Toskana: Pitigliano, Sovana und Sorano – Urige Tuffsteindörfer im Kernland der Etrusker


Pitigliano, Sovana und Sorano Wie viele Orte Südeturiens liegt auch Sovana, isoliert durch tiefe Flußtäler, auf einem Tuffsteinplateau, etwa dreihundert Meter über dem Tal des Flußes Fiora.

Der Ort Sovana im Fioratal war in der Antike eine etruskische Stadt. An der Stelle des heutigen Doms befand sich die Akropolis der Etrusker.

Pitigliano, Sovana und Sorano im malerischen Fioratal

Die malerischen Dörfer Pitigliano, Sovana und Sorano bilden ein Dreieck in der dramatischen und geschichtsträchtigen Landschaft der Maremma, die zu einer mehrtägigen Rundfahrt einladen. Die Tuffsteindörfer des Fioratals, befinden sich im Süden der Toskana, an der Grenze zur Region Latium.

Im Landesinneren, genauer gesagt in der Alta Maremma, etwa sechzig Kilometer südöstlich von Grosseto. Fällt der Blick von einem der benachbarten Hügel auf die pittoresken Orte, wirken sie eigentlich noch eindrucksvoller als ein Rundgang durch seine engen Gassen.

Schon das antike Volk der Etrusker baute auf (und mit) dem porösen, vulkanischen Tuffstein. Typisch für beinahe alle etruskischen Siedlungen ist ihre Lage auf strategisch günstigen, hoch gelegenen Plateaus. Wichtig war die unmittelbare Nähe von Flüssen oder Süßwasserseen. Die fruchtbaren Täler der Flüsse Fiora und Albegna sind seit der Antike wichtige Kreuzungspunkte der Handelswege von der Küste ins Binnenland.

Die ehemalige etruskische Großstadt Vulci ist etwa vierzig Kilometer von den Tuffsteindörfern entfernt. Vulci war eine der reichsten Städte Südeturiens und liegt in geschützter Position auf einem Plateau, nur etwa zehn Kilometer vom Meer entfernt.

Der Hafen von Vulci lag am Fluss Fiora und ermöglichte den bequemen Warentransport in die Städte im Hinterland. Ausgrabungen liegen wischen Canino und Montalto di Castro und sind unbedingt eine Besichtigung wert.


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Wir beginnen unserere Reisereportage mit: Die Maremma: Streifzüge durch eine (fast) unbekannte Region in der südlichen Toskana in der Umgebung um unser Ferienhaus bei Manciano. Im Vordergrund steht unser Ferienhaus, die Weide mit Schafen und viel Natur, immer auf der Suche nach dem Geist Etruriens. Eindrucksvolles Erlebnis war ein Bad in den Sinterterrassen der Naturtherme von Saturnia.

Nächstes Thema: Die Etrusker, die Lehrherren des römischen Reichs. Das antike Volk der Etrusker brachte die erste Hochkultur Italiens hervor. Rom hätte es ohne die Etrusker nicht gegeben. Dennoch besiegte letztendlich Rom die Region Etrurien und der Sieger schreibt die Geschichte: So ist das Volk der Etrusker nur durch die Brille der Römer überliefert – und wurde entsprechend verzerrt.


Eine surreale Schönheit – Pitigliano

Pitigliano, Sovana und Sorano Die Lage von Pitigliano über steilen Felswänden gehört zu den Eindrucksvollsten Stadtbildern der südlichen Toskana.

Die Lage von Pitigliano gehört zu den eindrucksvollsten Stadtbildern der südlichen Toskana.

Der Ort Pitigliano scheint wie aus dem Felsen gewachsen, die Häuser stehen dichtgedrängt auf dem rötlich schimmernden Tuffstein. Zwei tiefe Schluchten, von den Flüssen Lente und Metela gegraben, kommen hier zusammen. Die Stimmung, die dieser Ort ausstrahlt, versetzt jeden beim Anblick seiner traumhaften Kulisse in eine sonderbare Wirklichkeit.

Pitigliano ist bis heute die größte Ortschaft etruskischen Ursprungs in dem Gebiet des Fioratals. Seine Lage über steilen Felswänden gehört zu den eindrucksvollsten, aber auch den bekanntesten Stadtbildern der südlichen Toskana.

Die Kleinstadt besteht aus ineinander verschachtelten, in die steilen Tuffsteinwände hineingebauten Häuser, Keller und Höhlen. Durch den Steilabfall der Felsen war ein Großteil der Stadt gut geschützt. Nur an einer Seite ist Pitigliano mit dem benachbarten Hügel verbunden.

Dieser verbleibende Teil wurde durch Mauern gesichert werden. An dieser Stelle bauten bereits die Etrusker ein Befestigungswerk, das später immer wieder erneuert wurde. Orte wie dieser, waren leicht zu verteidigen, daher war Pitigliano bereits in voretruskischer Zeit bewohnt. Seit etwa 3500 Jahren ist dieser Tuffsteinfelsen besiedelt.

Die Etrusker bevorzugten für die Anlage ihrer Siedlungen genau solche Plätze, die uns bis heute tief beeindrucken. Die etruskischen Städte sind leider nicht erhalten geblieben, dafür aber ihre Nekropolen. Durch seine Lage auf dem hohen Felsrücken, der von tief einschnittenen Schluchten umgeben ist, erweckt das mittelalterliche Städtchen noch immer den Eindruck einer typisch etruskischen Siedlung.

Vom Ort Sorano kommend fließt der der Fluss Lente bis nach Pitigliano. Weiter südwestlich endet der Lauf des Flusses mit der Mündung in den Fiora. Der Fiora ist ein achtzig Kilometer langer Fluss, der die Provinzen Grosseto und Viterbo von Nord nach Süd durchquert und bei Montalto Marina (nahe der etruskischen Stadt Vulci) in das Tyrrhenische Meer mündet.


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Panoramablick bei der Kirche Madonna delle Grazie

Eine wunderbare Aussicht kann man von der Kirche Madonna delle Grazie auf den Ort genießen. Die Kirche liegt oberhalb einer scharfen Rechtskurve, genau gegenüber von Pitigliano. Direkt an der Hauptstraße die von Manciano nach Pitigliano führt. Von hier kann man den Überblick auf den Ort genießen und fotografieren. Übrigens: Von hier startet auch der Vie Cave, einer der etruskischen Hohlwege.

Weiter an der Straße in Richtung Pitigliano wurde ein weiterer Aussichtsbalkon auf die Stadt angelegt. Im Stadtpark des Ortes kann man nochmals die Aussicht auf den Ort und seine steilen Tuffsteinfelsen genießen. Außerdem sind direkt hinter dem Stadtpark große Parkplätze zu finden. Pitigliano ist bei auch bei den Italienern ein beliebtes Ausflugsziel, wenn möglich sollte man die Wochenenden für einen Besuch meiden.


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Die mittelalterliche Altstadt von Pitigliano

Das Stadtbild von Pitigliano ist eindrucksvoll und mittelalterlich mit seinen engen dämmrigen Gassen. Autoverkehr ist hier nicht möglich, so kann man den Ort in aller Ruhe zu Fuß erkunden. Auf den ersten Blick trifft man kaum etruskisches an. Die noch immer genutzten Tuffsteinkeller sind jedoch aus etruskischer Zeit. Tief graben sich die weit verzweigten Gewölbe in den Felsen hinunter. „Ideal zum lagern von Wein sind diese Keller“ erzählen uns die Einheimischen.

Lediglich die dreirädrigen Ape, die typisch italienischen Zweitakter, knattern durch die Gassen. Es gibt viele schöne kleine Läden zum Stöbern in der Altstadt, mit Kunstgewerbe, Lebensmittel und Wein, zusätzlich zwei moderne Supermärkte in der Oberstadt. Immer wieder öffnen sich herrliche Ausblicke über die von hellem Licht und scharfen Schatten überspielte Landschaft um Pitigliano.

Unseren Stadtrundgang beginnen wir an der hübschen Piazza Petruccioli. Hauptpunkte sind das in der Renaissance von Sangallo erbaute Aquädukt und der mächtige Palazzo Orsini. Hier befinden sich zwei Museen: das Museo di Palazzo Orsini mit sakraler Kunst und das kleine Museo civico archeologico mit archäologischen Funden aus der Etruskerzeit.

Weiter geht unsere Runde in die vom Dom beherrschte Piazza Gregorio VII, die Kirche S. Maria, die Piazetta Becherini und durch das Jüdische Viertel von Pitigliano.

Pitigliano wird in der Länge von drei Straßen durchquert. Von der zentralen Via Roma, nördlich davon verläuft die Via Vignoli, südlich die Via Zuccarelli. Verbunden werden sie durch zahlreiche schmale Gassen, viele davon führen direkt zum Abgrund, zum Rand der Tuffsteinfelsen. Dort fällt die Felswand senkrecht in die Tiefe.


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Das Cinema Moderno

Zurück an der Piazza della Republicca entdecken wir ein kleines Kino, das Cinema Moderno. Außen hängen alte Plakate von Don Camillo Filmen aus den 60er-Jahren. Wir machen Fotos und spähen ins Innere. Der freundliche Besitzer des Kinos bemerkt unser Interesse. Stolz führt er uns gleich in den kleinen Vorführraum. Leider, so erzählt er, ist das Kino momentan geschlossen.

Es muss renoviert werden, hauptsächlich wegen der immer wieder auftretenden Feuchtigkeit in den Wänden. Ein verbreitetes Problem in den alten Tuffsteingemäuern. „Ja, die kleinen Kinos haben alle zu kämpfen. Aber sein Cinema Moderno habe eine Monopolstellung in Pitigliano!“ Der stolze Kinobesitzer wirkt, während seiner Unterhaltung mit uns und seiner Hingabe an sein Kino, ein bisschen wie der Filmvorführer Alfredo (Philippe Noiret) in dem Film Cinema Paradiso

Süßspeise aus Pitigliano – Der Sfratto

Ein Spezialität aus Pitigliano ist der Sfratto, ein stabförmiges Gebäck mit einer Füllung aus Nüssen, Zimt, Orangenschale und Honig. Sein Name Sfratto beduetet Zwangsräumung und weist auf seine bittere Geschichte hin. Als im 17. Jahrhundert die Medici ihre Macht bis in die Maremma ausdehnten, wurde Pitigliano ins Großherzogtum Toskana eingegliedert. Die hier lebenden Juden wurden aus ihren Häusern in ein Ghetto vertrieben.

Die jüdische Gemeinde richtete sich in ihrem Ghetto ein, sie bauten eine Bäckerei, eine Schlachterei, Weinkeller und eine Synagoge. Die Juden erfanden in Erinnerung an den Räumungsbefehl den Sfratto, in Form eines Knüppels, mit dem die Gesandten der Medici an die Haustüren der Juden klopften, um sie zum Verlassen ihrer Häuser zu bewegen.

All diese Gebäude kann man heute nach Restaurierungen wieder besichtigen. In der Panificio del Ghetto (Via Zuccarelli 167) werden auch die Sfratto hergestellt. Unbedingt einen probieren! Heute ist der Sfratto das beliebteste Weihnachtsgebäck in Pitigliano. Wie gut, dass der Geschmack des Sfratto viel erfreulicher ist als seine Geschichte.


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Gemütliche Enoteca & Weinbar Pancaciua

Gleich bei unserem ersten Besuch in Pitigliano entdeckten wir die Enoteca und Weinbar Pancaciua, in schöner Lage nahe des Medici-Aquädukts. Wir bestellen Bruschetta, toskanische Salami, Käse und einen Vorspeisenteller. Umfangreiche Auswahl an Vorspeisen und leichten Pasta-Gerichten. Eigentlich ist es kein wirkliches Restaurant, sondern in erster Linie eine Weinbar. Sehr große lokale Weinauswahl, die man auch glasweise bestellen kann. Ideal zum „durchprobieren“. Freundlicher Service und überwiegend italienisches Publikum: Perfetto!

Adresse: Via Cavour 32, 58017 Pitigliano (GR), Mittwoch Ruhetag.


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Die mystischen Vie Cave bei Pitigliano

Pitigliano ist umgeben von zahlreichen antiken etruskischen Hohlwegen, die in den Tuffstein geschlagen wurden –  die Vie Cave. Diese Wege sind teilweise bis zu zwanzig Meter tief und etwa drei Meter breit. Der spektakulärste ist wohl die Via Cava di Fratenuti.

Über den Entstehungsgrund der Vie Cave scheiden sich die Geister. Es wird vermutet, dass es heilige Wege waren, die die Nekropolen und andere religiöse Orte der Etrusker verbanden. Andererseits könnten sie auch zu Handels- und Verteidigungszwecken erbaut worden sein. Eine Karte und weitere Infos gibt es im Touristenbüro.

Jedes Jahr am 19. März findet das Fest der Torciata di San Giuseppe statt, bei dem sich am Abend in einer Prozession eine Gruppe von in Kutten gekleideten Männern versammelt. Auf der mit Fackeln beleuchteten Vie Cave laufen die Männer hinauf bis zur Piazza in der Altstadt, um dort ein riesiges Feuer zu entfachen. Die Torciata ist eine symbolische Vertreibung des Winters, mit dem Fackellauf erhoffen sich die Menschen eine gute Ernte und Wohlstand.

Weiterfahrt ins Dorf Sovana

Biegt man bei der Weiterfahrt an der felsigen Südflanke des Ortes, in die Straße Richtung Sovana ein, wird der Talgrund Fosso die Lente erreicht. In der Schlucht sind uralte Felsennischen, Kleintierställe, Weinkeller und Wagenschuppen zu sehen. Manche waren einst etruskische Gräber.

Hinter den Kellern öffnet sich ein riesiges Labyrinth von Gängen, die so verzweigt sind, dass nicht einmal die Einwohner von Pitigliano alle kennen. Über den Kellern führen steile Treppen nach oben in die Gärten und zu den auf senkrechten, glatten Felsen thronenden Häusern.

Die etwa viertausend Einwohner von Pitigliano leben überwiegend vom Gemüse- und Obstanbau, sowie der Olivenöl- und Weinherstellung – beispielsweise der bekannte Vino Bianco di Pitigliano DOC, ein strohgelber Weißwein mit delikatem Duft.


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Die Maremma-Weinstraße

Pitigliano, Sovana und Sorano An der Strada del Vino Colli di Maremma bei Sovana.

Im Weinberg an der Strada del Vino Colli di Maremma bei Sovana.

Die Schätze der Maremma sind noch dabei, entdeckt zu werden. Darum ist es hier nicht so überlaufen als das Chiantigebiet. Die Strada del Vino Colli di Maremma führt vom Meer bis in die Ausläufer des Monte Amiata. Die Weine haben ein ausgezeichnetes Niveau, es gibt drei DOC Markenweine: Morellino di Scansano, Bianco di Pitigliano und den Rosso di Sovana.

  • Der Morellino di Scansano ist der bekannteste Wein der Maremma. Er besteht vor allem aus der Rebsorte Sangiovese. Typisch für den Morellino sind Noten von roten Früchten und Brombeeren, auch Pfeffer, Zimt oder Vanille. Von der Rebsorte her ist der Morellino nichts anderes als ein Chianti, ein Vino Nobile oder ein Brunello. Der Unterschied besteht vor allem darin, dass die Reben in heißerem Klima und in reichhaltigerem Boden wachsen.
  • Der Bianco di Pitigliano besteht hauptsächlich aus Trebbiano Toscano, aber auch Chardonnay oder Sauvignon werden hinzugefügt. Der „Superiore Oroluna“ ist besonders zu empfehlen: Blumig, fruchtig und intensiv.
  • Auch der Rosso di Sovana besteht zur Hälfte aus Sangiovese-Trauben. Der Rest besteht aus Merlot und Ciliegiolo. Eine fruchtige Kirschnote; aber auch ein blumiges Aroma, vor allem nach Veilchen, entfaltet sich.

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Cantina Cooperativa di Pitigliano

Wer fährt schon mit dem eigenen Wagen in die Toskana und kauft dort keinen Wein? Bei der Cantina von Pitigliano wird man sicher fündig. In einem großen modernen Gebäude, etwas außerhalb vom Ort und direkt an der SS74 gelegen, ist der Direktverkauf zu finden. Seit 1954 produziert die Genossenschaftskellerei Weiß- und Rotweine. Besonderheit ist die Produktion von koscherem Weiß- und Rotwein, unter Anwendung der Techniken der Rabbiner.

Abgesehen von dem Bianco di Pitigliano AOC, erzeugt die Cooperativa den Sovana AOC und den im Barrique-Fass gereiften Sangiovese Sovana. Hinzu kommen weitere AOC- und IGT-Weine, Aldobrandesco-Sekt in den Varianten Brut und Trocken. Und nicht zuletzt ist der Grappa del Fauno aus Chardonnay-Trauben erwähnenswert. Eine Weinverkostung ist hier im Direktverkauf leider nicht möglich. Eventuell vorher die Weine in den Bars oder Trattorien testen…

Tipp: Neben Wein spielte auch der Oliven-Anbau immer eine wichtige Rolle. Aus den Früchten der Olivenbäume wird eines der besten Olivenöle der Toskana, selbstverständlich kaltgepresst, gewonnen und hier verkauft.

Übrigens: Die Cooperative besitzt einen der schönsten Tuffstein-Weinkeller von Pitiglianos Alstadt, im Bezirk La Fratta. Hier wird ein Teil des Weines gelagert. Für eine Besichtigung sollte man vorher in der Cooperative nachfragen.

Adresse und Öffnungszeiten: Cantina di Pitigliano, Via Nicola Ciacci, 974, 58017 Pitigliano (GR), Montag bis Samstag von 8 bis 18 Uhr, Sonntag geschlossen.
Website: www.cantinadipitigliano.it


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Sovana und seine etruskische Felsen-Nekropole

Pitigliano, Sovana und Sorano Das vom rotbraunen Tuffstein geprägte Ortsbild von Sovana stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Das vom rotbraunen Tuffstein geprägte Ortsbild von Sovana stammt noch überwiegend aus dem 13. Jahrhundert.

Wie viele Orte Südeturiens liegt auch das Dorf Sovana, isoliert durch tiefe Flusstäler, auf einem Tuffsteinplateau, etwa dreihundert Meter über dem Tal des Flusses Fiora. Die Fahrt von Manciano führt an Pitigliano vorbei und biegt an der felsigen Südflanke in die Stadt ein. Sovana war ein bedeutendes Zentrum in etruskischer Zeit und wurde bereits im vierten Jahrhundert Bischofssitz.

Heute ist es ein hübsches, kleines toskanisches Dorf. Im Mittelalter war es die Hauptstadt eines der größten Herrschaftsgebiete der Maremma. Gleich zu Beginn treffen wir auf die bizarre Burgruine der mächtigen Grafen Aldobrandeschi, die Sovana ab dem zehnten Jahrhundert zum Hauptort ihrer Grafschaft machten. Ihr Herrschaftsbereich erstreckte sich vom Monte Amiata über die gesamte Maremma.

Papst Gregor VII. – Sovanas berühmtester Sohn

Im Jahr 1020 kam Hildebrand, der spätere Papst Gregor VII., als Sohn eines Zweiges der Adelsfamilie der Aldobrandeschi zur Welt. Im Jahr 1073 wurde er zum Papst ausgerufen. Er regierte unnachgiebig um die Missstände der Kirche zu überwinden, auch gegen alle weltlichen Gewalten. Papst Gregor VII. beanspruchte für sich das Recht, Bischöfe ab- und wieder einzusetzen. Die Ernennung eines Bischofes nennt man Investitur, sie war bis dahin ein Vorrecht der weltlichen Herrscher.

Gregor VII. entschloss sich zu einem nie da gewesenen Schritt: Er setzte Kaiser Heinrichs IV. ab und belegte ihn mit dem Kirchenbann. Diesen hob er erst nach Heinrichs Bittgang nach Canossa wieder auf. Der Gang nach Canossa wurde sprichwörtlich übernommen, für ein schwieriges, Bereitschaft zur Unterordnung signalisierendes Gespräch.

Gregor VII. war dennoch umstritten. Er starb 1085 in Salerno, seine Grabinschrift lautet: „Ich liebte die Gerechtigkeit und hasste das Unrecht, so sterbe ich in der Verbannung.“ Im Jahr 1606 wurde er heilig gesprochen.

Mit diesen interessanten Eindrücken zur mittelalterlichen Geschichte Sovanas schlendern wir weiter, über die Piazza Maggiore mit dem schönen Palazzo Pretoria. In der Kirche Santa Maria erhebt sich über dem Hauptaltar ein vorromanisches Ziborium aus dem achten Jahrhundert, einzigartig in der gesamten Toskana.

Am Ende der Hauptstraße liegt der Dom aus dem neunten Jahrhundert, mit phantastischen Portalreliefs aus der frühen Romanik. Durch ein Marmorportal, das von Naturmotiven geschmückt wird, betritt man den dreischiffigen Innenraum der Kathedrale. Kreuzgewölbe, Rundbögen und Pfeiler unterteilen den Raum. Reste einer etruskischen Akropolis sind mittlerweile um den Dom entdeckt worden.

In den Festen und Feiern in Sovana finden sich alte Rituale wieder: Wie die Festa di San Giuseppe am 19. März, das die alten Prozessionen zu Ehren Minervas, der Göttin der Künste und der Handwerker, ersetzt hat.

Die etruskische Siedlung hieß Svea, und kontrollierte die Straße zwischen der Küste und den Erzbergwerken des Monte Amiata. Davon zeugen noch heute die luxuriösen Grabbauten und die aus dem Tuff geschlagenen Handels- oder Prozessionswege. Kranzförmig liegen die Felsennekropolen um den Ort von denen noch immer ein besonderer Zauber ausgeht.


Restaurant-Tipp in Sovana: Zurück an der Piazza del Pretorio, beschließen wir den Ausflug mit einem gemütlichen Abendessen in der empfehlenswerten Trattoria-Pizzeria La Tavernetta mit traditioneller Maremma-Küche.


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Die etruskische Felsen-Nekropole von Sovana

Pitigliano, Sovana und Sorano Das bekannteste Grab ist die Tomba della Sirena ( 3. Jhd. v. Chr.), ein Ädikula-Grab.

Das bekannteste Grab von Sovana ist die Tomba della Sirena aus dem 3. Jhd. v. Chr.

Die etruskische Nekropole befindet sich etwas außerhalb von Sovana, in einem großen Waldgebiet, an der Straße nach San Martino sul Fiora. Schilder am Straßenrand führen zum Parkplatz und dem Eingang des weitläufigen Archäologischen Parks. Das waldige Gelände bietet zugleich einen schönen Rahmen für den ausgiebigen Spaziergang durch die Nekropole.

Im Gebiet um Sovana sind über hundert Monumental-Gräber nachgewiesen worden. Der weiche Tuffstein um Sovana eignete sich hervorragend für die Grabstätten der Etrusker. Sie schlugen die Grabmäler in den Tuffstein, wobei nicht die Größe sondern deren formenreiche Ausgestaltung die Wichtigkeit eines Grabmals hervorhob.


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Die Tomba della Sirena

Das bekannteste ist ein Ädikulagrab: Die Tomba della Sirena (3. Jhd. v. Chr.). Es liegt in einem dichtbewaldeten dämmrigen Abhang. Zwischen Dickicht führen ein paar Stufen hinauf. Eine Rundnische, in der die Totenbank stand, ist von einem Giebel bekrönt. Das verwitterte Hochrelief im Frontgiebel zeigt eine Skylla (fälschlich als Sirene gedeutet) die von zwei Amoretten oder Putten flankiert wird.

Sie trohnt über einer großen offenen Nische und wirkt sehr geheimnisvoll. Eine Skylla ist ein Meeresungeheuer mit dem Oberkörper einer jungen Frau und einem Unterleib, der aus sechs Hunden bestand, hier hat sie wohl die Funktion einer Wächterin. Links und rechts der Rundnische bewachen zusätzlich Dämonen das Grab.

Die Tomba Ildebranda

Die monumentale Tomba Ildebranda ( 3. Jhd. v. Chr.), ist das interessanteste und wichtigste Grab der Nekropole. Das Bauwerk ist einzigartig in der etruskischen Kunst. Auf einem Podium wurde ein ganzer Tempel mit kannelierten Säulen aus einem Monolithen gehauen. Es ist das größte noch erhaltene etruskische Tempelgrab. Die Anlage war zusätzlich mit Stuck überzogen und außen und innen bemalt.

Die letzte der zwölf Säulen ist noch in situ erhalten. Einer der beiden vorhandenen Grabeingänge führt zur kreuzförmigen Grabkammer hinab. Das Grab wurde für eine sehr bedeutende Person, wahrscheinlich einem König, errichtet. Übrigens: Die Tomba Ildebranda wurde zu Ehren von Hildebrand aus Sovana, dem späteren Papst Gregor VII., benannt.


„… eine sonderbare Stille und eine seltsam friedliche Ruhe geht von den etruskischen Orten aus … es ist noch so etwas wie ein schlichtes Glücksgefühl zurückgeblieben … an diesen versunkenen Plätzen, man hat das Gefühl, dass es der Seele guttut, hier zu sein …“

„Etruskische Orte“ von David H. Lawrence, 1927


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Geheimnisvolle Felsenwege – Die Vie Cave

Die Orte Pitigliano, Sovana und Sorano sind kreuz und quer von einem umfangreichen Netz korridorartiger Hohlwege durchzogen, die Vie Cave genannt werden. Diese in Tuffstein gegrabenen Hohlwege sind teilweise bis zu zwanzig Meter tief.

Die Sonne dringt dort kaum durch und das Klima ist kühl und feucht in den Hohlwegen, selbst an den heißesten Sommertagen. Still und geheimnisvoll wirken diese Wege. Auf Grund ihrer Bauweise sind die Vie Cave auch ein Paradies für Botaniker, so findet sich hier ein ideales Mikroklima für Moose, Flechten, Anemonen und Farne.

Wozu dienten diese Wege? Darüber sind sich die Experten uneinig. Waren die Vie Cave nur Straßen zwischen den Siedlungen? Aber warum hätten die Menschen damals für einen solch Zweck derart tief graben und solche Strapazen auf sich nehmen sollen?

Denn die Wege wurden per Hand mit Hacken geschlagen oder mit Holzkeilen aus dem Tuffstein gesprengt. Zudem sind einige wie ein Labyrinth angelegt, andere konzentrisch. Ungewöhnliche Charakteristiken für Wege, die nur eine einfache Straßen-Funktion haben.

Die Etrusker liebten Magie und Astrologie und könnten die Wege für ihre Riten benutzt haben. Antike Kulturen haben oft das Labyrinth mit dem Jenseits assoziiert. Den Ausgang aus dem dunklen, engen Wegesystem zu finden, war ein Symbol für die Reise, die die Seele auf dem Weg zur Unsterblichkeit durchwandern muss.

Natürlich boten diese Wege auch Schutz vor Angreifern, dies mag ein weiterer Grund gewesen sein. Eine andere Erklärung hat einen religiösen Hintergrund. Eine Legende sagt, dass die Vie Gave heilige Straßen waren, die die Totenstätten mit den Lebenden verband.

Der Archäologische Park von Sovana

Der Archäologische Park von Sovana ist Teil des Archäologischen Parks Citta del Tufo. Das Tuffsteingebiet umfasst die Gemeinden von Sovana, Sorano und Pitigliano. In Sovana können drei Hohlwege, die Via Cava di San Sebastiano, die Via Cava Il Cavone und Via Cava di Poggio Prisca, durchwandert werden.


Eintritt und Öffnungszeiten: Täglich geöffnet, vom 29. März bis 5. Oktober durchgehend von 10 bis 19 Uhr, im Winterhalbjahr von 10 bis 18 Uhr. Eintritt 5 Euro
Adresse: Parco Archeologico di Sovana, 58010 Sovana (GR)
Link: www.leviecave.it


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Sorano – Anmutig und einsam

Pitigliano, Sovana und Sorano Sorano bietet mit seiner anmutigen Lage in zerklüfteter Karstlandschaft einen faszinierenden Anblick.

Sorano bietet mit seiner anmutigen Lage in zerklüfteter Karstlandschaft einen faszinierenden Anblick.

Wie Pitigliano bietet auch Sorano mit seiner anmutigen Lage in zerklüfteter Karstlandschaft einen faszinierenden Anblick. Der Ort war immer geschichtlich mit Pitigliano verbunden und liegt im Hinterland der Maremma, am östlichen Ende der Toskana an der Grenze zum Latium. Auf Terrassen schmiegen sich die Gebäude von Sorano knapp an den Fels.

Es wechseln sich Weinberge mit Olivenhainen und Getreidefeldern ab, und auf den Wiesen sieht man weidende Schafherden, die Lieferanten für die regionalen Käsespezialitäten sind. Die Region ist bekannt für die Qualität ihrer typisch maremmanischen Produkte und kann sich besonders eines ausgezeichneten Pecorinos rühmen, der hier in den kleinen lokalen Käsereien hergestellt wird.

Herrlich ist der Ausblick hinunter zum Fluss Lente und hinüber zu imposanten, im dichten Grün aufragenden Tuffsteinfelsen. Der Weg in das historische Zentrum von Sorano mit seinen verwinkelten Gassen, historischen Häusern, Wohntürmen und romantischen Innenhöfen führt durch die alten Stadttore.

Die schöne Kollegiatskirche San Niccolo in der Ortsmitte wurde bereits 1276 erwähnt. Dominiert wird Sorano von der Rocca Orsini, einer aus mehreren Komplexen und Innenhöfen bestehenden Burg mit Museum. Der Masso Leopoldino ist ein befestigtes Tuffsteinplateau und dient heute als Aussichtsterassse mit hervorragendem Rundumblick.

Sorano hat seit Jahren ein Problem: Die immer weiter fortschreitende Erosion raubt der Kleinstadt den Boden. Viele alte Häuser sind bereits in die Schlucht abgerutscht. Der Stadtteil am Südhang ist bereits ganz verlassen worden. Der Stadtkern jedoch ist gut erhalten, schön renoviert und beeindruckt mit seinen mittelalterlichen Eindrücken. Durch die Porta dei Merli kann man auf einem alten Weg in das Flusstal hinabwandern.


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Die Nekropole von San Rocco

Pitigliano, Sovana und Sorano Die etruskische Nekropole von San Rocco liegt malerisch gegenüber von Sorano.

Die etruskische Nekropole von San Rocco liegt malerisch gegenüber von Sorano.

In der Umgebung von Sorano wurden einzelne etruskische Gräber gefunden, ausgehöhlt aus den Felsen. Hier stieß man auch auf eiförmige Nischen. An einem Tuffgrat, der malerisch gegenüber der Stadt liegt, findet sich die etruskische Nekropole von San Rocco (3. und 2. Jhd. v. Chr.). Die Grabanlage besteht aus mehreren, in den Tuff geschlagenen höhlenartigen Kammern. Ein für die Etrusker typischer Hohlweg, die Via Cava di San Roco, führt von hier aus bis nach Sovana.

In römischer Zeit war Sorano dicht besiedelt. Darauf lassen die vielen Columbarien schließen, die hier als kleine, rechtwinklige Nischen in mehreren Reihen übereinander aus dem Felsen gehauen sind. Es gibt auch Anlagen die aus einer oder zwei Kammern bestehen, mit Nischen in den Wänden, es waren vermutlich Familiengräber für Urnenbestattungen.


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Die Therme di Sorano

Ein wenig südlich der Stadt liegt die Therme von Sorano. Eine natürliche Quelle, die ein Thermalbad speist und wohlige Wärme bringt. Hier läßt es sich mit Genuß stundenlang plantschen. Zur Therme gehören auch die rundherum neu angelegten Apartements.

Schon die Grafen von Orsini schätzten und nutzten das Heilwasser von Sorano, in den darauffolgenden Jahrhunderten verfielen die Anlagen aus dem Mittelalter. Aus verschiedenen Quellen sprudelt das angenehme 38 Grad warme Magnesium- und Calciumhaltige Thermalwasser heute wieder – in der neuen Therme von Sorano.

Adresse: Terme di Sorano, Localita S Maria dell’Aquila, 58010 Sorano, GR

Restaurant-Tipp: Locanda dell’Arco in Sorano

Nach einer Besichtigungsrunde durch den Ort und seine Umgebung empfiehlt sich das Locanda dell’Arco. Malerisch und urig, nahe eines Bogendurchgangs direkt im Zentrum, gelegen. Die schlichte aber gemütliche Trattoria mit hellen Holztischen und Papierdecken bietet rustikale, traditionelle Küche und eine täglich wechselnde Vorspeisen-Auswahl. Die gemischen Bruschetta waren ausgezeichnet. Überwiegend Einheimische essen hier in entspannter Atmosphäre. Offene Weine aus der Region und eine kleine, aber feine Desertauswahl runden den Besuch ab. Dazu günstige Preise und freundlicher Service.

Adresse: Locanda dell’Arco, Via Roma 22


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Felsensiedlungen von Vitozza – Das Pompeji aus Tuffstein

Pitigliano, Sovana und Sorano Vitozza liegt umgeben von dichtem Wald. Hier befindet sich eine verlassene Siedlung mit Wohnhöhlen.

Vitozza liegt umgeben von dichtem Wald. Hier befindet sich eine verlassene Siedlung mit Wohnhöhlen.

Ein wunderbarer Ausflug in das Tuffsteingebiet, ist ein Besuch der verlassenen mittelalterlichen Stadt Vitozza. Die Felsensiedlung ist einer der größten Komplexe dieser Art in Italien, man nennt es auch das Pompeji aus Tuffstein. Die Wohnhöhlen liegen eindrucksvoll zwischen zwei Schluchten, hoch über dem Fluss Lente und umgeben von dichtem Wald.

Vitozza liegt sechs Kilometer südlich von Sorano und zwei Kilometer von San Quirico entfernt. Etwa zweihundert Höhlen sind in einen hohen Tuffsteinrücken gehauen worden und waren teilweise bis ins 18. Jahrhundert bewohnt.

Manche sehen erstaunlich wohnlich aus, haben mehrere Räume, einige sind sogar zweigeschossig. Zusätzlich sind Ställe und Vorratskeller vorhanden. Eine verzauberte und märchenhafte Stimmung umfängt uns. Man muss sich hier Zeit lassen, damit man diesen einzigartigen Ort genau erkunden kann.

Bereits in der Jungsteinzeit haben hier Menschen gelebt. Danach besiedelten Etrusker das fruchtbare Tal und legten die Höhlensiedlung an, nach ihnen kamen die Römer. Auch frühchristliche Einsiedler fanden hier eine bereits fertige Felsenstadt vor.

Auf dem Hochplateau erbauten im 11. Jahrhundert die Grafen Aldobrandeschi eine beachtliche Festung. In der Siedlung um die Burg gab es zwei Kirchen. Im Dorf wohnten mehrere hundert Menschen. Ab dem 15. und 16. Jahrhundert wurde die Burg wahrscheinlich zerstört und dann aufgegeben.

Danach wurde die Siedlung nach und nach verlassen. Die Menschen zogen in das nahegelegene Dorf San Quirico. Heute kann man die einsame Kirchenruine und fast verfallene Burg erkunden. Alles ist eingebettet in ein natürliches Umfeld von außergewöhnlicher SchönheitHier ist, unter schattigen Bäumen, ein angenehmer Picknickplatz angelegt worden. Einheimische in der Bar von San Quirico erzählen uns, dass noch bis in die 60er-Jahre des 20. Jahrhunderts in Vitozza Menschen gewohnt haben.


Unser Tipp: Festes Schuhwerk ist für die Wanderung erforderlich. Vorräte für ein Picknick sollte man möglichst dabeihaben. Im zwei Kilometer entfernten Dorf San Quirico gibt es eine Bar und ein Restaurant.


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Informativer Blog über die Region: Maremma Geheimtipp – Der wilde Süden der Toskana – Urlaub und Ferien in der Provinz Grosseto – maremmageheimtipp.wordpress.com


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2 Kommentare:

  1. „Der Ort Pitigliano scheint wie aus dem Felsen gewachsen“, „Lediglich die dreirädrigen Ape, die typisch italienischen Zweitakter, knattern durch die Gassen.“ „Wie gut, dass der Geschmack des Sfratto viel erfreulicher ist als seine Geschichte.“ … Ein Verweis auf meinen Blog-Artikel, der hier anscheinend zur „Inspiration“ diente, wäre angebracht gewesen: https://maremmageheimtipp.wordpress.com/2012/09/17/sfratto-juedische-spezialitaet-pitigliano/ – so wie in eurem anderen Maremma-Bericht geschehen (danke dafür!). Ansonsten: Tolle Reise! Tanti saluti!
    Max von Maremma Geheimtipp

    • Hallo Max,
      wir kennen Deinen umfangreichen Blog über die Maremma seit Jahren und haben ihn bereits lange vor unserer Reise in die Region für die Vorab-Planung genutzt. Selbstverständlich haben wir auch in Deinen Artikeln gestöbert als wir an unseren Reisereportagen geschrieben haben.

      Da wir uns nicht zu den „Copy & Paste“-Jüngern zählen, können wir uns nicht vorstellen, dass hier identische Formulierungen entstanden sind und wenn dann nicht absichtlich.

      Nun ja, eine Ape knattert nun mal durch die wahrlich schmalen Gassen in Pitigliano. Das hast Du selbst schon oft beobachten können, auch wir haben die niedlichen Gefährte seit langem in unser Herz geschlossen.

      Und der Sfratta – ja mei, der wird auch in den gängigen Reiseführern erwähnt. Auch wir haben uns eine solche Leckerei gegönnt. Manche Eindrücke wecken möglicherweise ähnliche Emotionen und beim Schreiben eines Posts fast identische Formulierungen.

      Eine weitere Verlinkung auf Deinen Blog setzen wir natürlich gerne nochmals. Obwohl das in der SEO-Welt wenig bewirken wird. Jeder Backlink wird von Google bekanntlich nur 1 x für das Ranking gewertet.

      Viele Grüße, Monika und Hans

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