand-, Schlucht- und Insel-Landschaften von Xerokampos.

Die Menschen hier leben von der Landwirtschaft: Schaf- und ZIegenzucht, Oliven- und Weinanbau. Die Qualität der Sultaninen die in Ziros und Chandras hergestellt werden ist hochbegehrt. Auch Wein, kretischer Raki (Tsikoudia, Tresterbrand) und Olivenöl sind von hoher Qualität.

Wer durch die blumengeschmückten Gassen in Ziros spaziert trifft auf alte Kirchen. Die schönste ist das byzantinische Kirchlein Agia Paraskevi, erbaut im Jahr 1523, mit alten Fresken. Für Wanderfreunde führt von Ziros der Europäische Fernwanderweg E4 über ein Hochplateau hinunter nach Zakros.


Xerokampos: Kilometerlange Strände und wilde Berge

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Traumstrand in der Südsee? Viel zu weit! Wir sind im äußersten Osten von Kreta am fantastischen Amatos-Strand von Xerokampos. Mit seinem türkisfarbenen Wasser erfüllt er unsere Reiseträume.

Anfahrt nach Xerokampos

Von Sitia kommend fahren wir fünfzig Kilometer, über Piskokefalo, Agios Spiridon bis Chandras. Dort biegen wir nach Ziros ab, danach führt die Straße in vielen Kurven hinunter nach Xerokampos.

Die Strandlandschaften von Xerokampos

In Xerokampos erwarten uns traumhafte Sandstrände mit glasklarem blaugrünen Wasser, vorgelagerte Riffe und mehrere kleine Inseln. Die Strandlandschaften von Xerokampos sind eines der abgelegensten und faszinierendsten Gebiete Kretas. Hier finden sich alle Strand-Arten: Sand-, Felsen-, Kiesel-Strände. Oder vielleicht der Strand mit weißer Tonerde? Ideal für ein Ganzkörper-Peeling.

reise-zikaden.de - Griechenland, Kreta, Ostkreta, Lasithi, Sitia, Ziros, Xerokampos, Ligias Lakkos, Beach, Strand. - Xerokampos: Der feine Kiesstrand mit glasklarem Wasser wird Ligias Lakkos genannt. Oberhalb des Strandes steht das einzige Haus der Gegend, inmitten eines Olivenhains.

Xerokampos: Der feine Kiesstrand mit glasklarem Wasser wird Ligias Lakkos genannt. Oberhalb des Strandes steht das einzige Haus der Gegend, inmitten eines Olivenhains.

Über das Bergland, das zur Ostküste abfällt, fegen das ganze Jahr scharfe Winde. Individualisten fühlen sich hier sicherlich pudelwohl. Xerokampos bietet mehrere Tavernen, Cafes, Mini-Markt, Zimmervermietungen und Apartements, allerdings keinen richtigen Ortskern. Alles liegt verstreut am weitläufigen Strandareal, inmitten einer dramatischen Landschaftszenerie.

Ein Mietwagen ist ein Muss. Trotz der fantastischen Lage am Meer ist es ruhig und beschaulich, das ist auch auf Kreta inzwischen eine Rarität. Noch immer kann Xerokampos als Geheimtipp bezeichnet werden. Seine Besucher kommen wegen der freundlichen Menschen und der fantastischen Natur, unternehmen Wanderungen und lieben die einsamen Strände. Die schroffen Berge und steilen Schluchten hinter Xerokampos stehen im starken Gegensatz zum türkisblauen Meer und den geruhsamen Stränden.


Mehr Infos zu Xerokampos in unserer Reportage:
Ostkreta: Xerokampos – Kilometerlange Strände und wilde Berge


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Chandras-Plateau: Die Lassithi-Hochebene im Kleinen

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In der Mitte Ostkretas liegt die traditionell bewirtschaftete Armeni-Chandras-Hochebene. Ein Besuch des Bergdorfs Chandras in der Mitte des Plateaus ist das ganze Jahr ein empfehlenswerter Ausflug.

Anfahrt nach Chandras

Wir starten erneut in Sitia und fahren etwa dreißig Kilometer, über die Dörfer Piskokefalo, Maronia, Agios Spiridon. Dann erreichen wir die Armeni-Chandras-Hochebene, mit dem zentalen Ort Chandras. 

Das Dorf Chandras

Das Bergdorf Chandras liegt in der Mitte der fruchtbaren Armeni-Chandras-Hochebene, auf etwa 600 Meter Höhe. Umgeben wird es von gepflegten Wein-, Obst-, und Olivengärten. Alles ähnelt der berühmten Lassithi-Hochebene – nur im Kleinen. Das Armeni-Chandras-Plateau ist eines der Zentren für Weinbau in Kreta. Mit modernen Windrädern werden heute die Reben bewässert.

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, griechenland, greece, kreta, lasithi, ostkreta, crete, sitia, chandras, handras, xandras, supermarket - Im Dorfladen von Chandras „Mikri Agora – Mini Market“ kaufen wir Brot und andere Kleinigkeiten.

Im Dorfladen von Chandras „Mikri Agora – Mini Market“ kaufen wir Brot und andere Kleinigkeiten.

Produktionsschwerpunkt in Chandras ist die Herstellung von qualitätvollen Sultaninen. Auch Wein, Raki (Tresterschnaps) und Olivenöl werden in ausgezeichneter Qualität produziert. Dazu kommen Gemüse, Zitrusfrüchte, Walnüsse und Obst. Chandras ist ein gemütliches, freundliches Bergdorf mit schönen Steinhäusern und einer hübschen Kirche. Heute leben knapp 250 Einwohner in Chandras.

Im Zentrum liegt die hübsche mit Blumen geschmückte Platia. Dort befindet sich das Kafenion „Kafeteria Kamara“, die Dorftaverne „Taverna Marika“, das gutsortierte Lebensmittelgeschäft „Mikri Agora“ und ein kleiner Brunnen. Eine entspannte Rast oder auch einen Einkauf an der Platia von Chandras möchten wir jedem Besucher unbedingt empfehlen.


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Voila: Venezianisches Ruinendorf bei Chandras

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Das eindrucksvollste Gebäude von Voila ist ein ursprünglich venezianischer Wohnturm, der „Pirgos Voilas“ genannt wird. Ein von den Kretern gefürchteter osmanischer Kommandant hatte sich im 18. Jahrhundert mit seinem Janitscharen-Bataillon im befestigten Turm seinen Standort eingerichtet.

Anfahrt nach Voila

Wir starten in Sitia und fahren dreißig Kilometer, über Piskokefalo, sowie Nea Praisos und erreichen die Armeni-Chandras-Hochebene. Kurz vor Chandras zweigt ein Fahrweg nach Voila ab.

Rundgang durch Voila

Das mittelalterliche Ruinendorf Voila (Βόιλας) liegt an der Ostseite der Armeni-Chandras-Hochebene, etwa einen Kilometer vom Bergdorf Chandras entfernt. Das befestigte Dorf mit Kirche wurde ab dem 13. Jahrhundert angelegt, während der Herrschaft von Venedig auf Kreta. Eindrucksvollstes Gebäude von Voila ist ein ursprünglich venezianischer Wohnturm, der „Pirgos Voilas“ genannt wird.

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, griechenland, greece, kreta, lasithi, ostkreta, crete, sitia, chandras, handras, voila, source, otoman venezian fountain - Am Rand von Voila befindet sich unter einer mächtigen Felswand ein osmanischer Brunnen mit arabischen Ornamenten.

Am Rand von Voila befindet sich unter einer mächtigen Felswand ein osmanischer Brunnen mit arabischen Ornamenten.

Während der osmanischen Herrschaft auf Kreta, vom 17. bis 19. Jahrhundert waren die meisten Dorfbewohner Osmanen. Oberhalb des Wohnturms befindet sich die doppelschiffige Agios Georgios Kirche aus venezianischer Zeit, mit Fresken aus dem Jahr 1516 im Innenraum.

Die heute sichtbaren Gebäude sind Zeugen der Osmanischen Epoche. Die aufwändige Architektur, der ursprünglich venezianischen Bauwerke, spiegelt den Wohlstand der Region unter der Ägide Venedigs auf Kreta wieder.

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde das schöne Dorf Voila nach und nach verlassen. Heute liegt es, bis auf die noch immer genutzte Agios Georgios Kirche, in Ruinen. Das gesamte Areal ist übrigens frei zugänglich.

Wer hinter der Agios Georgios Kirche weitergeht, erreicht im Süden von Voila eine große Brunnenanlage. Unterhalb einer Felswand befindet sich ein gut erhaltener osmanischer Brunnen mit arabischen Ornamenten, der bis heute zum Bewässern der Felder und Weingärten genutzt wird.


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Etia: Ruinendorf mit der venezianischen Villa de Mezzo

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Im Ruinendorf Etia steht die Agios Ioannis Theologos Kirche mit verziertem Portal und Reliefs über dem Fenster. Dahinter ist die byzantinische Kirche Agia Ekaterini sichtbar. Etia war im 16. Jahrhundert der bevorzugte Wohnsitz venezianischer Adeliger aus Sitia, die sich in Etia eine Villa errichteten.

Anfahrt nach Etia

Vom Dorf Chandras in der Armeni-Chandras-Hochebene fahren wir weiter und erreichen nach etwa vier Kilometern die Ruinen und Kirchen, sowie den Palazzo, des einst großen Dorfs Etia.

Rundgang durch Etia

Das mittelalterliche Dorf Etia wurde in byzantinischer Zeit gegründet. Als ab dem 12. Jahrhundert Venedig die Herrschaft über Kreta übernahm, gehörte Etia zu den größten Dörfern des Bezirks. Dort war damals der bevorzugte Wohnsitz wohlhabender, venezianischer Adeliger aus Sitia.

reise-zikaden.de, greece, crete, lasithi, sitia, lefki, etia, palazzo, villa de mazzo - In Etia wurde im 15. Jahrhunderts die dreistöckige venezianische Villa de Mazzo erbaut. Während der Kämpfe des kretischen Widerstands gegen die Osmanen, wurden die Obergeschosse zerstört.

In Etia wurde im 15. Jahrhunderts die dreistöckige venezianische Villa de Mazzo erbaut. Während der Kämpfe des kretischen Widerstands gegen die Osmanen, wurden die Obergeschosse zerstört.

Im Dorf zu sehen ist die Ruine einer venezianischen Villa, einige verfallene Häuser und zwei byzantinische Kirchen. Die Besucher erwartet zusätzlich die Taverna „Seragio“ in einem renovierten Natursteinhaus. Ende des 15. Jahrhunderts ließ sich der venezianische Adlige Pietro de Mezzo in Etia eine dreistöckige Villa bauen. Damals zählte sie zu den prächtigsten venezianischen Gebäuden Kretas.

Als die Osmanen die Region Sitia eroberten, fiel ihnen die Villa de Mazzo in die Hände. Im Gebäude wurde der Sitz des osmanischen Befehlshabers eingerichtet, der über die Region Sitia regierte. Während der Aufstände der kretischen Widerstandskämpfer, in den Jahren 1828 und 1897 gegen die Osmanen, wurde das zweite und dritte Stockwerk der Villa zerstört. Inzwischen wurde das Gebäude komplett renoviert.

Die zweischiffige byzantinische Kirche in Etia ist der Heiligen Ekaterini (Agia Ekaterini) und der Mariä Geburt (Genesis tis Theotokou) geweiht. Vermutlich wurde sie im 12. Jahrhundert erbaut. Spätere Umbauten im Stil der Renaissance sind an den dekorativen Ornamenten erkennbar.

Die kleinere Kirche ist Agios Ioannis Theologos geweiht und besitzt ein verziertes Portal und Reliefs über dem Fenster neben dem Eingang. Neben Agios Ioannis Theologos befand sich der Friedhof. Seit den 1960er-Jahren wurde Etia nach und nach verlassen und die Wohnhäuser verfallen.


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Praisos: Eteokretische Hauptstadt in der Region Sitia

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Die Ruinen von Praisos sind heute ein Naturparadies. Seit subminoischer Zeit war es eine Siedlung der Eteokreter, später wurde Praisos zur Hauptstadt Ostkretas und besaß drei Akropolen. Im Vordergrund liegt die Ruine eines Wohnhauses aus hellenistisch-römischer Zeit, dahinter am Meer liegt Sitia.

Anfahrt nach Praisos

Wir starten in  Sitia und fahren zwanzig Kilometer über Piskokefalo bis Epano Episkopi. Dort zweigt die Straße nach Nea Praisos ab. In Nea Praisos führt der Weg in ein Tal hinab, dort liegen die Ausgrabungen.

Rundgang durch die Ausgrabungen von Praisos

Praisos ist eine antike Bergstadt im Osten von Kreta und war Heimat der Eteokreter. Diese waren die direkten Nachfahren der bronzezeitlichen Minoer. Um 1.450 v. Chr. begann auf Kreta die Invasion der Mykener vom Festland. Seitdem zogen sich Teile der minoischen Bevölkerung in Bergregionen im zentralen Osten der Insel zurück und gründeten Praisos. Ab etwa 1.000 v. Chr. war es die größte Rückzugs-Siedlung der Eteokreter. Ab dem 5. Jahrhundert war es Hauptstadt von Ostkreta.

Von den Wohnhäusern und Tempeln der Bergstadt Praisos ist heute wenig ausgegraben. Bislang wurde nur partiell geforscht. Besonders schön ist die Fernsicht von hier bis nach Sitia im Norden und die unverfälschte Natur im antiken Stadtareal. Praisos war einst die Hauptstadt der ganzen Region, hatte drei Akropolen und zwei Seehäfen. Einen Hafen an der Nord- und einen an der Südküste.

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Das Andreion (Männerhaus) von Praisos liegt unterhalb der Ersten Akropolis, an den nordwestlichen Abhängen des Stadthügels. Foto: Wikipedia, Olaf Tausch

Besonderes Highlight ist das inzwischen freigelegte Andreion (Männerhaus). Dies war ein öffentliches Gebäude in dem man sich täglich traf, speiste und beriet. Eines sollte nicht vergessen werden: Praisos wurde vor über 2.100 Jahren im Krieg mit Hierapytna, dem heutigen Ierapetra, zerstört. Dann verlassen und nie wieder aufgebaut.

Unbedingt erwähnen möchten wir die im Gelände verstreuten Tholos- und Kammergräber. Um diese Nekropolen zu entdecken ist vom Besucher Forscher- und Pioniergeist gefragt. Die gesamte Erkundung des weitläufigen Areals nimmt sicherlich einen ganzen Besichtigungstag in Anspruch.

Das antike Stadtgebiet von Praisos ist jederzeit frei zugänglich. Noch ein Tipp für Hobbyforscher: Im Dorf Nea Praisos gibt es ein uriges Dorfkafenion. Dort können sicherlich wertvolle Erläuterungen zur Erkundung und Ortung der Ruinen und Nekropolen von Praisos eingeholt werden.

Mehr Infos zu Praisos in unserer Reportage:
Ostkreta: Praisos – Eteokretische Hauptstadt in der Region Sitia


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Mochlos: Fischerdorf mit geschichtsträchtiger Insel

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Eine kretische Idylle ist das kleine Fischerdorf Mochlos mit seiner kleinen, aber geschichtsträchtigen Insel. Hektik ist in Mochlos ohnehin unbekannt – und genau deshalb kommen auch seine Gäste immer wieder. Und Schnorchelfans finden in den vielen Felsenbuchten ebenfalls ihre Erfüllung.

Anfahrt nach Mochlos

Wir starten in Sitia und nehmen die Schnellstraße E 75 Richtung Agios Nikolaos. Im Bergdorf Sfakabiegen wir zur Küste ab und erreichen Mochlos. Die Strecke ist vierzig Kilometer lang.

Rundgang durch Mochlos

Das kleine Fischerdorf Mochlos liegt auf einer Landzunge im Osten des Golfs von Mirabello, an der Nordostküste von Kreta. Gegenüber der Ortschaft liegt eine Insel mit Ruinen einer minoischen Siedlung. Viel los ist in Mochlos nicht, aber genau das ist der Grund warum die Gäste kommen. Entspannte kretische Atmosphäre: Hektik? Unbekannt! Das liegt auch daran, dass es keine Sandsträndegibt. Schnorchel-Fans dagegen werden Vergnügen beim Erkunden der Felsriffe haben.

reise-zikaden.de, greece, crete, lasithi, sfaka, mochlos, island, minoan excavations - Die kleine Insel heißt ebenfalls Mochlos. Forscher haben dort Siedlungsreste vom Ende des 4. Jahrtausends v. Chr. bis zum 10. Jhd. n. Chr. entdeckt.

Die kleine Insel heißt ebenfalls Mochlos. Forscher haben dort Siedlungsreste vom Ende des 4. Jahrtausends v. Chr. bis zum 10. Jhd. n. Chr. entdeckt.

In Mochlos hat man sich auf Gäste eingestellt, es gibt Tavernen am Meer, die von den Fischernim Ort beliefert werden. Zusätzlich ist die Umgebung ideal für Wanderfreunde. In der Antike war Mochlos ein wichtiger Hafen. Damals wurden Wege angelegt, um die Bergdörfer mit dem Küstenort zu verbinden.

Historisch Interessierte sollten eine Bootsfahrt auf die Insel unternehmen. Mochlos hat eine lange Geschichte. Sie begann mit Siedlern von den Kykladeninseln am Ende des 4. Jahrtausends v. Chr. In Frühminoischer Zeit, ab etwa 2.700 v. Chr. war es einer der größeren Orte auf Kreta. Ein Hafen wurde angelegt, man produzierte Luxusgüter, handelte damit und wurde reich.

Mykenische Eroberer zerstörten das minoische Mochlos, bauten danach den Hafenort aber wieder auf. Auch in hellenistischer Zeit existierte Mochlos weiter, damals war es der mächtigen Hafenstadt Hierapytna (Ierapetra) unterstellt. In byzantinischer Zeit wurde der Ort nochmals befestigt. Eine Serie von Erdbeben führte zu einer Absenkung des Meeresbodens und der Isthmus zum Festland verschwand. Mochlos verlor dadurch seinen geschützten Hafen und seine Bedeutung.


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Ierapetra: Die südlichste Stadt Europas

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Besonders stimmungsvoll in Ierapetra ist der Fischerhafen mit Uhrenturm. Gleich daneben ist das Hafenkastell an der Südspitze der Altstadt. Das warme Klima an der Südküste Kretas macht die Nähe zu Afrika aus – nur etwa vierhundert Kilometer sind es von hier bis zur Küste von Libyen.

Anfahrt nach Ierapetra

Die Strecke von Sitia nach Ierapetra ist sechzig Kilometer lang. Die Südküste wird kurz nach Pilalimata erreicht. Wir nehmen die Küstenstraße nach Westen und erreichen über Makry Gialos das Ziel.

Rundgang durch Ierapetra

Ierapetra ist die größte Stadt an der Südküste und die viertgrößte Kretas. Gleichzeitig ist sie die südlichste Stadt von Europa. Durch ihre Nähe zu Afrika herrscht hier ein deutlich wärmeres Klima. Die Hafenstadt liegt an Kretas Schmalstelle: Von der Süd- bis zur Nordküste sind es fünfzehn Kilometer. In der Altstadt lohnt ein Spaziergang durch die malerischen Gassen, ein Besuch im Hafenkastell, den weißen Kapellen und natürlich dem Treiben am Fischerhafen. Für uns der schönste Teil der Stadt.

reise-zikaden.de, greece, crete, lasithi, ierapetra, beach - Der gepflegte Sand-Kiesstrand von Ierapetra ist auch in der Sommersaison nicht überlaufen. Er beginnt im Zentrum und erstreckt sich über zwei Kilometer in östlicher Richtung.

Der gepflegte Sand-Kiesstrand von Ierapetra ist auch in der Sommersaison nicht überlaufen. Er beginnt im Zentrum und erstreckt sich über zwei Kilometer in östlicher Richtung.

Die Uferpromende, mit Cafes, Bars, Tavernen und Eisdielen, liegt gleich nebenan. Dort befindet sich auch der Hafen für Fähren, Frachtschiffe und Ausflugsboote. Im Sommer starten Fahrten auf die Inseln Chrissi oder Koufonisi, mit fantastischen Stränden. Der gepflegte Stadtstrand ist zwei Kilometer lang. Hotels entlang der Küstenlinie werden von Pauschalreise-Anbietern angeboten. Doch der Tourismus hat hier noch nicht das Ausmaß wie an der Nordküste Kretas erreicht.

In der Umgebung der Stadt wird intensiv Gemüse und Obst in Gewächshäusern angebaut. Dies ist der Haupterwerb seiner Einwohner und beschert jährlich drei Ernten. Mit dem Tourismus wurde die Region damit zu einer der wohlhabendsten auf ganz Kreta. Den entspannten Flair einer Landstadt konnte sich Ierapetra trotzdem erhalten.

Historisch Interessierte sollten die Archäologische Sammlung besuchen. Offenbar ist Ierapetra keine bronzezeitliche Gründung der Minoer. Es wurde vermutlich von dorischen Einwanderern vom Festland gegründet. Die ältesten Funde datieren auf das 5. Jahrhundert v. Chr. Der antike Name der Stadt ist überliefert: Hierapytna – diesen behielt sie bis ins Mittelalter. Eteokreter, Dorer, Makedonen, Seleukiden, Ptolemäer, Pergamon, Römer, Sarazenen, Venezianer und Osmanen gaben sich hier die Klinke in die Hand. Ausschlaggebend war dabei immer die strategisch begehrte Nähe zu Afrika.

Mehr Infos zu Ierapetra in unserer Reportage:
Ostkreta: Ierapetra – Die südlichste Stadt Europas


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Pachia Ammos: Geheimtipp an Kretas schmalster Stelle

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Pachia Ammos: Mit seiner weiten Sandbucht erfüllt unsere Vorstellungen von einem unverfälschtem Hafenort auf Kreta. Dazu kommt die landschaftlich einmalige Lage unter dem Thripti-Gebirge. Die erstklassige Küche seiner Tavernen verdient ohnehin einen Besuch und ist bei Kretern beliebt.

Anfahrt nach Pachia Ammos

Wir starten in Sitia und nehmen die Schnellstraße E75 Richtung Westen und fahren bis Pachia Ammos. Die Gesamtstrecke mit dem Wagen von Sitia nach Pachia Ammos beträgt 48 Kilometer.

Rundgang durch Pachia Ammos

Pachia Ammos liegt malerisch am Golf von Mirabello und ist etwa zwanzig Kilometer östlich von Agios Nikolaos. Der kleine Hafenort liegt strategisch günstig an der Nordküste von Kretas schmalster Stelle: Dem Isthmus von Ierapetra. Eindrucksvoll liegt die weite Bucht von Pachia Ammos am Fuß des Thripti-Gebirges. Mit dem tiefen Spalt der Cha Schlucht bietet sich eine einzigartige landschaftliche Szenerie.

reise-zikaden.de, greece, crete, lasithi, ierapetra, pachia ammos, beach - Am Sandstrand von Pachia Ammos ist man vor Wind und Wellen durch die kleine Bootsanlegestelle geschützt. Der Ortsname „Pachia Ammos“ bedeutet „Dicker Sand“ und weist auf den feinen Sandstrand hin.

Am Sandstrand von Pachia Ammos ist man vor Wind und Wellen durch die kleine Bootsanlegestelle geschützt. Der Ortsname „Pachia Ammos“ bedeutet „Dicker Sand“ und weist auf den feinen Sandstrand hin.

Fast alle Kretabesucher die von West nach Ost, oder umgekehrt, unterwegs sind werden Pachia Ammos nur von der Durchreise kennen. Doch hier eine Pause oder einen Badetag einzulegen ist sicher lohnenswert. Uns hat es sofort gefallen. Kein Massentourismus – alles wunderbar griechisch hier! Und bei kretischen Familien beliebt. Die Kreter schätzen die ausgezeichnete Küche der Tavernen am Meer.

Der Name „Pachia Ammos“ bedeutet „Dicker Sand“ und weist auf den feinen Sandstrand hin. Dieser setzt sich aus einem hellem Sand-Kiesel-Gemisch zusammen und erstreckt sich über imposante 650 Meter Länge. Besonders im Westen der Bucht, unterhalb der Agios Nikolaos Kirche, ist der Strand für Badefans ideal. Der östliche Teil ist kiesiger und liegt ungeschützter vor Wind und Wellen. Perfekt für Kitesurfer!

Pachia Ammos war seit der Bronzezeit ein wichtiger Hafen und Umschlagsplatz. Hier angelandete Güter wurden über die Ebene, am Isthmus von Ierapetra, zur Südküste Kretas transportiert. Dort wurden die Waren dann nach Nordafrika verschifft. Zusätzlich umgingen die Reeder damit den gefährlichen Seeweg um die Ostküste Kretas. In unmittelbarer Nähe von Pachia Ammos, etwa zwei Kilometer nach dem westlichen Ortsende, liegen die interessanten Ausgrabungen der minoischen Stadt Gournia.


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Cha-Schlucht: Der größte tektonische Bruch Europas

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Als eine der wenigen Schluchten Kretas verläuft die Cha-Schlucht in Ost-West Richtung. Sie entstand nach schweren Erdbeben und stellt den größten tektonischen Bruch Europas dar. Am Ausgang der Schlucht befindet in steiler Lage die minoische Fluchtsiedlung Katalymata.

Anfahrt zur Cha Schlucht

Wir starten in Sitia und fahren die Schnellstraße E75 bis Pachia Ammos. Dort biegen wird auf die Hauptstraße Richtung Ierapetra ab. Nach drei Kilometern biegen wir links nach Monastiraki ab.

Die Cha-Schlucht

reise-zikaden.de, greece, crete, lasithi, ierapetra, pachia ammos, monstiraki, cha gorge, ha gorge, mill - Der Wanderpfad zur Cha-Schlucht führt an alten Wassermühlen vorbei. Die Terrassen der Siedlung Katalymata liegen an der linken Schluchtseite, etwa auf Mitte der Felswand.

Der Wanderpfad zur Cha-Schlucht führt an alten Wassermühlen vorbei. Die Terrassen der Siedlung Katalymata liegen an der linken Schluchtseite, etwa auf Mitte der Felswand.

Die wilde Cha-Schlucht, am Isthmus von Ierapetra, liegt beim Dorf Monastiraki. Hohe Felsen versperren den Zugang zur Schlucht, so dass ein direkter Zustieg nicht möglich ist. Die Cha-Schlucht ist der größte tektonische BruchEuropas und entstand durch Erdbeben. Sie verläuft, als eine der wenigen Schluchten Kretas, in Ost-West Richtung.

An der Nordseite des Tals befindet sich die Kapelle Agios Pnevmatos. Einst arbeiteten am Talrand Wassermühlen, die heute verfallen sind. Auch die flach verlaufenden Aquädukte sind noch gut erkennbar.

Am Nordwestende der Cha-Schlucht befinden sich auf steilen Terrassen die Ruinen der Siedlung Katalymata. Von Archäologen wird der Platz als „Zufluchtsort“ in Kriegszeiten bezeichnet. Die Siedlung ist nur schwer zugänglich. Bei Ausgrabungen konnten Gebäudereste und Funde aus sechs Epochen entdeckt werden: Vom 4. Jahrtausend v. Chr. bis ins 17. Jahrhundert.

Oberhalb von Monastiraki führt ein Fahrweg zu den Ausgrabungen der Siedlung Chalasmenos. Die Fluchtburg Katalymata wird als Vorgängersiedlung gesehen. Hier wurden große Wohnhäuser im mykenischen Megaronstil, die in aneinandergereihter minoischer Bauweise angeordnet waren, ausgegraben.

In Monastiraki gibt es eine schöne Taverne. Vom schattigen Sitzplatz im Freien bietet sich ein Panorama auf die Ebene des Isthmus von Ierapetra, das Dikti-Gebirge und nach Pachia Ammos am Meer.


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Vasiliki: Minoische Siedlung am Isthmus von Ierapetra

Vasiliki, minoische Siedlung Foto Text - Die minoischen Siedlungsreste von Vasiliki liegen in ausgezeichnete Lage im Norden des Isthmus von Ierapetra. Vom Ort konnte die fruchtbare Ebene eingesehen und kontrolliert werden. Auf der gegenüberliegenden Talseite liegt das Thrypti-Gebirge mit der imposanten Cha-Schlucht.

Die minoischen Siedlungsreste von Vasiliki liegen in ausgezeichnete Lage im Norden des Isthmus von Ierapetra. Vom Ort konnte die fruchtbare Ebene eingesehen und kontrolliert werden. Auf der gegenüberliegenden Talseite liegt das Thrypti-Gebirge mit der imposanten Cha-Schlucht.

Anfahrt nach Vasiliki

Von Sitia kommend nehmen wir die Schnellstraße E75 und fahren knapp fünfzig Kilometer bis Pachia Ammos. Dort biegen wird Richtung Ierapetra ab und erreichen kurz danach die Abzweigung Richtung Vasiliki. An der Fahrstraße befindet sich ein Wegweiser zum Ausgrabungsareal mit Infotafel.

Rundgang durch die Ausgrabungen von Vasiliki

Die minoischen Ausgrabungen von Vasiliki liegen im Norden des Isthmus von Ierapetra und gehören zu den bedeutendsten auf Kreta. Das Areal ist frei zugänglich. Die Forscher konnten im Areal große luxuriöse Häuser aus der Frühminoischen Epoche (FM IIA, 2.650 – 2.400 v. Chr.) freilegen. In der Blütezeit der Siedlung standen im Dorf bis zu sechs ineinander verschachtelte Wohngebäude.

reise-zikaden.de, greece, crete, lasithi, ierapetra, pachia ammos - Das sogenannte „Rote Haus“ von Vasiliki stammt aus Frühminoischer Zeit (FM IIB, 2.450/2400 – 2.250 v. Chr.). Hier sind Hausfundamente in mehreren Metern Höhe erhalten. Dazu Türeingänge, Pfostenlöcher und Reste des roten Wandverputzes.

Das sogenannte „Rote Haus“ von Vasiliki stammt aus Frühminoischer Zeit (FM IIB, 2.450/2400 – 2.250 v. Chr.). Hier sind Hausfundamente in mehreren Metern Höhe erhalten. Dazu Türeingänge, Pfostenlöcher und Reste des roten Wandverputzes.

Durch die Lage der minoischen Siedlung konnte die Ebene an der schmalsten Stelle Kretas ausgezeichnet eingesehen und kontrolliert werden. Außerdem lag Vasiliki am wichtigen Verkehrs- und Handelsweg zwischen der Nord- und Südküste Kretas. Oberhalb des Siedlungsplatzes, nahe des heutigen Dorfs Vasiliki, entspringt in den Bergen eine starke Süßwasserquelle.

Die in den Ruinen gefundene Keramik prägte als „Vasiliki-Keramik“ einen eigenen Stil und wurde ohne Töpferscheibe hergestellt. Der Vasiliki-Stil kennzeichnet sich durch eine geflammte Oberfläche aus, dabei wurden die unterschiedlichen Färbungen durch ungleichmäßige Flammenstärken erzielt. Die Fundstücke aus Vasiliki sind heute in den Museen von Agios Nikolaos und Heraklion ausgestellt.

Fast alle Wohnhäuser in Vasiliki waren Fachwerkhäuser, mit einem Fundament aus Steinmauern und hatten mehrere Stockwerke. Die Gebäude der Siedlung waren im Vergleich zu anderen Häusern aus der gleichen Zeit weit entwickelt. Im modernen Dorf Vasiliki, nahe der Ausgrabungen, befindet sich am schattigen Dorfplatz mit Kapelle ein empfehlenswertes Kafenion.


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Moni Kapsa: Einsame Lage am Meer mit ein Hauch Afrika

Ein Hauch von Afrika ist an Kretas Südküste bereits spürbar. Dicht an die Felsen am Ende der Perivolakia-Schlucht geschmiegt liegt das Kloster Moni Kapsa steil über dem Libyschen Meer.

Dicht an die Felsen am Ende der Perivolakia-Schlucht geschmiegt liegt das einsam gelegene Kloster Moni Kapsa, steil über dem Libyschen Meer. Ein Hauch von Afrika ist an Kretas Südküste bereits spürbar.

Anfahrt nach Moni Kapsa

Wir starten in Sitia und fahren nach Süden über Piskokefalo und Lithines. An der Küste biegen wir nach Osten ab und erreichen über Kalo Nero das Kloster Moni Kapsa. Die Strecke ist vierzig Kilometer lang.

Ein Besuch im Kloster Moni Kapsa

reise-zikaden.de - Griechenland, Kreta, Lasithi, Sitia, Goudouras, Moni Kapsa, Kloster, Innenhof. - Moni Kapsa liegt in steiler Lage über dem Meer. Im schattigen Innenhof befindet sich eine Felsenquelle die das ganze Jahr Wasser spendet. Im Hintergrund ist die Insel Koufonisi sichtbar.

Moni Kapsa liegt in steiler Lage über dem Meer. Im schattigen Innenhof befindet sich eine Felsenquelle die das ganze Jahr Wasser spendet. Im Hintergrund ist die Insel Koufonisi sichtbar.

Wie eine Festung liegt Moni Kapsa auf einem Felsplateau über dem libyschen Meerund direkt an der Pervolakia-Schlucht. Seine Lage ähnelt einer Oase an Kretas Südküste und macht einen Besuch zu einem Erlebnis. Ein Fahrweg führt zum Eingang des Klosters, dessen voller Name Timiou Prodromou Kapsa lautet. Im Inneren steigt eine Treppe hinauf zum Klosterhof, mit Quelle und schönem Kieselsteinboden.

Der Blick auf das Meer ist einmalig, ein Platz zum Nachdenken. In der Ferne ist die Insel Koufonisi zu sehen. Bis nach Afrika sind es nur noch etwa 400 Kilometer. Das Katholikon ist dem Hl. Johannes und der Hl. Dreifaltigkeit geweiht. Die zweischiffige Kirche ist an eine Felsenhöhle angebaut. Im Inneren befinden sich eine wertvolle Ikonostase und Reliquien. Nahe der Kirche liegt die Klosterküche und etwas erhöht die Wohnzellen der drei Mönche.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde Moni Kapsa von den Osmanen zerstört und verlassen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es wieder aufgebaut. Dies ist der Ausdauer eines Kreters zu verdanken: Ioannis Vitsentzos (1799 – 1874). Er wurde auch „Gerontogiannis“ (Alter Jannis) genannt. Im Jahr 2004 sprach ihn die orthodoxe Kirche heilig. Vitsentzos stammte aus Lithines, nur wenige Kilometer entfernt.


Moni Kapsa: Öffnungszeiten & Eintritt

Öffnungszeiten: Täglich von 8 bis 12 und von 16 bis 19 Uhr. Eintritt: Frei. Wer das Kloster besucht, sollte dem Wunsch der Mönche folgen und die Anlage in angemessener Kleidung betreten.


Mehr Infos zu Moni Kapsa in unserer Reportage:
Ostkreta: Kloster Moni Kapsa und seine Strände – Extra: Insel Koufonisi


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Unser Fotokalender: Ostkreta – Zwischen Sitia und Ierapetra

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Unser druckfrischer Fotokalender Ostkreta – Zwischen Sitia und Ierapetra“ für 2018 ist genau das Richtige für Kreta-Freunde und für solche die es werden möchten. Egal ob als Fernweh-Kalender für Zuhause oder als Geschenk. Mehr Infos im Blog:
Fotokalender 2018: Ostkreta – Zwischen Sitia und Ierapetra


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Unsere Buchtipps für Kreta

Reiseführer & Lesestoff

  • Michael Müller Verlag, Reiseführer Kreta, von Eberhard Fohrer, 756 Seiten, mit herausnehmbarer Karte, 20. Auflage, 2015. (Eine aktualisierte 21. Auflage erscheint im März 2018).
  • Dumont Verlag, Kunst Reiseführer Kreta, von Lambert Schneider, 368 Seiten, 4. Auflage, 2011.
  • Artemis-Cicerone, Kunst- und Reiseführer Kreta, von Reinhold Bichler und Peter W. Haider,
    320 Seiten, 1. Auflage, 1988.
  • Balistier Verlag, Kreta von Knossos bis Kazantzakis: Wanderung durch eine faszinierende Kultur, von Pavlos Tzermias, 152 Seiten, 1. Auflage 2003.

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Wanderführer

  • Rother Verlag, Wanderungen in Kreta Ost, Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen, 50 Touren, von Berg Hirner und Jakob Murböck, 2010.

Fachbücher

  • C. H. Beck Verlag, Im Schatten der Paläste: Geschichte des frühen Griechenlands – Von den Dunklen Jahrhunderten bis zu den Perserkriegen, von Klaus Bringmann, 1. Auflage 2016.
  • Zabern Verlag, Kreta in römischer Zeit, von Tilmann Bechert, 112 Seiten mit 112 Abbildungen, Bildband, 1. Auflage 2011.
  • Theiss Verlag, Die Minoer, von Lesley J. Fitton, 208 Seiten mit 118 Abbildungen, Skizzen und Karten,
    1. Auflage 2004.
  • Biering & Brinkmann, Im Labyrinth des Minos. Kreta – die erste europäische Hochkultur, von Harald Siebenmorgen, Ausstellungskatalog des Badischen Landesmuseums 2001.

Unsere Smartphone-Apps für Kreta

  • MAPS.ME mit GPS-Ortung ist ideal zum Aufstöbern von versteckt liegenden Ausgrabungsareale. Die kostenlose Smartphone-App funktioniert offline und wird für iPhone und Android angeboten.
  • My Crete Guide ist eine englischsprachige App und bietet einen kompletten Reiseführer inkl. City-Guides für Heraklion, Chania, Rethymnon, Sitia, Agios Nikolaos, Ierapetra. Die kostenlose Smartphone-App funktioniert offline und wird für iPhone und Android angeboten.

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Website-Tipps

  • Das Kreta-Umweltforum informiert mit über 1.000 Pdf-Merkblättern, über Kretas Sehenswürdigkeiten inkl. Kultur, Brauchtum, Geschichte, Natur, Wandern: www.kreta-umweltforum.de
  • Ausführliche und fachkundige Informationen zu den Ausgrabungen aus Minoischer Zeit mit Fotos und Videos findet ihr bei Ian Swindale (englisch): www.minoancrete.com
  • Greek Travel Pages, (englisch): www.gtp.gr
  • Hellenistic Ministry of Culture, (englisch): odysseus.culture

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GetYourGuide ist Kooperationspartner von reise-zikaden.de und die weltweit größte Online-Plattform für Ausflüge und Touren zu Sehenswürdigkeiten. Die Auswahl reicht von Flughafentransfers über Führungen bis zu Koch-Events. Angeboten werden rund 32.000 Touren zu über 7.000 Reisezielen weltweit.


Ausgezeichnet! Das Instagram-Portal „Mysticcrete“ hat unser Motiv von Chametoulo (Χαμαίτουλο), bei Ziros in Ostkreta, am 18. Dezember 2017 zum „Foto des Tages“ gekürt.

Hametoulo village, at the region of Ziros, was significantly affected and suffered the phenomenon, common in Europe to many mountain communities, of progressive depopulation and slow abandonment of the rural settlements. The village, however, probably “thanks to this aging“ of its population, retains an almost intact ancient charm. Its narrow streets, winding and climbing on the hill, its rustic stone houses, are the perfect image of a traditional Greek village. These are places where time seems to follow other rhythms. Places that deserve to be visited and photographed and we hope that in future they can be restored respecting their original simple architecture. Here, the economic activities are related to agriculture and sheep-rearing. The main cultivation of the plateau are the wineyards and here is produced a fine quality of sultana grape destinated both to the wine production and to the distillation of the traditional cretan rakì.The sheep-rearing instead is practiced on all the mountains that surround Ziros; it is pretty common here to meet flocks grazing next to the roads that depart from the village and here you can still attend the traditional flock move to and from the mountain pastures in the months of December and April.The production of meat and cheese is still a pride for this region and is treated carefully following ancient traditions. In Hametoulo you will find the crossroad for the track that leads to Agia Irini Gorge. Credits to @reise_zikaden #visitcrete #lassithi

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Unser Bericht Ostkreta: Unsere 25 Sehenswürdigkeiten um Sitia und Ierapetra hat beim Round-Up
Kreta – Insel der Götter: Highlights, Tipps & Sehenswürdigkeiten von Escape from Reality teilgenommen.


Ostkreta: Unsere 25 Sehenswürdigkeiten um Sitia und Ierapetra

Reiseberichte aus Griechenland, Italien, Österreich, Deutschland
Ostkreta: Unsere 25 Sehenswürdigkeiten um Sitia und Ierapetra
Thema:
Ostkreta: Unsere 25 Sehenswürdigkeiten um Sitia und Ierapetra
Beschreibung:
Wer das authentische Kreta kennen lernen möchte, für den ist der äußerste Osten der Insel ideal. Mit unseren Empfehlungen möchten wir nicht nur auf die Höhepunkte, sondern auf die unbekannteren Sehenswürdigkeiten, aufmerksam machen.
Autor:
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Reise-Zikaden Reiseblog
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Monika Hoffmann

schreibt seit 2014 auf ihrem Blog Reise-Zikaden. Ihre Passion auf Reisen ist Geschichte und der Besuch historischer Plätze. Monikas Spezialgebiet sind antike Hochkulturen in Griechenland, Italien, Österreich, Deutschland. Sie produziert Foto- und Natur-Reportagen ihrer Heimat: München & Oberbayern. Die Fotografin, Redakteurin, Köchin, Naturfreundin liebt Griechenland & Italien: Von der Antike bis zu Musik, Literatur, Filmkunst.

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