Tirol: Archäologie im Karwendel – Von der Steinzeit bis zum Mittelalter


Tirol: Archäologie im Karwendel – Von der Steinzeit bis zum Mittelalter Titel Der Mann aus dem Eis, Port au Prince Filmproduktion, Martin Rattini-www.imdb.com_ol Ein steinzeitlicher Jäger mit Rückentrage, sowie Pfeil und Bogen streift durch das Gebirge auf der Suche nach Wild. Die Abbildung zeigt eine Szene aus dem Film "Der Mann aus dem Eis", der das Leben der weltberühmten Gletschermumie "Ötzi" behandelt. Foto: Port au Prince Filmproduktion, Martin Rattini

Ein steinzeitlicher Jäger mit Rückentrage und Eibenholz-Bogen durchstreift das Gebirge. Die Abbildung zeigt eine Filmszene „Der Mann aus dem Eis“. Der Streifen erzählt die Geschichte von „Ötzi“. der in der Jungsteinzeit des 4. Jtsds. v. Chr. lebte. Foto: Port au Prince Filmproduktion, Martin Rattini

Wer würde vermuten, dass schon in der Steinzeit Jäger und Sammler im Karwendel in den nördlichen Alpen zwischen Bayern und Tirol unterwegs waren. Der Reichtum der Gebirgskette an Jagdwild, Wald, Stein- Erz-, Mineral- und Salzvorkommen ist seit Urzeiten bekannt. Seit der Bronzezeit lebten im Sommer Hirten mit ihren Herden in den Nordalpen. Eine Handelsroute für Feuerstein brachte Händler ins Karwendel.

Während der Hallstadtzeit gab es vom Rissbach Tal Handelsverbindungen ins Hall Tal. Das römische Reich baute vorhandene Straßenverbindungen in der Region weiter aus. Wird die Eng Alm im Ahornboden möglicherweise deutlich länger bewirtschaftet, als es mittelalterliche Urkunden überliefern?

Aus Sicht der Archäologen war das Karwendel bis vor wenigen Jahren völlig unerforschtes Terrain. Nur wenige Einzelfunde konnten in der von Vieh- und Holzwirtschaft genutzten Gebirgsgruppe gesichert werden. Ziel aktueller Ausgrabungskampagnen der letzten Jahre waren die Erforschung der Nutzungs- und Siedlungsgeschichte im Karwendel, von der Steinzeit bis zum Ende der Eisenzeit.

Mehrere Geländebegehungen zu den Almböden im Risstal, Ahornboden und Laliderertal führten die Forscher auf Höhen von 1.000 bis 2.000 Meter. Dabei wurden im Gelände Hochflächen, Passübergänge und geschützte Lagerplätze untersucht. Das Forschungsprojekt „Archäologie im Karwendel“ führte von 2015 bis 2018 archäologische Grabungen und geologische Untersuchungen durch.

Tirol: Archäologie im Karwendel – Von der Steinzeit bis zum Mittelalter reise-zikaden.de, österreich, tirol, hinterriss, rissbach, parkplatz p4 Aus dem Rissbach im Karwendel haben sicherlich schon steinzeitliche Jäger geangelt. Die nomadisierenden Sammler und Jäger folgten den Bächen und lagerten an den Ufern. Foto: Reise-Zikaden, M. Hoffmann

Im Rissbach im Karwendel haben sicherlich schon die Nomaden der Steinzeit geangelt. Die Sammler und Jäger folgten den Wildbächen und lagerten an den Ufern. Foto: Reise-Zikaden, M. Hoffmann

Ausgeführt wurde das Projekt vom „Institut für Vor- und frühgeschichtliche Archäologie und Provinzialrömische Archäologie“ unter der Leitung von Dr. Caroline von Nicolai von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. Kooperationspartner des Forschungsprojekts waren der Alpenpark Karwendel und die Münchener Universitätsgesellschaft.


Lest dazu unsere Naturreportage: Tirol: Karwendel – Ausflug zum Ahornboden und der Eng Alm


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Steinzeitjäger im Karwendel: Vom Mesolithikum ins Neolithikum

Tirol: Archäologie im Karwendel – Von der Steinzeit bis zum Mittelalter Der steinzeitliche Lagerplatz am Hohljoch im Karwendel befindet sich links im Bild. Rechts die mächtige Lamsenspitze mit 2.508 Meter Höhe. Quelle: Münchner Universitätsgesellschaft, 97. Jahresbericht 2018.

Der steinzeitliche Lagerplatz am Hohljoch im Karwendel befindet sich links im Bild. Rechts die mächtige Lamsenspitze mit 2.508 Meter Höhe. Quelle: Münchner Universitätsgesellschaft, 97. Jahresbericht 2018.

Inmitten einer Bergwiese in der Umgebung von Hohljoch und Laliderertal untersuchten die Forscher eine Gebäuderuine aus Trockenmauerwerk des 17. /18. Jhds. Die Reste dieser Almhütte liegen auf 1.820 Meter Höhe. Das Gebäude war zum Tal hin offen. Unter den Fundamenten des neuzeitlichen Gebäudes wurden mehrere Gruben lokalisiert, diese dienten offenbar Steinzeitjägern als Abfallgruben.

In diesen Gruben wurden Tierknochen, Lehm, Holzkohle und Steingeräte aus Hornstein, Radiolarit, Feuerstein und Bergkristall entdeckt. Die Fundstücke aus der Steinzeit belegen, dass hier regelmäßig Gruppen von Jägern und Sammlern im Sommer auf ihren Streifzügen Rast machten.

Die Jäger entzündeten Feuer, stellten Waffen und Werkzeuge her, oder reparierten diese. Reste von Birkenpech als Klebemittel belegen, dass vor Ort Speerspitzen oder Pfeilspitzen damit befestigt wurden. Dazu fanden sich Steinsplitter die bei der Herstellung von Waffen oder Werkzeug entstehen.

Tirol: Archäologie im Karwendel – Steinzeit bis zum Mittelalter oetzi_speer_Foto journals.plos.org-ol Das Foto zeigt den Dolch von Ötzi. Die Klinge ist aus Feuerstein, der Griff aus Eschenholz. Das Fundstück ist der einzige vollständig erhaltene Steindolch aus der Kupferzeit. Foto journals.plos.org-ol

Das Foto zeigt den Steindolch von „Ötzi“ aus dem Ötztaler Alpen. Die Klinge ist aus Feuerstein und wurde mit Tiersehnen am Griff aus Eschenholz befestigt. Das Fundstück ist der einzige vollständig erhaltene Dolch aus der Kupfersteinzeit. Der Fund datiert auf etwa 3.400 – 3.100 v. Chr. Foto: Wikipedia, journals.plos.org

In der Nähe der Gruben stellten die Jäger möglicherweise Zelte auf. Diese Zelte ähnelten den Tipis der Indianer Nordamerikas. Aus langen Holzstangen wurde das Gerüst erbaut, das mit Fellen und Tierhäuten abgedeckt wurde.

Magnetometer-Messungen zeigten, dass sich im Umfeld des Lagers der Steinzeitjäger weitere Abfallgruben, Palisaden oder Gräben befinden.

Hornstein aus dem Karwendel war in der Steinzeit ein begehrtes Rohmaterial, dass für die Herstellung von Messern, Dolchen und Pfeilspitzen verwendet wurde. Feuerstein gehört zur Gruppe der Hornsteine.

Beim Zuschlagen von Hornstein bilden sich messerscharfe Kanten. Das „Eisen der Steinzeit“ war das sehr harte rötliche Gestein Radiolarit, dass allerdings weniger scharfen Bruchkanten ausbildet. Aus Radiolarit wurden überwiegend Beile, aber auch Bohrer hergestellt.

Spuren steinzeitlicher Jägerlager mit Geräten aus Hornstein finden sich im Karwendel und Rofangebirge. Funde von Hornstein an weit entfernten Orten belegen die Bedeutung des Abbaugebietes. Datierungen der Holzkohle aus den Gruben am Hohljoch ergaben die Zeiträume 5000 und 4850 v. Chr. Dieser Lagerplatz wurde am Übergang vom Früh- zum Mittelneolithikum genutzt.

Das zweite untersuchte Material aus den Gruben beim Hohljoch war älter, sie datiert auf den Zeitraum um 7000 v. Chr. und fällt damit in die Epoche des Mesolithikum. Die Menschen in der Mittelsteinzeit waren Nomaden und lebten von der Jagd und dem Sammeln von Nahrung. Das Mesolithikum wurde erst durch die Ausbreitung von Ackerbau und Viehzucht in der Jungsteinzeit beendet.

Beim Aufstieg von der Eng Alm im Großen Ahornboden zum Hohljoch lokalisierten die Forscher einen Felsunterstand, auch Abri genannt. Der Platz liegt 1.350 Meter hoch und ist wind- und wettergeschützt. Durch seine Panorama-Lage und Größe wäre der Ort ein perfekter Lagerplatz für Jäger, Sammler, Hirten und Reisende gewesen. Exakte Untersuchungen des Unterstands stehen noch aus.

Tirol: Archäologie im Karwendel – Von der Steinzeit bis zum Mittelalter zigeunerhöhle, gratkorn, steigermark, österreich Felsüberhanänge oder Halbhöhlen, auch Abri genannt, wurden in der Steinzeit als Wetterschutz genutzt. In der Zigeunerhöhle bei Gratkorn in der Steiermark wurden Funde aus dem Mesolithikum (8.000 - 5.000 v. Chr) gesichert. Foto: Wikipedia, Thilo Parg

Felsüberhanänge oder Halbhöhlen, auch Abri genannt, wurden seit der Steinzeit von Jägern und Nomaden als Wetterschutz genutzt. In der Zigeunerhöhle bei Gratkorn in der Steiermark wurden Funde aus dem Mesolithikum (8.000 – 5.000 v. Chr) gesichert. Foto: Wikipedia, Thilo Parg


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Bronzezeit: Handelsroute durch das Rissbach Tal im Karwendel

Tirol: Archäologie im Karwendel – Steinzeit bis zum Mittelalter Urnenfelder_Kultur_-_Bronzeschwert-ol Das bronzene Vollgriffschwert aus Straubing datiert in die Urnenfelder Kultur. Das Fundstück befindet sich im Niederbayerische Archäologiemuseum in Landau an der Isar. Foto: Wikipedia, Wolfgang Sauber

Dieses Vollgriffschwert aus Bronze stammt aus Straubing und datiert in die Urnenfelderkultur. Es befindet sich im Niederbayerischen Archäologiemuseum in Landau a. d. Isar. Foto: Wikipedia, Wolfgang Sauber

Aus der Bronzezeit konnten im Risstal oder Ahornboden bislang nur einzelne Zufallsfunde gesichert werden. Aus der Urnenfelderkultur stammt beispielsweise ein Bronzeschwert. Die oben gezeigte Abbildung zeigt einen Schwert-Typ aus dieser Epoche. Das spätbronzezeitliche Fundstück datiert auf das 11. bis 10. Jhd. v. Chr. und wurde bei Hinterriss entdeckt.

Während der Bronzezeit verlief eine Handelsverbindung für Feuerstein durch das Risstal. Die Route startete im Voralpenland bei Bad Tölz und führte über das Plumsjoch im Vorkarwendel zum Achensee und weiter ins Inntal. Von dort führte der Fernhandelsweg weiter über die Alpen nach Süden. Das Bronzeschwert ist offenbar ein Beleg für die Anwesenheit von bewaffneten Händlern im Rissbach Tal.


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Karwendel: Verbindungen ins Hall-Tal in der Eisenzeit

Tirol: Archäologie im Karwendel – Steinzeit bis zum Mittelalter Diese Keramikfunde aus der Hallstadtzeit datieren auf das 7./6. Jhd. v. Chr. Sie stammen aus dem Fürstengrabhügel Hohmichele bei Altheim in Baden Württemberg. Foto: Wikipedia, Andreas Praefcke

Diese Keramik mit polychromer Kerbschnittverzierung aus der Hallstadtzeit datiert auf das 7./6. Jhd. v. Chr. und stammt aus dem Grabhügel Hohmichele in Deutschland. Foto: Wikipedia, Andreas Praefcke

Bei Hinterriss wurde Keramik der älteren Eisenzeit, auch Hallstattzeit genannt, gefunden die aus dem Hall-Tal stammte. Das Foto zeigt Beispiele dieser Töpferwaren. Die Funde datieren auf das 7. bis 5. Jhd. v. Chr. Das Hall-Tal liegt im Karwendel und ist ein Seitental vom Inn-Tal nahe der einstigen Salinenstadt Hall in Tirol. Ausbeutung der Solequellen im Hall-Tal sind spätestens ab der Hallstattzeit belegt.


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Römer im Karwendel: Die Raststation Scarbia an der Via Raetia

Tirol: Archäologie im Karwendel – Steinzeit bis zum Mittelalter Xanten,_Archäologischer_Park,_Herberge, mansio-ol So könnte die römische Rast- und Wachstation „Scarbia“ bei Scharnitz ausgesehen haben. Wo die Anlage genau lag ist bislang unbekannt. Vielleicht lag auch im Bereich von Mittenwald. Die Abbildung zeigt eine Rekonstruktion im Archäologischen Park von Xanten. Foto: Wikipedia, Steffen Schmitz

So könnte die römische Rast- und Wachstation „Scarbia“ bei Scharnitz ausgesehen haben. Wo die Straßenstation lag ist unklar, vielleicht lag die Mansio auch im Bereich von Mittenwald. Die Abbildung zeigt eine Rekonstruktion im Archäologischen Park von Xanten. Foto: Wikipedia, Steffen Schmitz

Die Route über den Brenner und den Seefelder Sattel war als „Bernsteinstraße“ über die Alpen schon in vorrömischer Zeit ein bedeutender Handelsweg. Nach der römischen Eroberung des Alpenvorlandes Anfang des 1. Jhds. wurde die antike Trasse über den Brenner als befestigter Karrenweg angelegt.

Später führte die römische Via Raetia über Innsbruck, den Seefelder Sattel und den Scharnitz-Pass weiter bis nach Augsburg. Am Scharnitz-Pass erbauten die Römer die Rast- und Wachstation Scarbia. Diese Mansio (lat. manere, bleiben) könnte der Ursprung der Ortschaft Scharnitz gewesen sein.

Jedoch ist die Lage von Scarbia unbekannt. Entfernungsangaben in der römischen Straßenkarte Tabula Peutingeriana sprechen auch für Bereiche bei Mittenwald. Im Mittelalter wurde Mittenwald „Scernizwalt“ genannt. Die Via Raetia war eine wichtige Militär- und Handelsstraße. Reste der Via Raetia sind in Klais bei Krün sichtbar. Ein antiker Hohlweg hat sich dort mit seinen Wagenfurchen erhalten.


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Eng Alm: Bewirtschaftung seit Jahrhunderten, oder viel länger?

Tirol: Archäologie im Karwendel – Von der Steinzeit bis zum Mittelalter Eine Almhütte besteht aus Holz und Stein, Baustoffe die im Gebirge vorhanden waren. Kleine Fenster im Wohnbereich lassen das Gebäude nachts weniger auskühlen. Foto: Reise-Zikaden, M. Hoffmann

Almhütten sind aus Holz und Stein, Baustoffe die im Gebirge vorhanden sind. Kleine Fenster wie hier bei einem Gebäude der Eng Alm halten die Räume länger warm. Foto: Reise-Zikaden, M. Hoffmann

Seit der Mensch in der Jungsteinzeit vom Nomaden zum Bauern wurde, betrieb er auch die Hochweide-Wirtschaft mit Almen. An der Alpensüdseite ist Almbetrieb mit Ziegen und Schafen aus dem 4. Jtsd. v. Chr. belegt. An der Alpennordseite reicht sie bis zur Bronzezeit im 2. Jtsd. v. Chr. zurück.

Almwirtschaft im Dachsteingebiet während der Bronzezeit bestätigen Radiokohlenstoff-Datierungen. Seit Jahrtausenden entlasteten Almen die Weiden in den Tälern und ermöglichten das Anlegen von Vorräten für den Winter. Eine Besiedelung der Alpen hätte ohne Almbauern nicht stattgefunden.

Mehrere Erwähnungen der Eng Alm im Karwendel in Urkunden aus dem Mittelalter lassen vermuten, dass seit dem 11. Jhd. das Hochtal besiedelt war. Der älteste schriftliche Nachweis für die Bewirtschaftung der Eng stammt aus dem Jahr 1523. Darin wird auch eine Begehung der Grenzen des Almgebiets überliefert. Im Jahr 1569 wurde die Eng Alm in einem Dokument detaillierter beschrieben.

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Die Postkarte mit Rasthütte in der Eng Alm wurde 1961 verschickt. Foto: picclick.de

Im 13. Jhd. begann der Salzabbau in Hall im Tiroler Inntal. Das Karwendel bei Hinterriss war schon seit der Steinzeit wichtiges Jagdrevier. Ab dem 14. Jhd. ließen sich die Landesfürsten in Hinterriss ein Jagdhaus errichten. Der Ort existierte damals noch nicht. Die Entdeckung von Erzvorkommen und darauf folgende Rodungen im 15. Jhd. waren erste Eingriffe in die unberührte Natur des Karwendels.

Während des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) zogen sich die Almbauern in das Obere Risstal zurück um sich vor Plünderungen in dieser unruhige Zeit zu schützen. Danach wurde die Almwirtschaft im gesamten Tal, sowie auf der Eng Alm offenbar längere Zeit unterbrochen. Die meisten der alten Bergahorne im Ahornboden stammen aus dem 17. Jhd.

Während der Zeit ohne Almbetrieb hatten die Bäume die Möglichkeit heran zuwachsen, ohne abgeweidet zu werden. Als Jahre später das Vieh ins Almtal zurück kam waren die Ahornbäume zu groß um abgeweidet zu werden. Der Ahornwald mit etwa gleich alten Bäumen blieb erhalten. Seit dieser Zeit wird die Eng Alm durchgehend bewirtschaftet.

Anfang des 17. Jhds. kam die Holztrift mit Baumstämmen über die Isar auf. Dabei wurde das Holz aus dem Karwendel ungebündelt ins Tal „getriftet“. Noch im 20. Jhd. war die Trift beliebtes Transportmittel für Waren und Personen. Eine Käserei auf der Eng Alm wurde 1883 eingerichtet. Seit 1942 ist die Trinkwasserversorgung mit einer Leitung gesichert. Ein kleines Wasserkraftwerk lieferte ab 1961 Strom.

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Postkarte von der Eng Alm mit der Grubenkarspitze aus den 1960er Jahren. Foto: www.vintage13.de


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Video: Almabtrieb von der Eng Alm übers Lamsenjoch

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Der Almabtrieb Ende September von der Eng Alm im Karwendel über das Lamsenjoch hinunter ins Inntal nach Schwaz ist eine Herausforderung für die Bauern und ihre Tiere. Foto: Servus-TV

Das Video zum Almabtrieb von der Eng Alm könnt ihr euch in der Mediathek von Servus-TV ansehen.


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Tirol: Archäologie im Karwendel – Steinzeit bis zum Mittelalter
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Tirol: Archäologie im Karwendel – Steinzeit bis zum Mittelalter
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Unterwegs in Tirol: Archäologie im Karwendel – Steinzeit bis zum Mittelalter. Von den Nomaden der Steinzeit zur "Feuerstein-Straße" der Bronzezeit. Es folgt die Hallstadtzeit im Karwendel mit der Epoche der Römer bis ins Mittelalter.
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Reise-Zikaden - Reiseblog
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Monika Hoffmann

Monika Hoffmann

schreibt seit 2014 auf ihrem Blog Reise-Zikaden. Ihre Passion auf Reisen ist Geschichte und der Besuch historischer Plätze. Monikas Spezialgebiet sind antike Hochkulturen in Griechenland, Italien, Österreich, Deutschland. Sie produziert Foto- und Natur-Reportagen ihrer Heimat: München & Oberbayern. Die Fotografin, Redakteurin, Köchin, Naturfreundin liebt Griechenland & Italien: Von der Antike bis zu Musik, Literatur, Filmkunst.

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