Brathähnchen mit Kräutern, ein echter Leckerbissen


Brathähnchen mit Kräutern

Brathähnchen mit Kräutern: Das könnten wir jede Woche essen!

Brathähnchen war schon immer eines unserer Lieblingsessen. Der Sonntags-Ausflug zum Wienerwald war in unserer beider Kindheit der Höhepunkt der Woche. Heute brate iwir uns diesen Leckerbissen lieber selbst und zwar im heimischen Backofen. Hier kann ich auch die Qualität vom Fleisch viel besser steuern.

Bei diesem Rezept wird das Hähnchen mit frischen und getrockneten aromatischen Kräutern gefüllt. Für mich ist diese Variante die beste Art überhaupt ein Brathähnchen zuzubereiten. Das Untergreifen der Brusthaut erfordert ein bisschen Fingerspitzengefühl, ist aber eigentlich ganz einfach.

Zutaten für 3-4 Portionen, je nach Gewicht des Hähnchens

1 Hähnchen aus Freilandhaltung von etwa 1,5 – 2 kg
Kräutersalz (siehe Rezept), frisch gemahlener Pfeffer
je eine Hand voll frische Petersilie und Basilikum
2 – 3 Stängel frische Rosmarinzweige
3 EL getrockneter Oregano
4 Lorbeerblätter
ein paar Knoblauchzehen, je nach Geschmack
1 Zitrone
4-5 EL Olivenöl
Küchengarn.

Das Hähnchen innen und außen waschen und auf Küchenpapier trocken tupfen. Das Basilikum und die Petersilie fein hacken, getrockneter Oregano dazu und mit ein wenig Olivenöl vermischen.

Jetzt kommt der ein wenig fummelige Teil der Vorbereitung: Hebe die Haut an der Brust des Vögelchens oben vorsichtig an. Mit dem Finger löst sie sich gut vom Brustfleisch ab. Paß‘ auf dass die Haut nicht einreißt. Streue etwas Salz in diese beiden „Taschen“. Stopfe nun in diese Taschen die Kräuter hinein.

Den Bauch füllst Du mit Salz, Zitronenwürfeln, Lorbeerblättern, Knoblauchwürfeln und den Rosmarinstängeln. Zum Schluss das Hähnchen großzügig mit Kräutersalz einreiben. Dann die Haut der Hähnchenbrust nach vorne ziehen, so dass kein Fleisch freiliegt.

Nun die Flügel anlegen und das Hähnchen mit Küchengarn zusammenbinden. So fällt auch die Bauchfüllung nicht wieder heraus! (Ich mache das zusammenbinden meist nicht…) Wichtig ist jetzt noch die Keulen jeweils 3 – 4mal einzuschneiden und das Hähnchen mit den restlichen Kräutern einzureiben.

Das perfekte Kräuter-Hähnchen hat eine weiche, saftige Brust und eine knusprige Haut. Das Fleisch an den Keulen sollte regelrecht zerfallen. Durch das einschneiden dringt die Hitze in das Fleisch ein und es ist schneller durch. Nun noch das Fleisch mit Olivenöl einreiben und pfeffern.

Der Ofen sollte auf 225 Grad vorgeheizt sein. Ideal zum garen ist ein Backblech, ich nehme meist eine große Bratreine. Jetzt kannst Du das Huhn, mit der Brustseite nach oben, in den Ofen schieben und mindestens eine Stunde braten. Ich gieße meist etwas Wasser an, damit die Unterseite nicht anbrennt. Zusätzlich ergibt das eine tolle Soße zum Brot eintunken…

Meinen Backofen schalte ich meist etwa 20 Minuten vor dem Ende der Garzeit etwa auf 180 Grad herunter und gebe nur die letzten fünf Minuten nocheinmal die Temperatur von 225 Grad.

Dann ist die Haut richtig knusprig und das Fleisch hat ein würziges Kräuteraroma. Als Beilage empfehle ich einen grünen Salat und Bruschetta. Ein trockener Weißwein dazu macht glücklich. Mit diesem Gericht werdet ihr bei Euren Gästen Ehre „einheimsen“!


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Brathähnchen mit Kräutern, ein echter Leckerbissen
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Monika Hoffmann

schreibt seit 2014 auf ihrem Blog Reise-Zikaden. Ihre Passion auf Reisen ist Geschichte und der Besuch historischer Plätze. Monikas Spezialgebiet sind antike Hochkulturen in Griechenland, Italien, Österreich, Deutschland. Sie produziert Foto- und Natur-Reportagen ihrer Heimat: München & Oberbayern. Die Fotografin, Redakteurin, Köchin, Naturfreundin liebt Griechenland & Italien: Von der Antike bis zu Musik, Literatur, Filmkunst.

2 Kommentare:

  1. Elisabeth aus (den) Bergen/Chiemgau

    Super – das klingt ja super! So ähnlich mach ichs schon immer, aber so gut beschrieben hab ich das noch nie gelesen, und ein paar Extra-Kniffe habt Ihr auch noch verraten. Danke!

    • Hallo Elisabeth,
      ganz lieben Dank für Deinen Kommentar. Wir wünschen gutes Gelingen beim Nachkochen des Kräuterhendls – meist sind es ja die kleinen Tipps die den Spaß am Kochen noch erhöhen. Guten Appetit wünscht Monika Hoffmann!

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