Ostkreta: Ierapetra – Die südlichste Stadt Europas


Ostkreta: Ierapetra - Die südlichste Stadt Europas - reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, griechenland, greece, kreta, lasithi, ostkreta, crete, ierapetra, harbour - Besonders schön ist in Ierapetra der Fischerhafen mit Uhrenturm und das Hafenkastell an der Südspitze der Altstadt. Das warme Klima an der Südküste Kretas liegt an der Nähe zu Afrika, nur etwa vierhundert Kilometer sind es bis zur Küste von Libyien.

Besonders stimmungsvoll in Ierapetra ist der Fischerhafen mit Uhrenturm und Hafenkastell an der Südspitze der Altstadt. Das warme Klima an der Südküste Kretas macht die Nähe zu Afrika aus – nur etwa vierhundert Kilometer sind es von hier bis zur Küste von Libyen.

Anfahrt von Sitia nach Ierapetra

Die Strecke von Sitia nach Ierapetra führt durch das gebirgige Inland und ist sechzig Kilometer lang. Wir passieren Piskokefalo, Maronia, Pappagiannades und Lithines. Die Küste wird kurz nach Pilalimata erreicht. Der Abzweig an der Küstenstraße führt Richtung Westen und erreicht über Makry Gialos, Koutsouras und Koutsounari das Ziel. Hinweis: Wir hatten ein Ferienhaus im Bergdorf Kato Drys bei Sitia angemietet, daher war Sitia unser Ausgangspunkt in Ostkreta.


Rundgang durch Ierapetra

Die größte Stadt an der Südküste von Kreta ist Ierapetra, gleichzeitig ist sie die südlichste Stadt Europas. Durch ihre Nähe zu Libyien und Ägypten herrscht hier afrikanisches Klima. Ierapetra (Ιεράπετρα) liegt an der schmalsten Stelle von Kreta: Von der Süd- bis zur Nordküste sind es nur etwa fünfzehn Kilometer. Der Stadtbezirk von Ierapetra, mit seinen Vororten, hat inzwischen etwa 16.000 Einwohner. Ierapetra ist die viertgrößte Stadt auf Kreta, die größte der Region Lasithi und die größte Stadt an Kretas Südküste.

Ostkreta: Ierapetra - Die südlichste Stadt Europas - reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, greece, griechenland, crete, kreta, ostkreta, ierapetra, panorama - Die gepflegte, autofreie Uferpromenade von Ierapetra mit Cafes, Tavernen, Eisdielen und Souvenirgeschäften wird überwiegend von modernen Gebäuden dominiert.

Die gepflegte, autofreie Uferpromenade von Ierapetra mit Cafes, Tavernen, Eisdielen und Souvenirgeschäften wird überwiegend von modernen Gebäuden dominiert.

Das Klima von Ierapetra gehört zu den wärmsten auf Kreta, seine Jahres-Durchschnittstemperatur liegt bei zwanzig Grad. Daher ist die Region ein Ganzjahres-Reiseziel. Immerhin sind es von hier bis zur Küste Afrikas nur etwa vierhundert Kilometer. Die Wassertemperaturen liegen sogar im Winter bei fünfzehn Grad. Der Nordwind Boreas bläst an der schmalsten Stelle Kretas heftig und mildert im Sommer die Hitze.

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, greece, griechenland, crete, kreta, ostkreta, ierapetra, harbour, nets, church - Am Fischerhafen von Ierapetra geht alles seinen gewohnten Gang. Fischernetze trocknen am Treppenaufgang, kleine Kafenias und Bars haben geöffnet. Der Uhrenturm ist schon vom Meer aus gut sichtbar und das Afentis Christos Kirchlein spendet spirituellen Schutz für die Seefahrer.

Am Fischerhafen von Ierapetra geht alles seinen gewohnten Gang. Fischernetze trocknen am Treppenaufgang, kleine Kafenias und Bars haben geöffnet. Der Uhrenturm ist schon vom Meer aus gut sichtbar und das Afentis Christos Kirchlein spendet spirituellen Schutz für die Seefahrer.

Die hübsche Altstadt mit schmalen Gassen liegt um den Fischerhafen mit Uhrenturm, dem Hafenkastell und kleinen Kirchen. Sicherlich der schönste Teil von Ierapetra. Daneben befindet sich der Hafen mit Anlegestelle für Fähren, Frachtschiffe und Ausflugsboote. Von dort werden im Sommer Fahrten auf die schönen Inseln Chrissi oder Koufonisi angeboten.

Von der Altstadt sind es nur ein paar Schritte zur langen Uferpromende, mit Cafes, Tavernen und Eisdielen. Sonst dominieren Ierapetra fast ausschließlich moderne Gebäude. Der gepflegte Sand-Kieselstrand beginnt im Zentrum und erstreckt sich über zwei Kilometer in östlicher Richtung. Der flachabfallende Strand ist auch für Kinder ideal und bietet Liegestuhl- und Sonnenschirm-Verleih. Mehr dazu im Kapitel „Strände in und um Ierapetra“.

Die Umgebung von Ierapetra dient dem Gemüse- und Obstanbau in Gewächshäusern. Dies ist der Haupterwerb seiner Einwohner. Überwiegend werden Tomaten, Gurken, Paprika und Auberginen angebaut – teilweise auch Bananen. Die Gemüsebauern können dreimal pro Jahr ernten und versorgen nicht nur Kreta und Griechenland, sondern auch Nordeuropa. Durch diese Einnahmen, gemeinsam mit dem Tourismus, wurde die Region zu einer der wohlhabendsten Kretas.

Das Gebiet Richtung Osten, um Makry Gialos, kann bei Pauschalreise-Anbietern gebucht werden. Die Küstenlinie wirkt manchmal zersiedelt, die alte Bausubstanz muss weichen und überall wird gebaut. Dennoch hat der Tourismus hier längst nicht das Ausmaß erreicht, wie teilweise an der Nordküste Kretas. In Ierapetra konnte sich das Ambiente einer gemütlichen kretischen Landstadt erhalten.

Die Region Ierapetra wurde 2012 mit der Auszeichnung „Quality Coast Gold“, der Coastal & Marine Union (EUCC) in den Niederlanden, ausgezeichnet. Ierapetra erreichte unter den Top 100 den 2. Platz als als Reisedestination mit Nachhaltigkeit und hoher Qualität. Website: www.qualitycoast.info


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Lest dazu Ostkreta: Unsere 25 Sehenswürdigkeiten um Sitia und Ierapetra. Wer das authentische Kreta kennen lernen möchte, für den ist der äußerste Osten perfekt. Über zwei Dutzend Ausflugstipps in Ostkreta haben wir zusammengestellt, um euren Urlaub zu verschönern. Dabei geht es nicht nur um Highlights, sondern auch um versteckte Ziele:
Ostkreta: Unsere 25 Sehenswürdigkeiten um Sitia und Ierapetra


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Fünf Sehenswürdigkeiten von Ierapetra

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, greece, griechenland, crete, kreta, ostkreta, ierapetra, Afentis Christos, church -Am Fischerhafen steht die älteste Kirche von Ierapetra, die byzantinische Afentis Christos Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Einst war sie das ehrwürdige Katholikon eines, heute nicht mehr existierenden, Klosters.

Am Fischerhafen steht die älteste Kirche von Ierapetra, die byzantinische Afentis Christos Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Einst war sie das Katholikon eines, heute nicht mehr existierenden, Klosters.

In den verschachtelten Gassen der Altstadt von Ierapetra lohnt ein ausgedehnter Spaziergang. Besonders gut gefiel es uns am großen Fischerhafen mit seinem geschäftigen Treiben. Hier gibt es immer etwas zu beobachten. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Einheimische kaufen bevorzugt Fische und Meeresfrüchte direkt von den Schiffen.

Sehenswert am Fischerhafen ist die die byzantinische Afentis Christos Kirche, die gleichzeitig die älteste Kirche Ierapetras ist. Sie wurde Mitte des 12. Jahrhunderts als zweischiffiges Katholikon eines Klosters erbaut, dessen Gebäude existieren heute nicht mehr. Auch die kleine Agios Markos Kirche, mit ihrem weissgetünchtem Tonnengewölbe, gegenüber vom Kastell ist entzückend.

Überall in in den Parks und am Rand der Plätze im Zentrum begegnen uns bei einem Rundgang antike Fundstücke, wie Marmorkapitelle oder Bruchstücke von Säulentrommeln. Diese sind steinerne Zeugen der mächtigen antiken Hafenstadt Hierapytna, die einst ganz Ostkreta dominierte. Bisher fanden nur sporadische Grabungen der Archäologen statt. Mehr dazu im Kapitel „Geschichte“.


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1. Das Hafenkastell: Fort Kalés

Ierapetra, Fortress, Wikipedia, Roton Piotr - Die Anfänge des Hafenkastells Fort Kalés in Ierapetra gehen auf das 13. Jahrhundert zurück und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Inzwischen wurde die Festung komplett renoviert und kann seitdem besichtigt werden. Foto: Wikipedia, Roton Piotr

Die Anfänge des Hafenkastells Fort Kalés in Ierapetra gehen auf das 13. Jahrhundert zurück. Genueser, Venezianer, Osmanen und Kreter nutzen die Befestigungsanlage an der Südspitze der Altstadt. Inzwischen wurde die Festung renoviert und kann besichtigt werden. Foto: Wikipedia, Roton Piotr

Das Hafenkastell von Ierapetra steht an der Südspitze der Altstadt und geht auf das 13. Jahrhundert zurück und ist heute das Wahrzeichen der Stadt. Angeblich wurde es von Piraten aus Genua errichtet. Eine venezianische Urkunde erwähnt es im Jahr 1307. Mit seinem schlichten rechteckigen Grundriss bleibt es hinter den raffinierteren Festungen von Heraklion, Chania oder Rethymnon zurück.

Ein schweres Erdbeben im Jahr 1508 zerstörte die Festung von Ierapetra weitgehend, durch venezianische Baumeister wurde es renoviert. Ab 1647 eroberten die Osmanen die Stadt und die Hafenfestung, die sie danach mehrfach umbauten. In dieser Zeit wurde die Burg „Kalés“, oder auch „Kale“ genannt – dies geht auf die türkische Bezeichung „Kule“ für Turm zurück.

Ein weiteres Erdbeben 1780 verschüttete die Besatzung und Fort Kalés war erneut eine Ruine. Ab 1898 mussten die Osmanen, nach dem Sieg der kretischen Freiheitskämpfer, geschlagen abrücken. Erst 2001 wurde die Festung renoviert und kann besichtigt werden. Besucher können die Wehrmauer entlang gehen, auf einen der Ecktürme steigen und die Rundumsicht auf den Hafen und die Stadt genießen.

Adresse: Fort Kalés/Pirgos Koules, Stratigou Samouil 10, 72200 Ierapetra. Öffnungzeiten: 8 bis 15 Uhr, Montags geschlossen. Eintritt: frei.


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2. Prominenter Gast in Ierapetra: Napoleon Bonaparte

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, greece, griechenland, crete, - In einer Seitengasse der Platia Machaira steht das "Napoleon-House", ein eher unscheinbares Natursteinhaus. Hier soll Napoleon, auf Einladung eines kretischen Notars, für eine Nacht Gast gewesen sein. Das Gemälde (rechts) zeigt Napoleon Bonaparte in Kairo. Gemälde von Jean-Léon Gérôme, 1863. Foto: Wikipedia

In der Odos Napoleon steht das „Napoleon-House“, ein kleines Natursteinhaus. Hier soll Napoleon, auf Einladung eines kretischen Notars, für eine Nacht Gast gewesen sein. Das Gemälde von Jean-Léon Gérôme zeigt Napoleon Bonaparte während seiner Expedition in Kairo. Foto Napoleon: Wikipedia

Die lokale Überlieferung erzählt, dass Napoleon Bonaparte (1769 – 1821) am 26. Juni 1798, vor seiner Überfahrt nach Ägypten, in Ierapetra einen Zwischenstopp einlegte. Anschließend habe er dort übernachtet. Zusätzlich sollen Vorräte und Trinkwasser in seine Schiffe verladen worden sein. Das renovierte Gebäude in dem Napoleon damals nächtigte steht in der Altstadt, in der Odos Napoleon, gleich hinter dem Fischerhafen. Von der Odos Stratigou Samouil ist es ausgeschildert.

Eine wichtige Seeschlacht zwischen Großbritannien und Frankreich wurde am 1. und 2. August 1798 vor der Küste von Abukir ausgetragen, einer Hafenstadt bei Alexandria. Die Briten, unter Admiral Nelson (1758 – 1805), besiegten dabei das Expeditionsheer Napoleons. Es wäre also durchaus vorstellbar, dass ein Teil der fränzösischen Flotte vorher einen Aufenthalt in Ierapetra einlegte.

Napoleons Ägyptenfeldzug startete im Juni 1798 und endete im August 1801. Die miltärische Unternehmung endete übrigens im Desaster. 20.000 französiche Soldaten starben, darunter auch viele Generäle und der Admiral. Die komplette Flotte der Franzosen war zerstört.


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3. Die Moschee an der Platia Tzami

Ierapetra, Mosque, Wikipedia, Marc Ryckaert - Die Agios Ioannis Kirche von Ierapetra wurde 1891 von den Türken zu einer Moschee mit Reinigungsbrunnen umgebaut. Sie steht an der Platia Tzami und wurde vor wenigen Jahren komplett renoviert.

Die orthodoxe Agios Ioannis Kirche von Ierapetra wurde 1891 von den Osmanen zu einer Moschee mit Minarett und Reinigungsbrunnen umgebaut. Sie steht an der Platia Tzami und wurde vor wenigen Jahren komplett renoviert. Foto: Wikipedia, Marc Ryckaert

Die alte osmanische Moschee (Tzami) mit Minarett befindet sich am Rand der Altstadt, im Stadtteil Kato Mera. Sie ist eine der wertvollsten historischen Gebäude von Ierapetra. Ab 1891 bauten die Osmanen die griechisch-orthodoxe Agios Ioannis Kirche zu einer Moschee um. Das Minarett und das Dach stürzten bei einem Erdbeben im Jahr 1953 ein, wurden danach aber wieder aufgerichtet.

Inzwischen ist die Moschee, das Minarett und auch der Brunnen (Krini) komplett restauriert worden. Heute wird die Moschee als Musikschule genutzt. Der benachbarte zierliche Reinigungsbrunnen zeigt auch venezianische Architekturvorlagen. Die Innenräume der Moschee können nicht besichtigt werden.

Adresse: Turkish Mosque, Platia Tzami, 72200 Ierapetra. 


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4. Agios Georgios: Metropolitankirche von Ierapetra

Ierapetra, Agios Georgios Church, - Agios Georgios ist die Metropolitankirche von der Provinzhauptstadt Ierapetra. Gleichzeitig ist Georgios der Schutzheilige der Stadt. Agios Georgios ist Sitz des Metropoliten, einem Oberbischof der einem Bund von Bistümern vorsteht. Foto: Wikipedia, C messier

Agios Georgios ist die Metropolitankirche von Ierapetra. Gleichzeitig ist Georgios der Schutzheilige Ierapetras und zählt zu den meistverehrten Heiligen der Orthodoxen Kirche. Agios Georgios ist Sitz des Metropoliten, dem Oberbischof, dieser steht einem Bund von Bistümern vor. Foto: Wikipedia, C messier

Die Metropolitankirche Agios Georgios, ist nach dem Schutzheiligen von Ierapetra benannt. Ihre ältesten Vorgängerbauten gehen vermutlich auf das 12. Jahrhundert zurück. Ein direkter Vorläufer der Basilika stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde in noch venezianischer Zeit errichtet. Ab dem Jahr 1866 wurde die heutige dreischiffige Basilika mit ihrer typischen Kuppel erbaut.

Während Renovierungsarbeiten im Jahr 2000 konnten Archäologen die Fundamente von einem weiteren Vorgängerbau aus dem Mittelalter nachweisen. Im gepflegten Innenhof befindet sich ein renovierter Brunnen und mehrere eingefasste Zitrusbäume.

Adresse: Ieros Mitropolitikos Naos Agiou Gregoriou, Odos Fokaias 4, 72200 Ierapetra. 


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5. Die Archäologische Sammlung von Ierapetra

Archaeological Collection of Ierapetra, Platia Kanoupaki-ol - Das kleine Archäologische Sammlung von Ierapetra präsentiert zwar wenige, aber interessante Funde aus der Region. Die englischsprachigen Erklärungstafeln sind relativ ausführlich und informativ.

Das Archäologische Museum von Ierapetra präsentiert wenige, aber interessante Funde aus der Region. Es liegt nahe der Platia Kanoupaki und ist in einer alten osmanischen Schule untergebracht.

Die Archäologische Sammlung von Ierapetra befindet sich im Gebäude einer ehemaligen osmanischen Schule aus dem Jahr 1899. Nach Renovierungsarbeiten wurde das kleine Museum 1986 eröffnet. In drei großen Räumen werden Sarkopharge, Keramik, Inschriften und Skulpturen aus der Region von minoischer bis römischer Zeit gezeigt. Die Erklärungstafeln (englisch) sind ausführlich und informativ.

Fast unversehrt erhalten ist die Marmorstatue der Göttin Persephone im Peplon. In ihrer linken Hand hält sie eine Getreideähre, ein Hinweis auf ihre Mutter Demeter. Ihre Funktion in der Unterwelt wird durch Schlangen und einem Altar auf ihrem Haupt angezeigt. Die Skulptur datiert auf Anfang des 2. Jahrhunderts. Weiterer sehenswerter Fund ist ein bemalter minoischer Larnax (Tonsarg) aus Episkopi.

Adresse: Archaeological Collection of Ierapetra, Odos Ethnikis Antistaseos/Platia Kanoupaki, 72200 Ierapetra. Öffnungszeiten: 8 bis 15 Uhr, Montag Ruhetag. Eintritt: 2 Euro, Ermäßigt 1 Euro, Kinder frei.


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Geschichte von Ierapetra

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, greece, griechenland, crete, kreta, ierapetra, fort, burg, castle, kastell, kales - Das wichtige Hafenkastell von Ierapetra mit seinen vier Eckbastionen weist große Ähnlichkeit mit der Festung von Frangokastello im Westen von Kretas Südküste auf. Beide Befestigungsanlagen wurden im 13. Jahrhundert erbaut, um die venezianische Herrschaft im Süden abzusichern.

Das Hafenkastell von Ierapetra mit seinen vier Eckbastionen weist große Ähnlichkeit mit der Festung von Frangokastello im Westen von Kretas Südküste auf. Beide Befestigungsanlagen wurden im 13. Jahrhundert erbaut, um die venezianische Herrschaft im Süden abzusichern.

Seit jeher profitierte der Siedlungsplatz, bei der heutigen Hafenstadt Ierapetra, von seiner Lage an Kretas schmalster Stelle. Beginnend mit prähistorischen Epochen, über Eteokreter, Dorer, Römer, Venezianer und Osmanen: Der Hafen an der Südküste Kretas war immer eine begehrte Verbindung zwischen Nordafrika, dem Orient, sowie dem griechischen Festland. Über das antike Hierapytna, dem heutigen Ierapetra, wurde der Handel zwischen zwei Kontinenten abgewickelt – Europa und Afrika.

Gemeinsam mit der mächtigen Hafenstadt Itanos, an der Ostküste Kretas bei Palekastro, kontrollierte einst Hierapytna ganz Ostkreta. Auch unter der Herrschaft Roms blühte die Stadt und zählte zu den größten Städten auf Kreta. Nach Angaben des britschen Geologen Thomas Spratt, aus dem Jahr 1852, lag der Siedlungskern des antiken Hierapytna im Westen des heutigen Ierapetra.

Subminoische und Archaische Zeit

reise-zikaden.de, Johann Hoffmann, Greece, Crete, Lasithi, Itanos, Cementery, Pottery, Battle Szene, Musum Sitia. - Dieses bemalte Keramikgefäß, wurde in der Nekropole von Itanos entdeckt. Die Szene zeigt zwei kämpfende Krieger mit Schwert und Schild. Datierung: Geometrische Epoche, um 750 v. Chr. Das Fundstück befindet sich im Archäologischen Museum von Sitia.

Dieses bemalte Keramikgefäß stammt aus Itanos, an der Ostküste Kretas. Die Szene zeigt kämpfende Krieger mit Schwertern und Schilden. Es könnte eine Kampfszene zwischen Dorern und Kretern zeigen. Geometrische Epoche, um 750 v. Chr. Das Fundstück befindet sich im Archäologischen Museum von Sitia. Foto: reise-zikaden.de

Als Stadtgründer wird Kyrbas aus Rhodos, ein Genosse der Telchinen und mächtige Heldengestalt, genannt. Als „Telchinen“ wird das mythologische Urvolk von den Inseln Rhodos, Kreta und Zypern bezeichnet. Ursprünglich hieß die erste Siedlung, nach ihrem Gründer Kybra. Später wurde der Ort Pytna genannt. Über die exakten Anfänge der Niederlassung, die spätestens seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. den Namen Hierapytna trug, ist wenig bekannt.

Antiken Berichten zufolge wurde Hierapytna von dorischen Einwanderern gegründet. Bislang gibt es nur spärliche Hinweise auf eine Besiedelung in dieser Epoche. Während der Eisenzeit, von etwa 1.100 bis 650 v. Chr., wurden nach einer Einwanderungswelle aus Nordgriechenland, auf Kreta viele alte Dörfer zerstört. Insgesamt muss diese Migration nicht unbedingt nur gewaltsam verlaufen sein.

In der Siedlung am Meer ließen sich in der Folgezeit auch größere Gruppen von Eteokretern nieder. Seit der dorischen Invasion in West- und Zentralkreta, siedelten sich diese bevorzugt in Ostkreta neu an. Ab dieser Epoche konnten auf Kreta auch erste Brandbestattungen nachwiesen werden.

Hierapytna: Klassische Zeit

hierapytna_coin_ancient - Dieser silberne Didrachmon (Doppeldrachme) aus Hierapytna wiegt 6,9 Gramm und wird auf 80 - 100 v. Chr. datiert. Links ist Tyche, die Göttin des Schicksals abgebildet. Rechts eine Palme mit Adler und Lorbeerkranz.

Dieser silberne Didrachmon (Doppeldrachme) aus Hierapytna wiegt 6,9 Gramm und wird auf 80 – 100 v. Chr. datiert. Links ist Tyche, die Göttin des Schicksals abgebildet. Rechts eine Palme mit Adler und Lorbeerkranz. Foto: www.wildwinds.com

Das älteste archäologische Fundstück aus der antiken Stadt Hierapytna ist eine Amphore aus klassischer Zeit die von den Forschern auf das 5. Jahrhundert v. Chr. datiert wird. Damals wurden in der Stadt auch eigene Münzen geprägt, diese wurden in Hierapytna ebenfalls ab dem 5. Jahrhundert angefertigt.

Die Hauptgötter die im antiken Hierapytna verehrt wurden waren Zeus, Hera, Apollo Dekataphoros (Δεκαταφόρος: Dem der Zehnte angeboten wird), Athena Polias und Athena Oleria. Außerdem wurden auch Kultpraktiken aus Ägypten in der Stadt gepflegt.

Hierapytna: Hellenistische Zeit

Seit der Herrschaft des mächtigen Antigonos II. Gonatas (319 – 239 v. Chr.), König von Makedonien, stand die Hafenstadt Hierapytna auf der Seite des Seleukidenreichs. Das Reich der Seleukiden war ein Diadochenstaat, der sich nach dem Tod von Alexander dem Großen († 323 v. Chr.) gebildet hatte. Das riesige Herrschaftsgebiet der Seleukiden umfasste Kleinasien, Palästina, Mesopotamien, Babylonien, Medien, Persien und Baktrien.

Seitenwechsel: Von den Makedonen und Seleukiden zu den Ptolemäern
Ptolemaeus III. - Ptolemaios III. Euergetes I., 284 - 222 v. Chr. aus der Dynastie der Ptolemäer war von 246 v. Chr. bis 222 v. Chr. Pharao (König) von Ägypten. Foto: Wikipedia, Miguel Hermoso Cuesta

Ptolemaios III. Euergetes I., 284 – 222 v. Chr. aus der Dynastie der Ptolemäer war von 246 v. Chr. bis 222 v. Chr. Pharao (König) von Ägypten. Foto: Wikipedia, Miguel Hermoso Cuesta

Die Ptolemäer in Ägypten, die ohnehin bereits die Region Kyrenaika in Libyien besaßen, waren auf der Suche nach einem großen Hafen auf der Insel Kreta. Die kretische Südküste ist nur etwa 400 Kilometer von der libyschen Küste entfernt. Die florierende Handelsstadt Hierapytna war damals der wichtigste Hafen an der Südküste Kretas und war daher aus Sicht der Ptolemäer ideal.

Als der seleukidische König Antiochos III. (242 – 198 v. Chr.), im Jahr 202 v. Chr., mit König Philipp V. von Makedonien (221 – 179 v. Chr.) ein Bündnis gegen Ägypten schloss, wechselte die Stadt Hierapytna die Seiten. Die Stadt ging mit der ptolemäerfreundlichen Insel Rhodos eine Allianz ein. Dabei verpflichtete sich Hierapytna den Herrschern von Rhodos zweihundert bewaffnete Soldaten zur Verfügung zu stellen.

Kurz vorher hatte Hierapytnas Flotte noch die Inseln Kos und Kalymnos angegriffen. Beide Inseln standen zu dieser Zeit auf Seite der Ptolemäer. Das diplomatische Geschick von König Ptolemäus III. (284 – 222 v. Chr.) erreichte, nach dem der Dritte Syrische Krieg (246 – 241 v. Chr.) für Ägypten erfolgreich verlaufen war, schließlich für Hierapytna diesen Frontenwechsel.

Die kretische Hafenstadt Itanos an der Ostküste, stand ohnehin bereits unter der Herrschaft der Ptolemäer. Daher schloss Itanos mit Hierapytna ein Bündnis. Der Vertrag ist auch inschriftlich erhalten. Weitere Bündnisse mit den antiken Städten Priansos (im Osten der Messara-Ebene, bei Ano Kastelliana) und Praisos (im Hinterland von Ierapetra bei Nea Praisos) erweiterten den ptolemäischen Einfluss im Osten Kretas.


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Hierapytna: Römische Zeit

hierapytna_stele_lytos_rhodos_2 jhd.n.chr.01 - Dieses Bruchstück zeigt den Vertrag zwischen den Stadtstaaten Hierapytna, Lyttos und Rhodos aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Heute befindet sich das Fundstück im Museo Archeologico Nazionale von Venedig. Foto: Wikipedia, Mongolo1984

Dieses Bruchstück einer Stele zeigt den Vertrag zwischen den Stadtstaaten Hierapytna, Lyttos und Rhodos aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Heute befindet sich das Fundstück im Museo Archeologico Nazionale von Venedig. Foto: Wikipedia, Mongolo1984

Bei Ausbruch den Zweiten Makedonisch-Römischen Krieges (200 – 197 v. Chr.) beteiligte sich Hierapytna an den Kämpfen gegen Makedonien, das die Vormachtstellung über ganz Griechenland anstrebte. Die zu Hilfe gerufenen Römer entschieden den Krieg zugunsten der ägäischen Kleinstaaten.

Hierapytna schloss im Jahr 193 v. Chr. einen Vertrag mit der ionischen Stadt Teos (bei der heutigen Großstadt Izmir, Westtürkei). Nach dem Frieden von Apameia (188 v. Chr.) zwischen der Römischen Republik und dem Seleukidenreich, wurde deren König Antiochos III. entmachtet. Hierapytna schloss daraufhin einen Vertrag mit der kretischen Stadt Lyttos (bei Kastelli, Provinz Heraklion), der Nachbarinsel Rhodos und der ionischen Stadt Magnesia am Mäander (Westtürkei).

Im Jahr 183 v. Chr. folgte ein Bündnis mit König Eumenes II. von Pergamon (221 – 158 v. Chr.), mit dabei waren weitere neunundzwanzig kretische Städte, darunter auch Itanos. Das so gewonnene Prestige setzte Hierapytna in machtpolitische Aktivitäten im kretischen Hinterland um. Die Städte Praisos und Dragmos wurden in den Jahren 145 bis 140 v. Chr. von seinen Soldaten und Söldnern zerstört.

Die Bevölkerung der antiken Stadt Larisa, bei Kalamfka im Hinterland, wurde zur Umsiedlung nach Hierapytna gezwungen. Der Anspruch Hierapytnas auf die Koufonissi-Inselgruppe (antiker Name Lefki Inseln) und auf den Tempel des Zeus Diktaios, löste einen Krieg mit Itanos aus. Rom bestimmte daraufhin 132 v. Chr. die Stadt Magnesia in Ionien zum Schiedsrichter. Es folgten mehrere Kriege und Grenzstreitigkeiten mit Itanos. Trotz römischer Vermittlung wurden diese erst zwischen 112 -111 beigelegt.

Hierapytnas Eroberung durch Rom
Statue eines Mannes mit Mantel. Hierapytna, Späthellenistische Periode - Bronzestatue eines jungen Mannes mit Mantel. Hierapytna, 1. Jhd. v. Chr. Die Statue befindet sich im Archäologischen Museum von Heraklion. Foto: Wikipedia, Wolfgang Sauber

Römische Bronzestatue eines Mannes mit Mantel, 1. Jhd. v. Chr. Heute im Archäologischen Museum von Heraklion. Foto: Wikipedia, Wolfgang Sauber

Obwohl Hierapytna sich im Jahr 67 v. Chr. als letzte Stadt auf Kreta, den Römern ergeben hatte, wurde es unter dem römischen Konsul Quintus Caecilius Metellus Creticus (135 – 54 v. Chr.) weiter schwer belagert. Der Grund war vermutlich der Ehrgeiz des römischen Konsuls nach militärischen Erfolgen, auch um einen eigenen Triumphzug in Rom abzuhalten zu können.

Nach der vollständigen Kapitulation und Zerstörung der Hafenstadt Hierapytna im Jahr 66 v. Chr. wurde ganz Kreta, mit der Region Kyrenaika in Libyen, zur römischen Provinz Creta et Cyrene zusammengefaßt. Danach bauten die Römer die zerstörte Stadt wieder komplett neu auf. Im Hafen von Hierapytna wurde ein wichtiger römischer Marinestützpunkt und Kriegshafen eingerichtet.

Die Pax Romana (Römischer Frieden, von 27 v. Chr. – 180 n. Chr.) ließ die kretische Handelsstadt Hierapytna schließlich zu einer reichen und blühenden Gemeinde heranwachsen: Zwei Theater, ein Amphitheater, mehrere Tempel, eine Therme und ein Äquadukt wurden gebaut. In dieser Zeit war Hierapytna eine der größten Städte auf Kreta.

Hierapytna in der Spätantike

Aus der Spätantike stammt eine Kopie des römischen „Höchstpreis-Edikts“ die aus der Regierungszeit von Kaiser Diokletian stammt. Dieser Edikt war ein Preiskontrollgesetz für Waren und Dienstleistungen und stammt aus dem Jahr 301. Diese Steintafel war sicherlich an einer prominenten Stelle der antiken Agora von Hierapytna ausgehängt.

Sicherlich vor dem Jahr 343 war in Hierapytna ein Bischofssitz eingerichtet worden. Daher kann auf eine relativ hohe Anzahl von Christen in dieser Zeit in der Region Ostkreta geschlossen werden.

Mittelalter: Aus Hierapytna wird Ierapetra

sarazenen_byzantinische_epoche - Sarazenische Soldaten, Musiker und Standartenträger auf Kamelen. Zeichnung: Gustave Léon Schlumberger, 1890. Foto: Wikipedia

Byzantinische Zeit: Sarazenische Soldaten, Musiker und Standartenträger auf Kamelen. Zeichnung: Gustave Léon Schlumberger, 1890. Foto: Wikipedia

In frühbyzantinischer Zeit war Hierapytna eine eher unbedeutende Provinzstadt. Während eines Erdbebens im Jahr 796, das mit einer Stärke von 7,5 auf der Richterskala die Stadt traf, erlitt es schwerste Schäden. Nur wenige Häuser blieben stehen, der Rest musste neu errichtet werden.

Im Jahr 824 wurde Hierapytna durch Überfälle von Sarazenen (expandierende arabische Nomadenstämme im Mittelmeerraum, die wegen ihrer Piraterie gefürchtet waren) geplündert und teilweise zerstört. Vermutlich bauten auch arabische Siedler die Stadt teilweise wieder auf.

Nur eine schlichte Hafensiedlung am Meer überdauerte die folgenden Jahrhunderte, bis die Genueser und Venezianer im 13. Jahrhundert dort eine kleine Hafenfestung erbauten. Ihre neue Blüte erlebte die Stadt in der venezianischen Epoche vom 13. bis 17. Jahrhundert. Seit dieser Zeit trägt sie auch ihren heutigen Namen: Ierapetra.

Ein Erdbeben mit einer Stärke von 7,2 auf der Richterskala vernichtete 1508 große Teile von Ierapetra Erneut wurde renoviert und aufgebaut. Trotz Erweiterung der Hafenfestung konnte die Übergabe der Stadt an die Türken im Jahr 1647 nicht verhindert werden. Das Kastell leistete im Anschluss den Osmanen bis 1898 wertvolle Dienste. Ierapetra war in dieser Zeit nur noch eine kleine Siedlung am Meer.


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Archäologische Forschungen in Ierapetra

Römische Theater und Nekropolen von Hierapytna

Plan_Roman_theatre - Die Zeichnung zeigt ein Standart-Theater aus römischer Zeit. Foto: Wikipedia, Evil Berry

Die Zeichnung zeigt ein hufeisenförmiges Standard-Theater aus römischer Zeit. Der Zuschauerraum bestand aus halbkreisförmig angelegten, ansteigenden Sitzreihen mit Zugängen. Der Bühnenkomplex bestand aus Bühnenhaus und Bühne. Foto: Wikipedia, Evil Berry

Euopäische Forscher die zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert die Hafenstadt Ierapetra besuchten, beschrieben noch zwei römische Theater, ein größeres und ein kleineres, ein Amphitheater, eine römische Therme und ein Aquädukt. Auch Reste einer Stadtmauer sind dokumentiert. Hervorzuheben ist hier der Brite Thomas Spratt (1811 – 1888) der im Jahr 1852 eine Karte der damals noch sichtbaren antiken Gebäude anfertigte.

Tatsächlich wurden am Ostrand der heutigen Stadt Überreste eines Theaters und eines Amphitheaters, sowie vereinzelte Spuren anderer Gebäude aus römischer Zeit gefunden. Eine Reihe von Gräbern konnten in den Nekropolen im Osten und Westen der Stadt untersucht werden. Die antike Stadt Hierapytna könnte nicht flächig ausgegraben werden, weil sie heute größtenteils überbaut ist.

Anhand moderner Rettungsgrabungen nehmen die Archäologen an, dass sich die Stadt über einen Kilometer entlang der Küste entwickelt hatte. Das antike Hierapytna bedeckt ein Areal von etwa 150 Hektar und hatte einen schachbrettartigen Stadtplan. Bei den Grabungen kamen auch mehrere Wohnhäuser zu Tage, in einem fanden die Forscher ein großes Bodenmosaik.

Mehr Infos zum römischen Theater in Ierapetra:
www.diazoma.gr/en/theaters/ancient-theater-ierapetra/

Hierapytna: Der Hafen in römischer Zeit

ierapetra_map_spratt Die Karte zeigt eine Übersicht der antiken Bauwerke in Ierapetra, diese wurde im Jahr 1852 vom britschen Geologen Thomas Spratt angefertigt. Karte: mediterranee.revues.org

Die Karte zeigt eine Übersicht der antiken Bauwerke in Ierapetra, diese wurde im Jahr 1852 vom britschen Geologen Thomas Spratt angefertigt. Karte: mediterranee.revues.org

Die römischen Hafenanlagen von Hierapytna wurden im Jahr 2016 von griechischen Geoarchäologen, unter der Leitung von Eleni Kolaiti und Nikos Mourtzas, detailliert untersucht.

Der römische Hafen von Hierapytna war eine eindrucksvolle Konstruktion mit einem inneren und einem äußeren Becken. Außerdem gab es westlich vom heutigen Fischerhafen einen künstlich angelegten Marinehafen. Dieser wurde an gleicher Stelle als „Naval Battle Lake“ neu angelegt. Dort sind auch noch Reste der mittelalterlichen Stadtmauer erhalten.

Der Außenhafen mit seinen zwei gekrümmten Molen aus Felsen und Beton, stammt aus der römischen Kaiserzeit. Das heutige Stadtzentrum steht an der Stelle der antiken Stadt Hierapytna. In römischer Zeit wurden aufwändige Konstruktionen am Hafen Hierapytnas erbaut, um den starken Südwinden entgegenzuwirken. In dieser Zeit entstand der Wellenbrecher im Osten, der das Hafenbecken begrenzte.

Der moderne Hafen befindet sich an gleicher Stelle wie die Anlagen der Römer. Der westliche Wellenbrecher aus der römischer Zeit liegt heute unter dem Fischerhafen. Seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. bis heute ist der Meeresspiegel um 1,3 Meter gestiegen. Dies fand in zwei Schüben im 17. Jahrhundert statt. Dadurch ist die ehemalige Küstenlinie mitsamt dem antiken Hafen heute unter Wasser.

Die Beschreibungen des Venezianers Onorio Belli von 1586, wurden 1852 vom britschen Geologen Thomas Spratt aufgenommen. Sie lieferten wichtige Informationen über die genaue Lage der römischen Bauwerke und dem einstigen Hafen. Auch eine Seekarte von 1960 ermöglichte die Tiefe des Hafenbeckens, vor der Anlage des modenen Hafen festzulegen.

Mehr Info im Journal of Mediterranean geography: mediterranee.revues.org/7965


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Essen und Trinken in Ierapetra

taverna_schedia_ierapetra - Taverna Schedia: Garnelen vom Grill - Γαρίδες από τη σχάρα.

Top Qualität in der Taverna Schedia: Garnelen vom Grill – Γαρίδες από τη σχάρα.

  • In der Altstadt beim Hafenkastell liegt die beliebte Ouzerie O Kokos, mit günstigen Preisen. Einfache kretische Küche, Grillgerichte, Mezedes, lokaler Wein. Weiße Stühle und blaue Tische direkt am Meer. Adresse: Stratigou Samouil  80, 72200 Ierapetra. Facebook: Ο Κοκός
  • In schöner Lage am Meer liegt die Taverna Schedia (Η Σχεδία), am Beginn des Agios Andreas Beach, nach dem Hotel Petra Mare. Kretische Küche, z. B. Fisch oder Meeresfrüchte vom Grill, gefülltes Gemüse, Pasteten. Fantastischer Blick auf Ierapetra. Parkplätze vorhanden. Adresse: Eparchiaki Odos Ierapetras – Sitias 34, 72200 Ierapetra. Facebook: Σχεδία / Schedia
  • Wer Lust auf Pizza & Pasta hat, sollte die Pizzeria Family, gegenüber der alten Moschee, besuchen. Angeboten wird auch Pastitio, Moussaka, über ein Dutzend verschiedene Pizzen, diverse Salate. Sitzplätze im Freien an der Plateia. Adresse: Plateia Tzami, 72200 Ierapetra. Facebook: Pizza Family

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Unterkunft in Ierapetra

Das Cretan Villa Hotel & Apartments liegt zentral in der Altstadt. Bis zur Uferpromenade sind es etwa zweihundert Meter. Der Besitzer hat ein etwa zweihundert Jahre altes kretisches Haus umgebaut und geschmackvoll mit alten Möbeln eingerichtet. Hübscher, schattiger Innenhof. Adresse: Oplarhigou Lakerda 16, 72200 Ierapetra. Website: www.cretan-villa.com

Östlich von Ierapetra liegen die Nicolas Apartments, oberhalb vom Peristeras Beach. Schöne Anlage mit 12 Wohnungen, Meerblick und Pool. Zum Strand führen Treppen hinunter. Frühstück und Halbpension möglich. Adresse: Peristeras, 72200 Ierapetra. Website: www.nicolas-apartments-crete.gr


reise-zikaden.de, Johann Hoffmann, greece, crete, lasithi, sitia, piskokefalo, stravromenos, kato drys, house.

Unsere Unterkunft: Ostkreta: Landurlaub im Bergdorf Kato Drys bei Sitia
Das kleine Bergdorf Kato Drys bei Sitia war für drei Wochen unser Standort in Ostkreta. Wir lieben das authentische ländliche Kreta: Mit den freundlichen Dorfbewohnern, dem hübschen Ferienhaus, der niedlichen Katzenfamilie und der einmaligen Fernsicht vom Dorf auf die Landschaft mit Bergen und Feldern.


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GetYourGuide ist Kooperationspartner von reise-zikaden.de und die weltweit größte Online-Plattform für Ausflüge und Touren zu Sehenswürdigkeiten. Die Auswahl reicht von Flughafentransfers über Führungen bis zu Koch-Events. Angeboten werden rund 32.000 Touren zu über 7.000 Reisezielen weltweit.


Strände in und um Ierapetra

reise-zikaden.de, greece, griechenland, crete, kreta, ostkreta, ierapetra, beach - Der Ierapetra Beach wird von der Uferpromenade unterbrochen und setzt sich östlich des Stadtzentrums fort. Von den Einheimischen wird er auch South Beach oder Paralia Apovathra genannt.

Der Ierapetra Beach wird von der Uferpromenade unterbrochen und setzt sich östlich des Zentrums fort. Der flach abfallende Strand bietet Liegestuhl- und Sonnenschirm-Verleih.

Strandfans, Sonnenanbeter und Schwimmer stehen im Gebiet um Ierapetra sicherlich vor der Qual der Wahl. Hier reihen sich die schönsten kilometerlangen Strandlandschaften aneinander. Meist sind es Strände aus feinem, grauem Sand, manchmal auch mit Felsen durchsetzt. An den Klippen, z. B. Agia Fotia Beach bei Ferma, werden Schnorchel-Fans sicher glücklich. Stabile Badeschuhe sollten mit ins Gepäck, da an den Stränden auch Kies oder Felsplatten anzutreffen sind.

Ein Tagesausflug auf die unbewohnte Insel Chrissi ist empfehlenswert. Die Insel ist etwa fünfzehn Kilometer von Ierapetra entfernt. Strand-Enthusiasten finden hier goldene Sandstrände und fantastische Dünenlandschaften mit Wacholderzedern. Die Bootsausflüge starten am Fähranleger von Ierapetra.

Stadtstrand: Apovathra Beach

reise-zikaden.de, greece, griechenland, crete, kreta, ostkreta, ierapetra, city, beach - Der zentrale Stadtstrand von Ierapetra beginnt nahe vom Hafenkastell und ist besonders an den Wochenenden bei Einheimischen sehr beliegt. Überwiegend besteht er aus Kieselstrand, es gibt auch einige sandige Abschnitte.

Der zentrale Stadtstrand von Ierapetra beginnt am Kastell und wird an Wochenenden gerne von Einheimischen besucht. Überwiegend besteht er aus Kieselstrand, es gibt auch sandige Abschnitte.

Der Stadtstrand von Ierapetra liegt östlich des Fischerhafens ist beliebt und gepflegt. Er liegt zwischen dem Hafenkastell und dem Fähranleger. Von den Einheimischen wird er Apovathra Beach oder South Beach genannt. Tavernen und Cafés gibt es reichlich. Abschnittsweise ist es ein Sandstrand, in anderen Bereichen überwiegt Kiesstrand. Am östlichen Ende Liegestuhl- und Sonnenschirmverleih.

Stadtstrand: Limanakia Beach

crete_ierapetra_limanakia_beach_west_beach_ol - Ierapetra hat zwei Stadtstrände, das Foto zeigt den Limanakia Beach im Westen. Er schließt sich direkt an den Fischerhafen an.

Ierapetra hat zwei Stadtstrände, das Foto zeigt den Limanakia Beach im Westen. Dieser liegt am westlichen Ende des Fischerhafes, dort befindet sich ein großer Parkplatz.

Im Westen des Fischerhafens liegt der zweite Stadtstrand von Ierapetra, der Limanakia Beach. Oft auch schlicht West Beach genannt. Der Strand besteht aus groben Sand und Felsen und ist meist gut besucht. Limanakia Beach beginnt direkt am Parkplatz am Ende Fischerhafen. Hier finden sich Tavernen, Liegestuhl- und Sonnenschirmverleih, verschiedene Wassersportangebote.

Agios Andreas Beach

Crete_Ierapetra_Agios Andreas Beach - Wer vom Stadtzentrum Ierapetra nach Osten weiterfährt, kommt zum rund vier Kilometer langen Agios Andreas Beach. Einheimischen nennen ihn auch Ierapetra East Beach.

Wer vom Stadtzentrum Ierapetra nach Osten weiterfährt, kommt zum rund vier Kilometer langen Agios Andreas Beach. Einheimischen nennen ihn auch Ierapetra East Beach.

Im Osten von Ierapetra beginnt der Agios Andreas Beach. Seinen Namen hat er von der Kirche Agios Andreas , die nahe des Ufers steht. Manchmal wird er auch Ierapetra East Beach genannt. Insgesamt ist der Strand rund vier Kilometer lang und wird gerne von Einheimischen besucht. Nahe der Stadt besteht er überwiegend aus Sand, weiter Richtung Osten wandelt er sich zum Kieselstrand mit Felsen.

Sein ruhiges östliches Ende wird Livadia Beach genannt, ein Sandstrand mit Klippen und Felsplatten. Ein kurzes Stück östlich liegt der Peristeras Beach, ein Sandstrand umgeben von steilen Felswänden. Eine Betontreppe führt hinunter zum Meer. Peristeras Beach ist ein ideales Terrain zum Schnorcheln.

Koutsounari Beach

Creete_Ierapetra_Koutsounari Long Beach - Einer der längsten Strände Kretas ist der fünf Kilometer lange Koutsounari Beach beim gleichnamigen Dorf, oft auch nur Long Beach genannt.

Einer der längsten Strände Kretas ist der fünf Kilometer lange Koutsounari Beach beim gleichnamigen Dorf, oft wird die eindrucksvolle Strandlandschaft auch nur Long Beach genannt.

Zehn Kilometer östlich von Ierapetra liegt der imposante rund fünf Kilometer lange Koutsounari Beach, beim Dorf Koutsounari. Koutsounari Beach ist einer der längsten Strände Kretas. Einheimische nennen den Strand auch Long Beach. Der grobkörnige Sandstrand führt flach ins Meer, ist allerdings nicht durchgängig organisiert und an vielen Stelle ruhig. Ideal für Liebhaber von langen Strandwanderungen. Bei den Hotels oder Tavernen werden Liegestuhl- und Sonnenschirmverleih angeboten. Koutsounari Beach erhielt 2017 wieder das begehrte Blue Flag-Umweltzertifikat.

Livadi Beach bei Ferma

Crete_Ierapetra_Ferma_Livadi_Beach - Von Bäumen umgeben liegt der Sand- und Kieselstrand Livadi Beach beim Dorf Ferma, rund dreizehn Kilometer östlich von Ierapetra.

Von Bäumen umgeben liegt der kleine Sand- und Kieselstrand Livadi Beach beim Dorf Ferma, rund dreizehn Kilometer östlich von Ierapetra.

Dreizehn Kilometer östlich von Ierapetra liegen der Strand beim Dorf Ferma, einem Straßendorf am Meer. Hier liegt der schöne Livadi Beach, ein Kieselstrand an den auch Hotels angrenzen. Einheimische nennen den Strand meist Xerokamara. Der Strand ist von üppigen grün umgeben und nur teilweise organisiert.

Agia Fotia Beach bei Ferma

crete_ierapetra_ferma_agia fotia beach - Der von steilen Felsen umgebene Agia Fotia Beach liegt drei Kilometer östlich von Ferma und wird an Wochenenden immer gut besucht.

Der von steilen Felsen umgebene Agia Fotia Beach liegt drei Kilometer östlich von Ferma und wird an Wochenenden immer gut besucht.

Drei Kilometer östlich von Ferma liegt die Streusiedlung Agia Fotia. Nach einer steilen Kurve zweigt von der Hauptstraße eine schmale Trasse zum Meer ab. Diese führt hinunter zum Agia Fotia Beach mit feinem Sand. Der Strand wird von steilen Felsklippen umstanden. Die Felsen davor sind ein Eldorado für Schnorchler. Parkplätze sind am Strandrestaurant vorhanden, dazu Liegestuhl- und Sonnenschirmverleih. Agia Fotia Beach erhielt 2017 wieder das begehrte Blue Flag-Umweltzertifikat.

Myrtos Beach bei Myrtos

Crete_Ierapetra_Myrtos Beach - Der Strand von Myrtos zählt zu den schönsten um Ierapetra, daher ist Myrtos Bech inzwischen bei Familien mit Kindern beliebt.

Der Strand von Myrtos zählt zu den schönsten um Ierapetra. Myrtos Beach ist inzwischen bei internationalem Publikum und Familien mit Kindern beliebt.

Fünfzehn Kilometer westlich von Ierapetra liegt das Dorf Myrtos mit seinem Sand- und Kiesstrand Myrtos Beach. Hier findet sich meist internationales Publikum, oder auch Familien mit Kindern, ein. Am gepflegten Strand wird alles an Annehmlichkeiten angeboten: Sonnenschirme, Duschen, Umkleiden, Cafés, Restaurants, Wassersport, Beach-Volleyball. Am westlichen Strandende ist es in der Sommersaison deutlich ruhiger. Mytros Beach erhielt 2017 wieder das begehrte Blue Flag-Umweltzertifikat.


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1992: Unser erster Kreta-Urlaub beim Dorf Ferma

reise-zikaden.de, Monika Hoffmann, greece, griechenland, crete, kreta, ierapetra, ferma, taverna zorbas - Zurück im Dorf Ferma nach über zwanzig Jahren: Unsere erste Reise nach Kreta führte uns im April 1992 in die Region östlich von Ierapetra. Bei unserem Check-Up-Besuch 2015 war die Taverne-Bar Zorbas geschlossen.

Zurück im Dorf Ferma nach dreiundzwanzig Jahren: Unsere erste Kreta-Reise führte uns 1992 in die Region östlich von Ierapetra. Bei unserem Besuch 2015 war z. B. die „Taverne Zorbas“ geschlossen.

Unsere erste Kreta-Reise führte uns im April 1992 in die Region östlich von Ierapetra, beim Dorf Ferma. Wir hatten eine Ferienwohnung in der „Villa Maria“ am Meer gemietet. Das Haus liegt zwischen den Orten Agia Fotia, Galini und Achlia, hoch über dem libyischen Meer. Auf einer schmalen Treppe konnten wir zum Galini-Beach hinabsteigen. Die fantastische Sicht auf das Mittelmeer und die ruhige Lage haben wir in schönster Erinnerung. Von Ierapetra war unsere Unterkunft rund zwanzig Kilometer entfernt.

Das nächstgelegene Dorf zum Einkaufen oder Essen gehen war Ferma. Es liegt dreizehn Kilometer östlich von Ierapetra und gehört zur Gemeinde Agios Ioannis. Die Küstensiedlung befindet sich oberhalb vom Livadi-Beach. Die Umgebung ist mit Pinienwald und üppiger Vegetation bedeckt. Dies lässt das Gebiet wie eine grüne Oase im eher trockenen und kargen Landschaftsbild wirken. Ferma selbst ist nicht besonders schön, es gibt aber einige Hotels, Tavernen, Strände, sowie eine Tankstelle.

reise-zikaden.de, greece, crete, kreta, ostkreta, griechenland, ierapetra, ferma, galini beach - Das Ferienhaus unserer ersten Kretareise 1992 liegt zwischen Galini und Achlia, östlich von Ferma und der Hafenstadt Ierapetra.

Eine Ferienwohnung in der „Villa Maria“ war unsere Unterkunft während unserer Kretareise 1992. Das Haus liegt zwischen Galini und Achlia, östlich von Ferma und Ierapetra.

Während unserer Kreta-Reise nach Sitia im Frühjahr 2015, waren wir am ehemaligen Ferienhaus in Ferma. Erstaunlich wie viel sich geändert hat. Die Küste bis Ierapetra ist inzwischen mit Hotels und Ferienanlagen erschlossen. Ein bisschen zu viel, fanden wir.

Griechenland-Erfahrung hatten wir 1992 jedenfalls nicht. Lesen, oder gar sprechen in griechisch, konnten natürlich auch nichts. Na ja, Kalimera vielleicht. Sogar Brot beim Bäcker in Ferma holen war ein kleines Abenteuer.

Merkwürdig, dass Tavernen schließen, obwohl hier viel mehr Gäste urlauben als bei unserem ersten Besuch. Die Tavernen in Ferma, die wir einst besuchten, sind heute zu. Die große „Taverne-Bar Zorbas“ und die urige „Taverna Barbadonis“, beide an der Hauptstraße gelegen, haben aufgegeben. Seit unserer ersten Reise auf die Insel sind wir vom Kreta-Virus infiziert. Besonders die minoische Kultur der Bronzezeit fasziniert uns bis heute. Zu unseren Ausflügen an die wir uns erinnern konnten zählten: Knossos, Phaistos, Vasiliki, Cha-Schlucht, Makry Gialos, Agios Nikolaos, Elounda, Heraklion mit Archäologischem Museum, Kato Zakros und der Palmenstrand von Vai.

Vor über zwanzig Jahren mussten wir für größere Einkäufe nach Ierapetra fahren. Dort besuchten wir den „Mega Market Chalkiadakis“ in der Odos Papageorgiou. Damals stand der Supermarkt einsam, fast auf freiem Feld. Ein kleines Haus wurde von einer Dame mit Kätzchen bewohnt. Unter einem schattigem Baum graste ihre Ziege und ein paar Hühner pickten herum. Heute ist der „Mega Market“ von mehrstöckigen Häusern umgeben. Das kretische Häuschen, samt seinen Bewohnern, ist nicht mehr da.

reise-zikaden.de, greece, crete, kreta, ostkreta, griechenland, ierapetra, Mega Market Chalkiadakis, Papageorgiou - Der "Mega Market Chalkiadakis" in der Odos Papageorgiou von Ierapetra. Vor dreiundzwanzig Jahren sag es in der Umgebung des Supermarktes noch fast ländlich aus.

Der „Mega Market Chalkiadakis“ in der Odos Papageorgiou von Ierapetra wirkte bei unserem Besuch 2015 unverändert. Vor über zwanzig Jahren sah es in seiner Umgebung noch ländlich aus.

Übrigens: Unsere Ferienwohnung hatten wir einst bei Takis – Ferienhäuser in Griechenland in der Münchner Müllerstrasse gebucht. Das griechische Reisebüro, mit seinen bunten Katalogen zum blättern, gibt es inzwischen nicht mehr. Als Alternative bietet sich Jassu Reisen an: www.jassu.de/


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Website-Tipps

  • Visit Ierapetra: Website der Gemeinde Ierapetra mit Infos zu Sehenswürdigkeiten, Stränden, Natur, Geschichte, Dörfern. (englisch). www.ierapetra.gr
  • Crete Today: Reiseführer für Ostkreta mit Unterkünften, Wandertouren, Sehenswürdigkeiten, Mietwagen (englisch). www.crete-today.com
  • Kreta-Umweltforum: Über tausend Pdf-Merkblättern informieren über die Sehenswürdigkeiten der Insel. Themen: Kultur, Brauchtum, Geschichte, Natur und Wanderrouten (deutsch).
    www.kreta-umweltforum.de
  • Ausführliche und fachkundige Informationen zu den Ausgrabungen aus Minoischer Zeit mit Fotos und Videos findet ihr bei Ian Swindale (englisch): www.minoancrete.com
  • Greek Travel Pages, (englisch): www.gtp.gr
  • Hellenistic Ministry of Culture, (englisch): odysseus.culture

Unsere Buchtipps für Kreta

Ostkreta: Ierapetra - Die südlichste Stadt Europas - reise-zikaden.de, greece, crete, kreta, ostkreta, griechenland, ierapetra, ferma, galini beach 2 - Entlang der Küste von Ierapetra Richtung Osten findet sicherlich jeder Strandfan seine Erfüllung. Wer mag kann jeden Tag einen anderen zum Entspannen, Schwimmen oder Schnorcheln entdecken.

Entlang der Küste von Ierapetra findet sicherlich jeder Strand-Fan seine Erfüllung und kann perfekt Entspannen, Schwimmen oder Schnorcheln. Wer mag kann jeden Tag eine andere Beach entdecken.

Reiseführer

    • Michael Müller Verlag, Reiseführer Kreta, von Eberhard Fohrer, 756 Seiten, mit herausnehmbarer Karte, 20. Auflage, 2015.
    • Dumont Verlag, Kunst Reiseführer Kreta, von Lambert Schneider, 368 Seiten, 4. Auflage, 2011.
    • Artemis-Cicerone, Kunst- und Reiseführer Kreta, von Reinhold Bichler und Peter W. Haider,
      320 Seiten, 1. Auflage, 1988.

Fachbücher

  • C. H. Beck Verlag, Im Schatten der Paläste: Geschichte des frühen Griechenlands – Von den Dunklen Jahrhunderten bis zu den Perserkriegen, von Klaus Bringmann, 1. Auflage 2016.
  • Zabern Verlag, Kreta in römischer Zeit, von Tilmann Bechert, 112 Seiten mit 112 Abbildungen, Bildband, 1. Auflage 2011.
  • Theiss Verlag, Die Minoer, von Lesley J. Fitton, 208 Seiten mit 118 Abbildungen, Skizzen und Karten,
    1. Auflage 2004.
  • Biering & Brinkmann, Im Labyrinth des Minos. Kreta – die erste europäische Hochkultur, von Harald Siebenmorgen, Ausstellungskatalog des Badischen Landesmuseums 2001.

Wanderführer

  • Rother Verlag, Wanderungen in Kreta Ost, Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen, 50 Touren, von Berg Hirner und Jakob Murböck, 2010.

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Unsere Smartphone-Apps für Kreta

  • MAPS.ME mit GPS-Ortung ist ideal zum Aufstöbern von versteckt liegenden Ausgrabungsareale. Die kostenlose Smartphone-App funktioniert offline und wird für iPhone und Android angeboten.
  • My Crete Guide ist eine englischsprachige App und bietet einen kompletten Reiseführer inkl. City-Guides für Heraklion, Chania, Rethymnon, Sitia, Agios Nikolaos, Ierapetra. Die kostenlose Smartphone-App funktioniert offline und wird für iPhone und Android angeboten.

Wer seine Amazon-Buchbestellung über die Anzeige unten abwickelt, unterstützt uns ohne jeglichen Mehraufwand, um unsere laufenden Kosten für den Blog etwas abzudecken. Vielen Dank dafür.
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Ostkreta: Ierapetra – Die südlichste Stadt Europas

Reiseberichte aus Griechenland, Italien, Österreich, Deutschland
Ostkreta: Ierapetra – Die südlichste Stadt Europas
Thema:
Ostkreta: Ierapetra – Die südlichste Stadt Europas
Beschreibung:
Besonders stimmungsvoll in Ierapetra ist der Fischerhafen mit Uhrenturm und Hafenkastell an der Südspitze der Altstadt. Das warme Klima an der Südküste Kretas macht die Nähe zu Afrika aus – nur etwa vierhundert Kilometer sind es von hier bis zur Küste von Libyen.
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Monika Hoffmann

schreibt seit 2014 auf ihrem Blog Reise-Zikaden. Ihre Passion auf Reisen ist Geschichte und der Besuch archäologischer Stätten. Monikas Spezialgebiet sind antike Hochkulturen: Minoer, Achaier (Mykener), Ionier, Dorer, Etrusker, Römer, Kelten, Germanen. Reiseziele: Griechenland, Italien, Deutschland und ihre Heimat München in Oberbayern. Die Fotografin, Redakteurin, Köchin und Naturfreundin liebt Griechenland & Italien: Von der Antike bis zu Musik, Literatur und Filmkunst.

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