Griechenland: Attika – Der Poseidon-Tempel auf Kap Sounion


Griechenland: Attika - Der Poseidon-Tempel auf Kap Sounion reise-zikaden.de, griechenland, kap sounion, poseidon, tempel, Kap Sounion besticht durch die Verbindung von Kunst und Natur. Ein einzigartiger Platz mit der klassischen Tempelruine für den Meeresgott Poseidon.  Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Kap Sounion besticht durch die Verbindung von Kunst und Natur. Ein einzigartiger Platz mit der klassischen Tempelruine für den Meeresgott Poseidon.  Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Einer der ergreifendsten Naturschauplätze der Welt ist Kap Sounion im Südosten von Athen in der Region Attika. Ein Muss für jeden Griechenland-Reisenden. Auf der Spitze des Kaps liegt der Tempel für den Meeresgott Poseidon. Dazu noch fantastische Ausblicke auf die Ägäis mit den Insel Makronsios, Kea und Kythnos. Maler und Fotografen haben diesen einmaligen Platz immer wieder abgebildet.

Kein Besucher wird vom überwältigenden Eindruck auf Kap Sounion enttäuscht werden. Die Ruine eines klassischen Tempels inmitten einer Landschaft zwischen Ägäis und Felsküste. In der Ferne lassen sich im Meer Inseln ausmachen. Das antike Heiligtum und seine Lage entspricht dem was viele Reisenden mit Griechenland verbinden. Kap Sounion besticht durch die Verbindung von Kunst und Natur.

Die Marmorsäulen des Tempels schimmern hell auf den Klippen über der tiefblauen Ägäis. Wie entfernte Schatten erheben sich Inseln im Dunst. Eine Szenerie die an Romantik unübertroffen ist. Sounion war in klassischer Zeit strategisch wichtig für Athen. Vom Kap wurde der Seeweg zwischen Piräus in die Ägäis kontrolliert. Außerdem war der Felsen eine herausragende Orientierungshilfe für die Schifffahrt.

reise-zikaden.de, griechenland, kap sounion, poseidon tempel, aegaeis, makronisi, kea, kykladen Vom Standort des Poseidon-Tempels auf Kap Sounion schweift der Blick auf die Ägäis mit den Kykladeninsel Makronisios und Kea. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Vom Standort des Poseidon-Tempels auf Kap Sounion schweift der Blick nach Südosten in die Ägäis. Die Kykladeninseln Makronisos und Kea (links) liegen im Dunst. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

◼ Zusätzlich möchten wir euch unseren Extra-Tipp ans Herz legen. Wie wäre es mit einem entspannten Badetag an einem der schönsten Strände Attikas? Unsere Empfehlung ist Sounion-Beach, beim Aegeon Beach Hotel. Der Traumstrand ist schon vom Areal des Poseidon-Tempels zu sehen und hat uns zu einem Strandtag verführt. Mehr dazu im Kapitel Extra-Tipp: Sounion Beach – Baden mit Tempelblick.

◼ Außerdem haben wir uns in Sounion einer ungewöhnlichen Aufgabe gestellt, die sehr viel Spaß gemacht hat. Unser persönlicher Held der Schwarzweiß-Fotografie ist der deutsche Fotograf Herbert List. Eines seiner Werke von Sounion ist unser Lieblingsmotiv und hat uns zu einer „Neuproduktion“ des Motivs vor Ort verleitet. Mehr dazu im Kapitel Herbert List in Sounion: Fotograf, Surrealist und Inspirator.

reise-zikaden.de, griechenland, kap sounion, poseidon tempel, osten auf patroklos, bauteile Das Panorama auf die Bucht von Sounion auf das tiefblaue Meer des Saronischen Golfs. Im Vordergrund liegen Bauteile des Poseidon-Tempels aus Agrileza-Marmor. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Panorama über die Bucht von Sounion und dem Saronischen Golf. Im Vordergrund liegen Bauteile des Poseidon-Tempels aus Agrileza-Marmor. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden


Zum Weiterlesen: Reisereportagen Athen & Attika

new acropolis museum athens greece athen griechenland Lest dazu unsere große Reisereportage: Athen – Unsere Top 20 Sehenswürdigkeiten und 20 Extratipps. Zehn Tage Athen, ein Reisetraum wurde wahr. Natürlich haben wir die klassischen Highlights einer Athen-Reise so ziemlich alle besucht, uns aber dafür reichlich Zeit nehmen können. Zusätzlich haben wir zu jeder der Sehenswürdigkeiten einen Extra-Tipp für euch ausgewählt.


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Lest dazu unsere große Reisereportage Griechenland: Attika – 14 Sehenswürdigkeiten plus Extra-Tipps. Wir präsentieren die schönsten Ausflugsziele rund um Athen. Ein Traum für Kultur-Reisende und Schwerpunkt in unserem Bericht sind die antiken Highlights in Attika: Heiligtümer, Theater, Festungen, Tempel, Nekropolen. PLUS: 14 Extra-Tipps, z. B. Strände, Tavernen oder versteckte Highlights.


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Die Silberminen bei Sounion

reise-zikaden.de, griechenland, kap sounion, athena tempel, berg Im Norden von Kap Sounion sind im Gelände zerklüftete Berghänge und eine Straße erkennbar. Folgt man dieser wird nach wenigen Kilometern das Agrileza-Tal mit den Minenschächten erreicht. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Im Norden von Kap Sounion liegen zerklüftete Berghänge. Die im Bild sichtbare unbefestigte Fahrstraße ist identisch mit dem antiken Straßenverlauf. Sie erreicht nach wenigen Kilometern über eine Passhöhe das Agrileza-Tal mit den einstigen Minen. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Wer heute auf das Land hinter dem Kap blickt, erkennt zerklüftete Berghänge. Industrieller Abbau von Silber in Förderschächten und das Ausschmelzen des Edelmetalls in qualmenden Brennöfen verdunkelte in der Antike das Kap. Attikas Wälder wurden zur Silberherstellung gnadenlos abgeholzt.

Verschifft wurde die wertvolle Fracht über die Häfen in der Bucht von Sounion nach Athen. Die Silberminen machten den Stadtstaat im 5. Jhd. v. Chr. zu einer führenden Macht in Griechenland. Die Minen wurden auf Zeit verpachtet, die Schwerstarbeit wurde von tausenden Sklaven ausgeführt. Die Tetradrachmen aus Silber waren Inspirator für Aristophanes Ausspruch „Eulen nach Athen tragen“.


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Der Kultplatz Sounion ist seit homerischer Zeit belegt

Kap Sounion: Blick vom Standort des Athene-Tempels und Phrontis-Heroon auf das Arche-Inselchen mit der Patroklos-Insel. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden reise-zikaden.de-griechenland-kap-sounion-athena-tempel-patroklos-insel

Kap Sounion: Blick von der Terrasse des Athene-Tempels und Phrontis-Heroon auf das Arche-Inselchen mit der Patroklos-Insel im Hintergrund.  Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Das Heiligtum in Sounion hat eine Tradition die bis in früharchaische Zeit zurückreicht. Homer beschrieb im 7. Jhd. v. Chr. in seinem weltberühmten Epos „Odyssee“ Kap Sounion als „Attikas heilige Spitze“. Den Kult für Poseidon, Athene und Phrontis bestätigen seit dieser Zeit archäologische Funde. Auf der Spitze des Kaps standen damals zwei Marmorstatuen vom Kouros-Typus von über drei Meter Höhe.

Aber am attischen Ufer, bei Sunions heiliger Spitze,
Siehe da ward der Pilot des menelaischen Schiffes,
Von den sanften Geschossen Apollons plötzlich getötet,
Haltend in seinen Händen das Steuer des laufenden Schiffes:
Phrontis, Onetors Sohn, der vor allen Erdbewohnern
Durch der Orkane Tumult ein Schiff zu lenken berühmt war.
Also ward Menelaos, wie sehr er auch eilte, verzögert,
Um den Freund zu begraben, und Totengeschenke zu opfern …

Homer, Odyssee, III. Gesang, Vers 278. Quelle: www.gottwein.de

Die Rekonstruktionszeichnung zeigt das Poseidon-Heiligtum, die Siedlung und das Schiffshaus von Sounion.

Die Zeichnung zeigt das Poseidon-Heiligtum, die Siedlung und das Schiffshaus von Sounion. Quelle: Ministry of Culture and Sports, 2nd Ephorate of Prehistoric and Classical Antiquities


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Der Poseidon-Tempel auf Kap Sounion

Griechenland: Attika - Der Poseidon-Tempel auf Kap Sounion Der berühmte Poseidon-Tempel auf Kap Sounion wurde von 444 bis 440 v. Chr. aus Agrileza-Marmor erbaut. Heute sind von 38 dorischen Säulen wieder 18 aufgerichtet.  Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden reise-zikaden.de-griechenland-kap-sounion-poseidon-tempel-panorama

Der berühmte Poseidon-Tempel auf Kap Sounion wurde von 444 bis 440 v. Chr. aus Agrileza-Marmor erbaut. Heute sind von 38 dorischen Säulen 18 wieder aufgerichtet.  Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Zu Beginn des 5. Jhds. v. Chr. wurde die Hafenstadt Sounion durch die Silberminen von Lavrion reich. Ein Tempel für Poseidon sollte das Kap schmücken. Nach der Schlacht von Marathon 490 v. Chr. begann man den Bau aus Poros-Kalkstein. Doch 480 v. Chr. zerstörten Truppen des persischen Großkönigs Xerxes I. das unvollendete Heiligtum. Im Fundament des Neubaus sind noch Quader erkennbar.

Nachdem die Athener Flotte unter Themistokles die persische Flotte in der Seeschlacht Schlacht von Salamis 480 v. Chr. besiegten konnte, wurde eine erbeutete Trireme der Perser als Trophäe für Poseidon in Sounion aufgestellt. Von 444 bis 440 v. Chr. wurde der Neubau des Poseidon-Heiligtums aus Agrileza-Marmor begonnen. Ein dorischer Peripteros mit 6 x 13 Säulen entstand.

Griechenland: Attika - Der Poseidon-Tempel auf Kap Sounion reise-zikaden.de, griechenland, kap sounion, poseidon tempel, osten auf patroklos, norden mit propylon Blick entlang der Säulen im Süden des Poseidon-Tempels auf die Patroklos-Insel (links). Vom einstige Propylon (Zugangstor) im Norden sind nur Fragmente erhalten. Fotos: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Blick entlang der Säulen im Süden des Poseidon-Tempels auf die Patroklos-Insel (links). Vom einstigen Propylon (Zugangstor) im Norden sind nur Fragmente erhalten. Fotos: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Der Tempel steht auf einer künstlichen Terrasse. Der hochklassische Bau von Sounion ist mit dem Hephaisteion- , Ares- und Nemesis-Tempel in Athen bzw. Rhamnous verwandt. Die schlanken Säulen wurden nur mit sechzehn Kanneluren versehen, bei dorischen Säulen waren zwanzig üblich. Der Ostgiebel über dem Eingang zum Tempel war mit Statuen geschmückt.

Ein weiteres ungewöhnliches Architektur-Detail ist, dass die Außenseite des Tempels in dorischer Ordnung mit Tryglyphen und unverzierten Metopen versehen wurde. Dagegen war der Innenraum auf vier Seiten mit einem ionischen Fries verziert. Forscher vermuten, dass eine von den ionischen Inseln stammende Bauhütte in Sounion gearbeitet hat. Der Bau wurde zeitgleich mit dem Parthenon errichtet.

Der Fries aus parischem Marmor zeigte Szenen der Kentauren-Schlacht und der Heldentaten des Theseus. Dargestellt wird eine Allegorie der siegreichen Griechen unter der Führung Athens gegen Persien, sowie die Überlegenheit der athenischen Demokratie über die persische Monarchie.

Im Inneren des Tempels stand das Kultbild der kolossalen Bronzestatue des Poseidon. Im Poseidon-Heiligtum erbaten sich Seeleute die Gunst des Meergottes für eine sichere Reise. Tieropfer oder Weihegaben wurden erbracht um Poseidon günstig zu stimmen, oder für eine glückliche Überfahrt zu danken. Zum heiligen Bezirk zählten ein Propylon, eine Stoa, sowie ein Bankett-Saal.

reise-zikaden.de, griechenland, kap sounion, poseidon tempel, norden Blick auf den Poseidon-Tempel von Sounion von Norden. Gut erkennbar ist das mächtige Fundament aus Poros-Kalkstein, das noch vom Vorgängerbau von 490 v. Chr. stammt. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Blick auf den Poseidon-Tempel in Sounion von Norden. Erkennbar sind Fundament-Quader aus Poros-Kalkstein, die noch vom Vorgängerbau von 490 v. Chr. stammen. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Frei schwebend, zum Himmel aufstrebend, doch fest der Erde verhaftet steht der Poseidon-Tempel auf Attikas Südspitze. Das Ensemble hat sicher auf die Menschen der Antike eine gewaltige Wirkung gehabt. Auf die ersten Reisenden des 17. Jhds. war diese Anziehungskraft die gleiche.

Und sie begannen auch ihre Namen in den weißen Marmor zu ritzen. Solche Graffiti sind schon in den ältesten Berichten über den Tempel erwähnt. Auch der britische Dichter Lord Byron (1788 – 1824) hat sich in dieser Weise, während seiner Griechenland-Reise 1810, an einer Ante des Tempels verewigt.

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Seit der Antike konnten Besucher des Poseidon-Tempels von Sounion der Versuchung nicht widerstehen, ihren Namen in Wände und Säulen zu ritzen. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden


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Lord Byron: The Isles of Greece

Im Gedicht von Lord George Gordon Byron „The Isles of Greece“, in dem er über seinen Wunsch nach griechischer Unabhängigkeit nachdenkt, schreibt er im letzten Vers:

Place me on Sunium’s marbled steep,
Where nothing, save the waves and I,
May hear our mutual murmurs sweep;
There, swan-like, let me sing and die:
A land of slaves shall ne’er be mine –
Dash down yon cup of Samian wine!

Kostas Stergiopulos: Sounion

Kostas Stergiobulos (* 1926) ist ein griechischer Lyriker, Prosaiker und Literaturwissenschaftler.

Kap Sounion von Westen. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden reise-zikaden.de, griechenland, kap sounion, von westen

Kap Sounion „Attikas heilige Spitze“ von Westen. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Bewohntes Meer, leeres Land
und die Säulen des Poseidon,
die der Wind entblöst,
und das Meer, das weite Wasser mit den weißen Wellen und die Inseln.

Ich blieb einen Augenblick an der Spitze, am Abgrund,
mich im Himmel zu baden, zu baden im Wind,
hier wo die Zeit ihren Lauf anhält
und der Geist, zur Ruhe gekommen, umherschweift.

Wind vom Meer als ob du Marmor berührtest.
Frische die aus ihrem Innern dich belebt
an den Armen, deinem Leib, der Wange.

Ich blieb einen Augenblick und er wurde zur Ewigkeit.
Sanfte Hügel, nacktes Attika,
nacktes Kap Sounion.

Sein Werk haben wir dem Band „Poetischer Athen-Führer. Athen – Attika – Klassische Stätten“,
griechisch-deutsch, von Gerhard Emrich (Hrsg.), WBG-Verlag, 2000, entnommen.


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Antike Befestigungsmauern und Bastionen in Sounion

reise-zikaden.de, griechenland, kap sounion, festung, befestigungsmauern, stadtmauer Nach Beginn des Peloponnesischen Krieges Mitte des 5. Jhds. wurde Sounion zu einer Festung mit Mauern, Türmen und Bastionen ausgebaut um die Schiffsrouten nach Piräus zu schützen. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Nach Beginn des Peloponnesischen Krieges wurde Sounion zu einer Festung mit Mauern, Türmen und Bastionen ausgebaut um die Schiffsrouten nach Piräus zu schützen. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Bei Ausbruch des Peloponnesischen Krieges mit Sparta (431/430 v. Chr.) wurde das Tempel- und Siedlungsgebiet von Sounion mit Befestigungsmauern und Türmen versehen. Die Festung schützte die Schiffsrouten von Euböa kommend, um die Getreideversorgung von Athen zu gewährleisten. Die Mauern sind 3,5 Meter tief und verlaufen an der Nord- und Ostseite des Kaps.

Mit einer Länge von vierhundert Metern umfassen die Mauern eine Fläche von vier Hektar. Auf ihrer Innenseite wurden Treppen zur Oberkante der Mauern festgestellt. Das Tor lag im Nordwesten und war vom Hafen (heute Sounion Beach) kommend erreichbar. Eindrucksvoll ist eine abgerundete Bastion oberhalb des Zugangs zum Tempel. Die Stadtmauern und Türme wurden bis ins 3. Jhd. v. Chr. genutzt.

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Die Bastion von Sounion mit abgerundeten Ecken liegt im Osten des Mauerverlaufs. Offenbar wurde sich im 3. Jhd. v. Chr. erbaut und war von zwei Wachtürmen flankiert. Foto: J. Hoffmann, Reise-Zikaden


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Das Schiffshaus für zwei Triremen

reise-zikaden.de, griechenland, kap sounion, schiffshaus Das einstige Schiffshaus für zwei antike Kriegsschiffe ist nur noch fragmentarisch erhalten. Untersuchungen ergaben, dass der Meeresspiegel heute etwa drei Meter höher liegt. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Das Schiffshaus für zwei antike Kriegsschiffe ist als Ruine erhalten. Untersuchungen ergaben, dass der Meeresspiegel heute etwa drei Meter höher liegt. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Das Schiffshaus für zwei Triremen (Drei-Ruderer) lag an der Felsküste am Eingang der Bucht (heute Sounion Beach). Der Felseinschnitt ist rund 12 Meter Breit und 21 Meter tief. Ein weiteres wurde östlich davon nachgewiesen. Geo-Archäologische Untersuchungen am Kap Sounion im Jahr 2006 wiesen einen Anstieg des Meeresspiegels seit dem 5. Jhd. v. Chr. von rund drei Metern nach.


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Die antike Hafen- und Garnisonsstadt Sounion

reise-zikaden.de, griechenland, kap sounion, antike haeuser, siedlung Das Areal um Kap Sounion war in klassischer Zeit dicht besiedelt mit Wohnhäusern, Tavernen und Quartieren. Auch die Garnison war innerhalb der Mauern untergebracht. Foto: J. Hoffmann, Reise-Zikaden

Das Areal um Kap Sounion war in klassischer Zeit dicht besiedelt mit Häusern, Tavernen und Quartieren. Auch die Garnison war innerhalb der Mauern untergebracht. Foto: J. Hoffmann, Reise-Zikaden

Innerhalb der Festung haben Ausgrabungen den Teilabschnitt einer gepflasterten Straße, Mauern antiker Häuser und mehrere Zisternen ans Licht gebracht. Hier lagen nicht nur Wohnhäuser, sondern auch Tavernen und Quartiere für Reisende oder Pilger, die beim Heiligtum übernachteten. Zu beiden Seiten der Straße liegen Häuserblöcke mit je vier Gebäuden, die nur in Teilen freigelegt wurden.

In der Siedlung waren auch die Soldaten der Garnison von Sounion untergebracht. Die jetzt sichtbare Bauphase datiert in hellenistischen Zeit, Ende 4. und 3. Jhds. v. Chr. Die Bucht im Westen von Kap Sounion wurde in der Antike als Kriegs- und Handelshafen, sowie Sklavenmarkt genutzt.

Im Areal auf Kap Sounion, auch beim Athena-Heiligtum, lebt heute eine Kolonie von grauen Chukarhühner (Alectoris chukar). Die zahmen Vögel ziehen hier erfolgreich ihren Nachwuchs groß.

Perfekte Lebensbedingungen finden Chukarhühner (Alectoris chukar) auf Kap Sounion. reise-zikaden.de, griechenland, attika, kap sounion, Chukarhuehner, Alectoris chukar

Perfekte Lebensbedingungen finden Chukarhühner (Alectoris chukar) auf Kap Sounion. Eine Henne ist mit ihren Küken im Bereich der antiken Häuser unterwegs. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden


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Der Athena-Tempel von Sounion

reise-zikaden.de, griechenland, attika, kap sounion, athena sounia, tempel Der Tempel für Athena Sounias liegt etwa dreihundert Meter nordöstlich vom Heiligtum für Poseidon. Er wurde bereits in der Antike abgebrochen und ist nur in Fundamenten erhalten. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Der Tempel für Athena Sounias liegt dreihundert Meter nordöstlich vom Poseidon-Heiligtum. In der Antike wurde er abgebrochen, nur seine Fundamente sind erhalten. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Das Heiligtum für die Göttin Athena Sounias steht auf einer künstlich angelegten Terrasse und stammt aus der Zeit um 470 v. Chr. Das Heiligtum war ein über doppelt so großer Folgebau des Naiskos (Tempelchen) im Norden der Anlage. Die Tempel-Terrasse war einst von einer Mauer umgeben die noch in Spuren vorhanden ist. Vom Athena-Tempel sind nur noch die Grundmauern erhalten.

Dennoch ist der Grundriss des Athena-Tempels von Sounion für die Tempelarchitektur in Griechenland einzigartig. Der Athena-Tempel hatte zwei ionische Säulenreihen: Vor der Ost- und Südseite, auf der sich offenbar auch der Eingang befand. Dieser Pseudo-Peripteros ist der einzige ionische Tempel in Attika. Abgetragen wurde das Heiligtum im 1. Jhd., Bauteile wurden in der Agora in Athen verbaut.

reise-zikaden.de, griechenland, attika, kap sounion, athena soun Der Athena-Tempel von Sounion ist der Folgebau eines Heroon für Phrontis, dem im 6. Jhd. v. Chr. ein Naiskos errichtet wurde. Dem wiederum ein "Heiliger Hain" aus dem 8. Jhd. v. Chr. vorausging. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Der Athena-Tempel von Sounion ist der Folgebau eines Heroon für Phrontis des 6. Jhds. v. Chr. Noch älter ist der „Heilige Hain“ aus dem 8. Jhd. v. Chr. etwas nördlich. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden


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Naiskos und Peribolos des Phrontis

reise-zikaden.de, griechenland, attika, kap sounion, phrontis tempel, naiskos Die Ruine des Naiskos für Phrontis datiert auf den Zeitraum zwischen 600 und 550 v. Chr. und diente dem Totenkult. Unter dem perisischen Großkönig Xerxes I. und seiner Armee wurde er zerstört. Foto: J. Hoffmann, Reise-Zikaden

Der Naiskos diente dem Totenkult für Phrontis und entstand im 6. Jhd. v. Chr. Unter dem persischen Großkönig Xerxes I. und seiner Armee wurde er 480 v. Chr. zerstört. Foto: J. Hoffmann, Reise-Zikaden

Nördlich des Heiligtums liegt ein kleiner Tempel. Der Naiskos entstand von 600 – 550 v. Chr. und diente dem Totenkult für Phrontis. 480 v. Chr. wurde er von Persien zerstört. Mauern, Statuenbasis und Altar sind erhalten. Phrontis war Steuermann des mykenischen Königs Menelaos von Sparta. Auf der Rückfahrt von Troja starb Phrontis in Sounion und wurde dort bestattet. Dies beschreibt Homer in seiner „Odyssee“.

Traditionell wird der Held Phrontis, Sohn des Onetor, mit dem oval umfriedeten „Heiligen Hain“ identifiziert, der auf das Ende des 8. Jhd. v. Chr. datiert wird. Die Einfassung besteht aus grob behauenen Kalksteinen und ist gut im Gelände auszumachen. Ob im Bereich des Peribolos ein späthelladischer Krieger bestattet wurde ist unklar. Ein Grab wurde nicht entdeckt.

reise-zikaden.de, griechenland, attika, kap sounion, phrontis Peribolos Der Bereich des Phrontis Peribolos (Umfassungsmauer bei Grabbauten) besteht aus grob behauenen Steinen und datiert ins 8. Jhd. v. Chr. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Der Bereich des Phrontis Peribolos (Umfassungsmauer bei Grabbauten) besteht aus grob behauenen Steinen und datiert ins 8. Jhd. v. Chr. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Die tiefe Kultgrube (Bothros) mit Treppenzugang, südöstlich des Athena-Tempels, war offenbar mit dem Phrontis-Kult verbunden. Dort wurden wertvolle Votivgaben gefunden, die bis ins 8. Jhd. v. Chr. datieren. Herausragender Fund ist eine Keramikscherbe die ein Schiff mit Ruderern und Steuermann zeigt. Das Fundstück datiert in die Epoche des pro-attischen Analatos-Malers um 690 v. Chr.

reise-zikaden.de, griechenland, attika, kap sounion, bothros, Die in der Kultgrube gefundene Tonscherbe zeigt ein Kriegsschiff mit Ruderern und Steuermann und datiert auf 690 v. Chr. Das Fundstück könnte den Phrontis-Kult im Areal bestätigen.

Die in der Kultgrube gefundene Tonscherbe zeigt ein Kriegsschiff mit Ruderern und Steuermann und datiert auf 690 v. Chr. Das Fundstück könnte den Phrontis-Kult im Areal bestätigen.


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Archäologische Grabungen in Sounion

Erste archäologische Forschungen am Poseidon-Tempel von Sounion fanden 1884 durch den deutschen Archäologen Wilhelm Dörpfeld (1853 – 1940), Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts, statt.

Systematische Grabungen am Tempel, den Festungsmauern und der Siedlung fanden von 1897 bis 1915 unter den griechischen Archäologen Valerios Stais (1857 – 1923), von der Archaeological Society of Athens, statt. Seine Ausgrabungen sind bis heute die einzigen umfangreichen.

Die Restaurierungsarbeiten am Poseidon-Tempel begannen 1875 und dauern bis heute an. Der heutige Zustand des Heiligtums beruht auf den Arbeiten des Greek Archaeological Service, der in 1950er-Jahren unter Leitung des Archäologen Anastasios K. Orlandos (1887 – 1979) hier tätig war.

Weitere Untersuchungen nahm in den 1960er-Jahren der amerikanische Archäologe William B. Dinsmoor Jr. (1923 – 1988) vor. Das „Arrangement of the Archaeological Site of Sounion“ wurde von Griechenland und der Europäischen Union (EFRE) finanziert. Dazu wurden durch das Ministry of Culture and Sports in den Jahren 2011 bis 2013 weitere Maßnahmen am antiken Denkmal vorgenommen.


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5 Top-Sehenswürdigkeiten auf Kap Sounion

reise-zikaden.de, griechenland, attika, kap sounion, athena sounias, bauteile, schiff Die Schönheit von Griechenland lässt uns immer wieder staunen. Zwei Tempelfragmente vom Athena Sounias Heiligtum über dem Meer. Im Hintergrund zieht ein Segler vorbei. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Die Schönheit von Griechenland lässt uns oft staunen. Tempelfragmente vom Athena Sounias Heiligtum über dem Meer, dahinter zieht ein Segler vorbei. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

  1. Poseidon-Tempel, 5. Jhd. v. Chr., 18 von einst 38 Marmorsäulen stehen aufrecht.
  2. Im Areal: Propylon, Bastion, Festungsmauern, Wachtürme, Hausreste, Schiffshaus für zwei Triremen.
  3. Athena-Tempel, 5. Jhd. v. Chr., Fundamente erhalten, abgetragen 1. Jhd., Teile i. d. Agora Athen.
  4. Phrontis-Tempel, Naiskos zum Totenkult, 6. Jhd. v. Chr. (für Heros Phrontis, Sohn des Onetor).
  5. Phrontis-Tumulus mit ovaler Ummauerung, 8. Jhd. v. Chr.

Sounion: Öffnungszeiten, Eintritt, Adresse

Öffnungszeiten: Täglich, 9 Uhr bis Sonnenuntergang. Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Adresse: Temple of Poseidon, Cape Sounio, Lavreotiki 195 00. Website (englisch): odysseus.culture.gr

Hinweis: Wer Sounion entspannt erleben möchte, sollte morgens kommen. Zum Sonnenuntergang reisen zahlreiche Gäste in Bussen aus Athen an. Vormittags sind an Wochentagen Schulklassen im Areal.


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Anfahrt von Athen nach Sounion

reise-zikaden.de, griechenland, attika, kap sounion, Greek National Road 91, patroklos insel Panorama entlang der Greek National Road 91 kurz vor Kap Sounion. Vor uns liegt die Patroklos Insel im Saronischen Golf. Foto: J. Hoffmann, Reise-Zikaden

Panorama entlang der Greek National Road 91 kurz vor Kap Sounion. Vor uns liegt die Patroklos Insel im Saronischen Golf. Bild für eine größere Ansicht anklicken. Foto: J. Hoffmann, Reise-Zikaden

Kap Sounion ist von Athen rund 70 Kilometer entfernt und liegt im Südosten der Stadt. Wer mit dem Wagen kommt nimmt die Greek National Road 91 (EO91). Diese führt entlang der Apollon-Küste nach Kap Sounion. Ohne Pausen sollte für die Strecke etwa 1,5 Stunden einkalkuliert werden.
Wer mit dem Linienbus von Athen kommt findet auf der Webstite von KTEL Infos: ktelattikis.gr


Herbert List in Sounion: Fotograf, Surrealist und Inspirator

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Herbert List: Gläser und Flasche vor Taverne am Kap Sounion, im Hintergrund der Poseidon-Tempel, 1937 – 1941. Das Motiv stammt aus dem Bildband „Hellas“ von 2003, Verlag Schirmer Mosel.

Unseren Essplatz zuhause ziert ein Werk des deutschen Fotografen Herbert List (1903 – 1975) aus dem 1930er-Jahren. Sie zeigt mehrere Gläser mit Karaffe, im Hintergrund liegt der Poseidon-Tempel von Sounion. Bei den Planungen für unsere Reise nach Attika entstand die Idee, das Bild vor Ort in Sounion nachzustellen. Sozusagen diente uns Herbert List als Vorbild und Inspirator.

Herbert List zählte zu den großen Schwarzweiß-Fotografen die dem Surrealismus nahe standen, seine Werke sind „Moderne Klassiker“. Wir möchten uns als seine Fans bezeichnen. Mehrere Griechenland-Fotografien von List (Kreta, Santorin, Mykonos, Attika, Athen) verschönern unser Heim.

Die Griechenland-Fotografien von Herbert List stammen aus den Jahren 1937 bis 1941 und flossen später in seinen Bildband „Licht über Hellas“ ein. Bei Kriegsausbruch befand sich Herbert List in Athen. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen im Frühjahr 1941 musste er nach Deutschland zurückkehren. Wegen des Zweiten Weltkriegs konnte der Hellas-Band erst im Jahr 1953 erscheinen.

Erneut sind wir der in Licht und Schönheit
getauchten Vision des klassischen Hellas erlegen.“

Reise-Zikaden, 9. Mai 2019

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ schrieb 1994 über „Hellas“ von Herbert List:  „Vor allem aber ist es hier die Nähe, die Intimität des Betrachtens: Man ist mit Griechenland und mit List allein. Denn Hellas ist ein Listsches Lieblingsthema gewesen … Es zieht einen in die erbauliche, allmählich in Gelassenheit übergehende Stimmung dieser Altertümer, dieser Landschaft, dieses Lichtes“.

Entnommen haben wir das Sounion-Motiv dem Bildband „Licht über Hellas“ von Herbert List von dem später mehrere Nachpublikationen erschienen. Für unser heimatliches Poster haben wir den Druck aus dem Band „Hellas“ (von 2003) in hoher Auflösung eingescannt und in Photoshop bearbeitet. Anschließend ließen wir es in einem Fotostudio auf Kunstdruckpapier digital drucken.

Problemlos verlief unsere Neuproduktion der Fotografie „Gläser und Flasche vor Taverne am Kap Sounion“ vor Ort. Die Taverne steht am gleichen Platz wie vor achtzig Jahren. Dem Kellner zeigten wir das Originalfoto im Smartphone. Flink wurde aufgetragen. Extra: Eine Schale mit Nüssen (nicht im Bild). Wir finden unser Ergebnis gelungen, allerdings war Herbert List abends in Sounion, wir morgens.

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Die Fotografie zeigt das Ergebnis unserer Foto-Session vom 9. Mai 2019 in Sounion. Wir befanden uns am gleichen Standort wie Herbert List vor etwa achtzig Jahren. Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Buchtipps: Herbert List

Erstauflage: Callway Verlag, Herbert List, Licht über Hellas, 243 Seiten, 1953.
Bildband: Schirmer Mosel Verlag, Herbert List, Hellas, herausgegeben von Max Scheler, mit einem Text von Hugo von Hofmannsthal, 160 Seiten, 106 Duotone-Tafeln, 2003 (ISBN 3-8296-0088-7).


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Extra-Tipp: Sounion Beach – Baden mit Tempelblick

sounion-beach-aegeon-beach-hotel Kap Sounion: Einzigartiger Blick vom Strand beim Aegeon Beach Hotel auf den Poseidon-Tempel. In klassischer Zeit diente die windgeschützte breite Bucht als Hafen der Handels- und Garnisonsstadt.

Kap Sounion: Einzigartiger Blick vom Strand beim Aegeon Beach Hotel auf den Poseidon-Tempel. In klassischer Zeit diente die windgeschützte breite Bucht als Hafen der Handels- und Garnisonsstadt.

Vor dem Hotel Aegeon Beach liegt ein wunderschöner Sand-Kieselstrand mit klarem Wasser. Direkt angeschlossen ist ein Verleih für Liegestühle und Sonnenschirme (zwei Liegen inkl. Schirm kosten 15 Euro), sowie ein Cafe. Gleich daneben liegt die traditionelle Taverne „Acrogiali“ mit Vorspeisen, Salaten oder Fischgerichten. Einzigartig ist vom Strand die Sicht auf den Poseidon-Tempel von Sounion.

Sounion bildete seit der Antike einen wichtigen Kontrollpunkt für den Schiffsverkehr im saronischen Golf, neben der religiösen Bedeutung war es auch ein Grenzposten mit Garnison. Einst war der windgeschützte Strand Teil des Hafens in der Sounion-Bucht. Das Gebiet von Kap Sounion bis nach Thorikos (nördlich von Lavrion) war in klassischer Zeit dichtbesiedeltes Zentrum des Silberbergbaus.

Das hier gewonnene Silber war ein wichtiger Machtfaktor für Athen. In den Minen bauten Sklaven das Erz für die Tetradrachmen ab, aus dem die berühmten „Eulen von Athen“ hergestellt wurden. Der Feldherr Themistokles finanzierte damit die Schiffsflotte für die Seeschlacht von Salamis gegen Persien. Auch Sklavenaufstände sind überliefert, wobei die Festungsmauern von Sounion besetzt wurden.

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Ein attischer Traumstrand! Sounion Beach beim Aegeon Beach Hotel mit Sand, Kieseln oder Felsen. Wer könnte seiner Schönheit schon widerstehen? Foto: M. Hoffmann, Reise-Zikaden

Adresse: Aegeon Beach Hotel, Sounio Athens Riviera, Athens – Sounio Avenue km 68, Lavreotiki 19500.
GPS-Koordinaten: 37.654726, 24.024711


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Zuletzt aktualisiert am 22. November 2019 um 7:01 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.


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Griechenland: Attika – Der Poseidon-Tempel auf Kap Sounion
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Griechenland: Attika – Der Poseidon-Tempel auf Kap Sounion
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Umfangreicher Reisebericht aus Griechenland: Attika - Der Poseidon-Tempel auf Kap Sounion. Keiner wird vom überwältigenden Eindruck enttäuscht werden.
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Monika Hoffmann

Monika Hoffmann

schreibt seit 2014 auf ihrem Blog Reise-Zikaden Foto-, Natur- und historische Reportagen aus Griechenland, Italien, Österreich, Deutschland mit Schwerpunkt München und Bayern. Ihre Passion auf Reisen ist Geschichte und der Besuch archäologischer Plätze. Spezialgebiete: Ur- und Frühgeschichte & Antike Hochkulturen. Die Fotografin, Redakteurin, Köchin, Naturfreundin liebt Griechenland, Italien und ihre Heimat Oberbayern: Über die Geschichte bis zu Musik, Literatur, Filmkunst.

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