Entdeckungstouren in Regensburg – 25 historische Highlights


Entdeckungstouren in Regensburg - 25 historische Highlights - reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, dom, salzstadel, - Das Panorama zeigt die Wahrzeichen von Regensburg auf einen Blick: Den gotischen Dom St. Peter mit seinen Doppeltürmen und die Steinerne Brücke über die Donau aus dem 12. Jahrhundert.
Das Panorama zeigt die Wahrzeichen von Regensburg auf einen Blick: Den gotischen Dom St. Peter mit seinen Doppeltürmen und die Steinerne Brücke über die Donau aus dem 12. Jahrhundert.

Inhaltsverzeichnis

Regensburg in der bayerischen Oberpfalz verfügt über eine einzigartige Geschichte. Wer sich mit der Vergangenheit der Donaumetropole beschäftigt kann fast 2.000 Jahre im Schnelldurchgang erleben. Wir nehmen euch mit auf Entdeckungstouren in Regensburg und haben 25 historische Highlights und Sehenswürdigkeiten zusammengestellt. Dazu Tipps und Infos zu Anreise, Einkehr, Einkaufen, Ausflügen.

Die Stadtgeschichte von Regensburg geht in die Antike zurück. Mit einem Holzkastell sicherte sich das Römische Reich im 1. Jahrhundert die Nordgrenze seines Imperiums, in der Provinz Raetien ab. Im 2. Jahrhundert errichteten sie östlich des Vorgängerbaus das Legionslager „Castra Regina“. Legaten herrschten dort über eine Legion. Legionslager und Zivilstadt waren die Keimzelle Regensburgs. 

Römische Legionäre und Siedler brachten das Christentum über die Alpen. In der Spätantike übernahmen die Bajuwaren-Herzöge der Agilolfinger das Römerkastell an der Donau. Es folgten Kaiser, Könige und Herzöge der Karolinger, Ottonen, Staufer, Wittelsbacher. Missionare und Bischöfe gründeten im 8. Jahrhundert das Bistum Regensburg, eines der ältesten in Deutschland.

In der Stadt steht Kirche gegen Kirche und Stift gegen Stift. Kirchen, Türme, Gebäude haben etwas Großes und Vollständiges … das allen Ehrfurcht einflößt.“

Johann Wolfgang von Goethe, September 1786 im „Gasthaus zum weißen Lamm“ in Regensburg.

In Regensburg hat sich die einzige mittelalterliche Großstadt von Deutschland erhalten. In ihrer Ausdehnung entspricht sie der letzten Stadterweiterung um 1320. In der Regensburger Altstadt haben sich rund 1.400 Einzeldenkmäler erhalten. 2006 wurde die Altstadt von Regensburg UNESCO Welterbe. Die Steinerne Brücke und der gotische Dom sind bis heute ihre Wahrzeichen.

Dazu kommt eine bedeutende mittelalterliche Kirchenlandschaft und zahlreiche Stadtburgen mit Wohntürmen. Bedeutend ist in Regensburg die über die Jahrhunderte erhaltene Bausubstanz eines politischen Machtzentrums mit Herzogs- und Kaiserpfalz, der Abtei Sankt Emmeram, der Kaiser- und Königs-Herberge Goldenes Kreuz und dem „Immerwährenden Reichstag“ im Alten Rathaus.

Für eine gelungene Städtereise, ohne „Marathon-Tage“, solltet ihr drei Tage in Regensburg einplanen. Wer alle Orte unserer Entdeckungstouren in Regensburg – 25 historische Highlights besichtigen möchte sollte sich mindestens eine Woche für die Donaumetropole gönnen. Schließlich warten in der Umgebung der Stadt wunderbare Ausflugsziele. Mehr dazu im Kapitel: Ausflugstipps um Regensburg.


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Römisches Regensburg: Das Legionslager Castra Regina

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, castra regina, porta praetoria, antike, roemer - Die Porta Praetoria ist das Wahrzeichen des römischen Regensburg. Die Toranlage ist der am besten erhaltene Teil der antiken Festung. Einziges Gegenstück in Deutschland ist die Porta Nigra in Trier.

Die Porta Praetoria ist das Wahrzeichen des römischen Regensburg. Die Toranlage ist der am besten erhaltene Teil der antiken Festung. Einziges Gegenstück in Deutschland ist die Porta Nigra in Trier.

Der Spaziergang „Auf den Spuren der Römer“ führt zu sieben Punkten in der Altstadt von Regensburg. Der Weg verläuft von Norden nach Süden, entlang der Ostmauer des Legionslagers Castra Regina aus dem 2. Jhd. Start der Tour ist das Haupttor Porta Praetoria, an der Nordseite des Kastells.

  1. Die Porta Praetoria, Haupttor des Legionslagers und Wahrzeichen des römischen Regensburg.
  2. Die Nordost-Ecke von Castra Regina am Hunnenplatz.
  3. Legionslagermauern an der Adolph-Kolping-Straße.
  4. Bauinschrift von 179 n. Chr. vom Osttor Porta Pricipalis Dextra, im Historischen Museum.
  5. Legionslagermauern im Parkhaus am Dachauplatz, mit Multimedia-Show.
  6. Legionslagermauern im IHK-Gebäude in der D.-Martin-Luther-Straße.
  7. Die Südost-Ecke von Castra Regina: Archäologische Freizone am Ernst-Reuter-Platz.

Alle Fundorte sind frei zugänglich. Nur wer den antiken Mauerabschnitt in der IHK besuchen möchte, ist an Öffnungzeiten gebunden. Vor Ort befinden sich Infotafeln mit Abbildungen und Plänen. Die römischen Mauern dienten übrigens bis ins Frühmittelalter des 10. Jhds. als Stadtbefestigungen.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über das römische Legionslager in Regensburg:
Oberpfalz: Römisches Regensburg – Das Legionslager Castra Regina


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Herzogshof und Römerturm am Alten Kornmarkt

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, alter kornmarkt, herzogspfalz, alte kapelle, roemerturm - Drei historisch bedeutende Gebäude am Alten Kornmarkt in der Altstadt von Regensburg in einen Bild: Die Alte Kapelle, der Herzogshof und der Römerturm (v.l.n.r).

Drei historisch bedeutende Gebäude am Alten Kornmarkt in der Altstadt von Regensburg versammelt in einer Fotografie: Die Alte Kapelle, der Herzogshof und der Römerturm (v. l. n. r.).

Der Alte Kornmarkt, in der Altstadt von Regensburg, befindet sich im Nordosten des römischen Legionslagers. Nach dem Abzug der Römer, etwa Mitte des 5. Jhds., entstand hier eine Festungsstadt. Im 6. Jhd. erbaute sich die fränkische Adelsfamilie der Agilolfinger an diesem Platz eine erste Herzogspfalz.

Aus dieser ging der heutige Herzogshof hervor. Der Römerturm steht auf antiken Fundamenten und war Bergfried der Pfalz. Anfang des 13. Jhds. wurde er zum Wohnturm ausgebaut. Herzogshof und Römerturm sind die ältesten erhaltenen Repräsentationsbauten Bayerns, aber nicht museal zugänglich. Im Herzogshof befindet sich heute ein Hotel, sowie der Gasthof „Weltenburger am Dom“.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über Herzogshof und Römerturm in Regensburg:
Oberpfalz: Regensburg – Herzogshof und Römerturm am Alten Kornmarkt


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Die Königspfalz der Karolinger bei St. Emmeram

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, st. emmeram, vorhalle, kaiserpfalz, arnulf von kaernten - Die runden bemalten Doppelnischen in der Vorhalle der Basilika von St. Emmeram in Regensburg stammen offenbar vom Thronsaal der karolingischen Kaiserpfalz und datieren auf das 9. Jhd.

Die halbrunden Doppelnischen in der Vorhalle der Basilika von St. Emmeram in Regensburg stammen vom Thronsaal der karolingischen Kaiserpfalz des 9. Jhds. Die Vorhalle wurde im 12. Jhd. umgestaltet.

Das frühmittelalterliche Regensburg besaß nicht nur die Herzogspfalz am Alten Kornmarkt. Einen weiteren palastartigen Regierungssitz ließ sich der Karolingerkönig Arnulf von Kärnten (850 – 899) errichten. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 888 im Bereich der Benediktinerabtei St. Emmeram. Gleichzeitig machte Arnulf den Märtyrerbischof Emmeram (? – 652) zum Patron der Karolinger.

Das Portal am heutigen Emmeramsplatz steht am selben Ort an dem sich einst der Zugang in die Kaiserpfalz befand. Teile der heutigen Vorhalle von St. Emmeram stammen vom Thronsaal aus Karolingerzeit. Dies ist im Schwerpunkt die Doppelapsis über dem heutigen Kirchenzugang.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über die Kaiserpfalz von Arnulf von Kärnten in Regensburg:
Oberpfalz: Regensburg – Die Königspfalz der Karolinger bei St. Emmeram


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St. Emmeram: Von der Benediktinerabtei zum Schloss

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, st. emmeram, portal, turm - Die Benediktinerabtei St. Emmeram bildet seit 1.200 Jahren den Mittelpunkt des Bistums Regensburg. Nach Gründung des Bistums entstand ab 780 das Kloster, am Grab des Wanderbischofs Emmeram.

Die Benediktinerabtei St. Emmeram bildet seit 1.200 Jahren den Mittelpunkt des Bistums Regensburg. Nach Gründung des Bistums entstand ab 780 das Kloster, am Grab des Wanderbischofs Emmeram.

Kein anderes Regensburger Kloster erreichte die gleiche Bedeutung wie St. Emmeram. Seit 1.200 Jahren ist die Benediktinerabtei Mittelpunkt des Bistums und der Stadt. Nach Gründung des Bistums im Jahr 739 entstand das Kloster, am Grab des als Märtyrer verehrten Bischof Emmeram (? – 652).

Das Kloster St. Emmeram war die erste Residenz der Bischöfe von Regensburg. Die Abtei war seit agilolfingischer Zeit geistlicher und monastischer Mittelpunkt Bayerns und wurde an das ostfränkische Reich gebunden. Die Kirche wurde Grablege von Kaisern und Königen der Karolinger. Mehrere hundert Grabmäler sollen sich in den sechs ehemaligen Friedhöfen um St. Emmeram befinden.

Während der Säkularisation wurde die Abtei Anfang des 19. Jhds. aufgehoben. Die Fürsten von Thurn und Taxis erwarben das Kloster und richteten ihren Stammsitz mit Schloss ein. Die Abteikirche wurde Pfarrkirche. In der Basilika können über ein Dutzend Zeugnisse der Klostergeschichte bestaunt werden.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über die Abtei St. Emmeram in Regensburg:
Oberpfalz: Regensburg – St. Emmeram: Von der Abtei zum Schloss


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Die Steinerne Brücke: Weltwunder des Mittelalters

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, steinerne bruecke - Die Steinerne Brücke wurde in nur elf Jahren erbaut von 1135 bis 1146. Sie ist das größte Bauwerk aus dem Mittelalter, das bis heute ununterbrochen in Funktion und Betrieb ist.

Die Steinerne Brücke in Regensburg ist die älteste und am besten erhaltene Bogenbrücke in Deutschland und wurde von 1135 bis 1146 erbaut. Sie ist mit dem Dom das Wahrzeichen der Stadt.

Neben dem Dom St. Petrus ist die Steinerne Brücke das wichtigste Wahrzeichen von Regensburg. 1135 wurden die Fundamente begonnen, nur elf Jahre später soll sie fertig gewesen sein. Die Brücke war ein Luxusbau der reichen Metropole und wurde schon damals als Weltwunder betrachtet. Auf ihr konnten Waren und Menschen bequem über die Donau transportiert werden.

Diese mächtige Steinbrücke im mittelalterlichen Regensburg kann als Repräsentationsbau der Donaustadt betrachtet werden. Die Leistungen der Baumeister sind einzigartig, sie haben ein faszinierendes Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst und romanischer Bautechnik geschaffen.

Die Steinerne Brücke ist die älteste und am besten erhaltene Bogenbrücke in Deutschland. Außerdem gilt die Steinerne Brücke als größtes mittelalterliches Bauwerk, das bis heute ununterbrochen in Betrieb ist.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über die Steinerne Brücke in Regensburg:
Oberpfalz: Regensburg – Die Steinerne Brücke, Weltwunder des Mittelalters


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Der Brückturm auf der Steinernen Brücke in Regensburg

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, steinerne bruecke, brueckturm, dom, amberger stadel, salzstadel - Der gotische Brückturm ist der letzte erhaltene Wachturm auf der Steinernen Brücke in Regensburg. Mittelturm und Schwarzer Turm wurden im 18./19. Jhd. nach schweren Beschädigungen abgetragen.

Der gotische Brückturm ist der letzte erhaltene Wachturm auf der Steinernen Brücke in Regensburg. Mittelturm und Schwarzer Turm wurden im 18./19. Jhd. nach schweren Beschädigungen abgetragen.

Von den ehemals drei Wachtürmen auf der Steinernen Brücke ist heute als einziger der Brückturm am Südufer erhalten. Der gotische Brückturm steht bereits auf dem ersten Pfeiler und wurde um 1300 erbaut. Die Skulpturen stammen vom Mittelturm, der nach einem Eisstoß im 18. Jhd. abgetragen wurde.

Heute befindet sich im Brückturm ein kleines Museum. Von der ehemaligen Türmer-Wohnung bietet sich eine Rundumsicht über die Dächer der Altstadt, die Steinerne Brücke und zur Donau. In mehreren Stockwerken wird mit Modellen, Texten und Illustrationen die Geschichte der Brücke erklärt.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über den Brückturm in Regensburg:
Oberpfalz: Regensburg – Der Brückturm auf der Steinernen Brücke


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Der Regensburger Salzstadel an der Steinernen Brücke

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, steinerne bruecke, brueckturm, salzstadel - Der Salzstadel liegt an der Steinernen Brücke und wurde im Jahr 1620 fertiggestellt. Im Magazin Salz eingelagert und verkauf. Heute befindet sich dort Besucherzentrum Welterbe Regensburg.

Der Salzstadel liegt an der Steinernen Brücke und wurde im Jahr 1620 fertiggestellt. Im Magazin wurde Salz eingelagert und verkauft. Heute befindet sich dort das Besucherzentrum Welterbe Regensburg.

Der reichsstädtische Salzstadel in Regensburg wurde 1620 erbaut und liegt am Südufer der Donau, direkt an der Steinernen Brücke. Das zweigeschossige Lagerhaus mit seinen fünf Dachgeschossen erreicht eine beachtliche Höhe. Westlich der Brücke liegt der rund 70 Jahre ältere Amberger Salzstadel von 1551.

Der Name lässt es schon vermuten, im Magazinbau wurde Salz gelagert und verkauft. Heute befindet sich darin das Besucherzentrum Welterbe Regensburg. Östlich vom Stadel liegt die Historische Wurstkuchl von 1615, die eine ältere Garküche ersetzt. Im 19. Jhd. setzte die Spezialisierung auf Bratwürste ein.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über den Stalzstadel in Regensburg:
Oberpfalz: Der Regensburger Salzstadel an der Steinernen Brücke


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Stadtamhof: Trendviertel im Norden von Regensburg

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, steinerne bruecke, stadtamhof, brueckenbasar - Stadtamhof, im Norden von Regensburg, ist ein kleiner bunter Stadtteil der inzwischen zum Trendviertel avanciert ist. Hier haben sich schicke Bars, Speiselokale, Geschäfte und Kunsthandwerker etabliert.

Stadtamhof, im Norden von Regensburg, ist ein kleiner bunter Stadtteil der inzwischen zum Trendviertel avanciert ist. Hier haben sich schicke Bars, Speiselokale, Geschäfte und Kunsthandwerker etabliert.

Stadtamhof ist ein kleiner, aber bunter Stadtteil von Regensburg der inzwischen zum Trendviertel avanciert ist. Wer die Steinerne Brücke nach Norden überquert erreicht den Brückenbasar mit Cafés in den Flügelbauten. An dieser Stelle stand einst der Schwarze Turm, einer der drei Brückentürme.

Bei warmen Wetter, wird die Hauptstraße zum großen Freisitz. Bars, Speiselokale, Geschäfte und Kunsthandwerker haben sich eingerichtet. An der Donau liegt das Gasthaus Spitalgarten und das Katharinenspital, aus dem 12./13. Jhd. Östlich des Basars Reste des Augustiner-Chorherrnstifts St. Mang.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über Stadtamhof in Regensburg:
Stadtamhof: Trendviertel im Norden von Regensburg


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Untere Wöhrd: Donauinsel mit alten Zunftvierteln

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, steinerne bruecke, stadtamhof, brueckenbasar - Auf der idyllischen Donauinsel Untere Wöhrd lebten im Mittelalter Schiffsbauer, Flößer oder Müller die von der Lage an der Donau profitierten. Heute ist die Insel beliebtes Wohnquartier mit Dorfcharakter.

Auf der idyllischen Donauinsel Untere Wöhrd lebten im Mittelalter Schiffsbauer, Flößer oder Müller die von der Lage an der Donau profitierten. Heute ist die Insel beliebtes Wohnquartier mit Dorfcharakter.

Von der Regensburger Altstadt führt die Eiserne Brücke auf die die Insel Untere Wöhrd. Im 16. Jhd. machten Zunftviertel mit Handwerks- und Gewerbebetrieben einen Brückenbau erforderlich. Die mittelalterliche Holzbrücke befand sich an der Stelle der heutigen Brücke. Im Westen der Donauinsel lagen mehrere Mühlen. Die Untere Wöhrd konnte ihr dörfliches Ambiente bis heute erhalten.

Bei der Oberen Mahlmühle aus dem 16. Jhd. beginnt der Steindamm „Hammerbeschlächt“ aus dem 14. Jhds. Vom Damm bietet sich ein Panorama auf die Altstadt. Anschließend führt die Anlage unter der Steinernen Brücke hindurch, zur Insel Oberen Wöhrd. Ein Kanal zweigt ab, dessen Wasser einst Hammerwerke antrieb. In der Nähe liegt der empfehlenswerte Gasthof „Alte Linde“ mit Biergarten.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über Untere Wöhrd in Regensburg:
Oberpfalz: Regensburg – Untere Wöhrd, Donauinsel mit alten Zunftvierteln


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Obere Wöhrd: Inseldorf mit viel Natur

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, obere wöhrd, donauinsel - In der Barockzeit entstanden auf der Donauinsel Obere Wöhrd Schiffsmeisterhäuser mit Vorgärten. Das Wirtshaus „Zum Sorgenfrei“ befindet sich in einem dieser Gebäude aus dem 17. Jhd.

In der Barockzeit entstanden auf der Donauinsel Obere Wöhrd herrliche Schiffsmeister-Häuser mit Vorgärten. Das Wirtshaus „Zum Sorgenfrei“ befindet sich in einem dieser Gebäude aus dem 17. Jhd.

Wer auf die Insel Obere Wöhrd möchte kann von der Altstadt den Eisernen Steg im Westen der Steinernen Brücke benutzen. Die Insel war spärlich besiedelt und bis ins 16. Jhd. nur per Schiff erreichbar. Auf der 29 Hektar großen Insel lebten im Mittelalter Bootsbauer, Fischer und Müller. 

Malerisch ist die Badstraße mit barocken Schiffsmeister-Häusern und klassizistischen Villen. Hier liegen mehrere historische Gasthäuser. Ein Zeichen, dass die Insel schon damals von den Regensburgern gerne als Naherholungsgebiet genutzt wurde. Es war schick auf der Insel ein Sommerhaus zu besitzen. Der Inselpark mit seiner Pappelallee bietet Unterschlupf für seltene Tiere und schöne Fotomotive.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über Obere Wöhrd in Regensburg:
Oberpfalz: Regensburg – Obere Wöhrd, Inseldorf mit viel Natur


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Wahrzeichen von Regensburg: Der gotische Dom St. Petrus

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, dom st. peter, domplatz - Der Blick vom Domplatz in Regensburg auf den Dom St. Petrus, einer dreischiffigen gotischen Kathedrale mit drei Chören und Querhaus, ist im Abendlicht besonders stimmungsvoll.

Blick vom Regensburger Domplatz auf den Dom St. Petrus. Die dreischiffige gotische Kathedrale mit drei Chören und Querhaus wurde im 13. Jhd. begonnen und wirkt im Abendlicht sehr stimmungsvoll.

Der Dom St. Petrus ist mit der Steinernen Brücke das Wahrzeichen von Regensburg. Außerdem ist der Regensburger Dom die einzige in klassischer französischer Gotik errichtete Kathedrale östlich des Rheins. Mit dem Kölner Dom zählt er zu den bedeutendsten Bauten der Gotik in Deutschland. 

Seine Dimensionen sind beachtlich: Länge 85,40 Meter, Breite 34,80 Meter, Höhe Mittelschiff 31,85 Meter, Türme 105 Meter. Der Regensburger Dom hat drei Vorgängerkirchen aus dem 8., 9. und 11. Jhd.

Der romanische Eselsturm an der Nordseite stammt von der Basilika des 11. Jhds. Er ist der Nordturm des Vorgängerbaus mit Doppeltürmen. Die romanische Basilika brannte 1273 ab. Bereits 1275 wurde die heutige dreischiffige gotische Kathedrale mit drei Chören und Querhaus begonnen.

Der Bau der Doppelturmfassade begann 1381, diese wurde bis zum Ende des Mittelalters nicht fertig. Ein vorläufiges Ende der Bauarbeiten lag um 1520. Erst unter König Ludwig I. von Bayern wurden im 19. Jhd. die Türme und der Querhausgiebel am Regensburger Dom vollendet. 

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über den Dom St. Petrus in Regensburg:
Oberpfalz: Regensburg – Der Dom St. Petrus, das Wahrzeichen von Regensburg


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Domschatzmuseum von Regensburg: Reliquiare und Altäre

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In der einstigen Bischofsresidenz von Regensburg wurde das Domschatzmuseum einrichtet. Wertvollste Kunstwerke der bischöflichen Schatzkammern können dort bestaunt werden. Foto: Wikipedia, qwesy

Das Domschatzmuseum von Regensburg zeigt wertvolle Kunstwerke aus der Schatzkammer der Bischöfe vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Die Ausstellungsstücke sind verzierte Kreuze, Monstranzen, Kelche, Bischofsstäbe, Altäre und Ornate. Die Prunkräume sind mit Fresken aus der Renaissance verziert.

Die Ausstellungsräume befinden sich in den historischen Räumen der ehemaligen Bischofsresidenz von 1320. Diese beziehen die Nordmauern des Seitenschiffs der Basilika aus der Zeit der Karolinger mit ein. Ein Schwibbogen verband das Gebäude mit der Sakristei der Kathedrale St. Petrus.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über das Domschatzmuseum in Regensburg:
Oberpfalz: Domschatzmuseum von Regensburg – Reliquiare und Altäre


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Bischofshof in Regensburg: Über tausend Jahre Bischofsresidenz

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, bischofshof, innenhof - Über tausend Jahre residierten die Regensburger Bischöfe im Bischofshof an der Nordseite des Doms. Erst Ende des 19. Jhds. wurde die im Areal verbaute römische Toranlage „Porta Praetoria“ wiederentdeckt.

Über tausend Jahre residierten die Regensburger Bischöfe im Bischofshof im Norden des Doms. Erst Ende des 19. Jhds. wurde die im Areal verbaute römische Toranlage „Porta Praetoria“ wiederentdeckt.

An der Nordseite des Regensburger Doms liegt der Bischofshof. Dort residierten über tausend Jahre die Bischöfe der Stadt. Seit agilolfingischer Zeit im 7./8. Jhd. bis 1821 war hier der Bischofssitz. Heute leben dort keine Geistlichen mehr. Im weitläufigen Gebäudetrakt ist heute das Domschatzmuseum, sowie ein Hotel mit Restaurant und Biergarten untergebracht.

Die Porta Praetoria, das antike Doppeltor des römischen Legionslagers aus dem 2. Jhd., wurde im Mittelalter in den Bischofshof verbaut. Dabei wurde es teilweise zerstört. Erst 1885 wurde die Porta Praetoria bei Bauarbeiten wiederentdeckt und saniert. Die Brauerei im Bischofshof geht auf romanische Zeit zurück, dort wurde auch für die Domarbeiter gebraut.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über den Bischofshof in Regensburg:
Oberpfalz: Regensburg – Bischofshof: Residenz der Bischöfe seit tausend Jahren


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Traditionelles Handwerk in der Dombauhütte Regensburg

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, staatliche dombauhuette - In der Staatlichen Dombauhütte in Regensburg sorgen Fachleute für die Wartung, Instandhaltung und Restaurierung der fast 750 Jahre alten Kathedrale St. Petrus.

In der Staatlichen Dombauhütte in Regensburg sorgen Fachleute für die Wartung, Instandhaltung und Restaurierung der fast 750 Jahre alten Kathedrale St. Petrus.

Seit 1923 befindet sich die Staatliche Dombauhütte von Regensburg im Domgarten, östlich vom Chor. Etwa ein Dutzend Fachleute widmen sich in der Werkstatt der Wartung, Instandhaltung und Restaurierung der fast 750 Jahre alten Kathedrale. Ohne diese Arbeiten wäre der Dom eine Ruine. 

Gearbeitet wird in der Dombauhütte von Regensburg mit traditionellen Handwerkstechniken, fast im Mittelalter. Werkzeuge und Mörtel werden selbst hergestellt. Der Dom ist seit der Säkularisation 1810 Eigentum des Staates, seitdem muss auch dieser für seine baulichen Erhalt sorgen. 

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über die Dombauhütte in Regensburg:
Oberpfalz: Traditionelles Handwerk in der Dombauhütte Regensburg


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Steht das Niedermünster über Regensburgs ältester Kirche?

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, niedermuenster, bischoefliches ordinariat - Könnte die heutige Niedermünsterkirche über dem ältesten Kirchenbau von Regensburg stehen? Der Sakralbau wurde Anfang des 8. Jhds. von der Dynastie der Agilolfinger in der Donaustadt errichtet.

Könnte die heutige Niedermünsterkirche über dem ältesten Kirchenbau von Regensburg stehen? Ein erster Sakralbau wurde noch im 7. Jhd. von der Dynastie der Agilolfinger in der Donaustadt errichtet.

Die mächtige Adelsfamilie der Agilolfinger ließ vor dem Jahr 700, an der heutigen Niedermünsterkirche, eine Kapelle für ihre Herzogspfalz erbauen. Offenbar steht die Kirche von Stift Niedermünster über der ältesten Kirche in der Altstadt von Regensburg. Das heißt: Die erste Pfalzkapelle der Agilolfinger im Niedermünster ist älter, als der früheste Kirchenbau im Gebiet der Abtei St. Emmeram.

Bischof Erhard von Regensburg, der mehrere Jahrzehnte in Regensburg gewirkt hatte, wurde an der Nordwand dieser Pfalzkapelle um 719 bestattet. Die Lage dieser Grablege wurde bei allen folgenden Kirchenbauten beibehalten. Heute sichtbar ist die romanische Basilika des Niedermünsters, trotz Barockisierung ist sie erkennbar. Auch die „neue“ Nordmauer der Kirche wurde über dem Bischofsgrab und dem Standort der Nordmauer der agilolfingischen Pfalzkapelle errichtet. 

Heute markiert ein gotischer Baldachin im nördlichen Seitenschiff den Ort unter dem Bischof Erhard bestattet wurde. Die Skulptur in der Mitte zeigt Erhard. Das „document niedermünster“ befindet sich Untergeschoss der Kirche. Hier können während einer Führung Ausgrabungen mit Resten der Vorgängerkirchen, sowie das „Originalgrab“ des Hl. Erhard besichtigt werden.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über das Niedermünster in Regensburg:
Oberpfalz: Steht das Niedermünster über Regensburgs ältester Kirche?


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Alte Kapelle: Marienkirche über antikem Juno-Tempel?

alte kapelle regensburg - Am Alten Kornmarkt in Regensburg steht die Alte Kapelle. Legenden überliefern sie als älteste Kirche von Bayern. Die ältesten Belege stammen allerdings vom Ende des 9. Jhds.  Foto: Wikipedia, Hajotthu

Am Alten Kornmarkt in Regensburg steht die Alte Kapelle. Legenden überliefern sie als älteste Kirche von Bayern. Die ältesten Belege stammen allerdings vom Ende des 9. Jhds. Foto: Wikipedia, Hajotthu

Die Stiftskirche Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle befindet sich am Alten Kornmarkt in Regensburg. Die Marienkirche wird in Legenden als die älteste Kirche Bayerns gepriesen. Vorgängerbauten der Alten Kapelle stammen aus der Spätantike, einst soll hier ein römischer Juno-Tempel gestanden haben. Archäologische Ausgrabungen die diese Überlieferungen bestätigen könnten stehen noch aus.

Im Frühmittelalter soll der Tempel in eine Kapelle umgewandelt und auf die Hl. Maria geweiht worden sein. Nach der Legende soll Bischof Rupert von Salzburg dort den Agilolfingerherzog Theodo II. Ende des 7. Jhds. getauft haben. Mit dieser Taufe wäre in der Alten Kapelle der Grundstein für die Christianisierung von Bayern gelegt worden. All das ist bislang weder urkundlich noch baugeschichtlich nachweisbar. 

Nachweislich wurde eine erste Kirche 875 unter dem Karolingerkönig Ludwig der Deutsche erbaut. Als Kapelle für die neue Pfalz der Karolinger am Alten Kornmarkt. Neben der neuen Pfalzkapelle ließ Ludwig ein Stift anlegen, das bis heute besteht. Älteste erhaltene Baustruktur ist der Glockenturm aus dem 9. Jhd. Im unteren Bereich sind römische Quader bis in achtzehn Metern Höhe verbaut.

Mitte des 18. Jhds. wurde alles im Rokoko-Stil umgestaltet. Im Innenraum ist noch die Baustruktur der dreischiffigen Pfeilerbasilika aus dem 11. Jhd. erkennbar. Interessant ist die an das Langhaus angebaute Gnadenkapelle. Dort befindet sich das Mariengnadenbild, byzantinische Marienikone aus dem 13. Jhd. 

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über die Alte Kapelle in Regensburg:
Oberpfalz: Alte Kapelle in Regensburg – Marienkirche über antikem Tempel?


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Römischer Türstock in der Salzburgergasse

roemischer tuersturz regensburg kombi - Neben einem romanischen Turmhaus, in der Salzburger Gasse in Regensburg, ist am Seminargebäude des Kollegiatstiftes zur Alten Kapelle ein römischer Türsturz aus der Spätantike zu sehen.

Neben einem romanischen Turmhaus, in der Salzburger Gasse in Regensburg, ist am Seminargebäude des Kollegiatstiftes zur Alten Kapelle ein römischer Türsturz aus der Spätantike zu sehen.

In der Salzburger Gasse, südlich vom Domplatz in Regensburg, kann ein interessantes Fundstück aus der Spätantike bestaunt werden. Am ehem. Seminargebäude des Kollegiatstiftes, in der Salzburger Gasse 1, befindet sich ein römischer Türstock aus Tuffstein. Die Türe führte einst offenbar in eine Therme.

Die Bauteile des massiven spätantiken Portals wurden beim Neubau des Seminargebäudes, in mehreren Metern Tiefe, im Jahr 1900 gefunden. Daneben erhebt sich ein restauriertes romanisches Turmhaus, das nachweislich auf das Jahr 1196 datiert und eine beachtliche Tiefe aufweist.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über den römischen Türstock in Regensburg:
Oberpfalz: Regensburg – Römischer Türstock in der Salzburger Gasse


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Wohntürme in den Stadtburgen von Regensburg

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, wohnturme, stadtburgen, obere woehrd - Die Anlage von Stadtburgen mit Wohntürmen wurde in Regensburg durch den Fernhandel mit Italien inspiriert. Einst existierten in der Donaustadt etwa 60 Wohntürme, davon hat ein Drittel überdauert.

Die Anlage von Stadtburgen mit Wohntürmen wurde in Regensburg durch den Fernhandel mit Italien inspiriert. Einst existierten in der Donaustadt etwa 60 Wohntürme, davon hat ein Drittel überdauert.

Unglaublich: Mittelalterliche Architektur aus der italienischen Toskana in der Altstadt von Regensburg! In Italien waren Wohntürme damals in Trend. Weltbekannt ist San Gimignano in der Toskana, mit 16 Türmen. Stadtbilder mit einer solchen mittelalterlichen Skyline finden sich in Italien – oder in Regensburg.

Die Regensburger Stadtburgen mit ihren Wohntürmen wurden durch den Fernhandel mit Italien inspiriert und entstanden frühen 12. bis ins 15. Jhd. Insgesamt existierten in Regensburg etwa sechzig Stadtburgen mit Türmen, davon haben etwa ein Drittel der mittelalterlichen Wohntürme überdauert. Wir haben 20 Wohntürme in den Stadtburgen von Regensburg zusammengestellt. 

Die Türme mit angegliederten Wohngebäuden bildeten Stadtburgen und präsentierten die gesellschaftliche Position ihrer Inhaber. Meist waren die Türme in Regensburg zwanzig bis fünfzig Meter hoch. In Bayern haben sich derartige Türme bis heute lediglich in Regensburg und Nürnberg erhalten. 

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über die Wohntürme in Regensburg:
Oberpfalz: 20 Wohntürme in den Stadtburgen von Regensburg


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Altes Rathaus: Wichtigster Profanbau in Regensburg

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, altes rathaus, immerwaehrender reichstag - Das Alte Rathaus ist Regensburgs wichtigster Profanbau. Die ältesten Bauteile sind aus dem 13. Jhd. Die Donaustadt war im 16. Jhd. eines der wichtigsten politischen Zentren im Heiligen Römischen Reich.

Das Alte Rathaus ist Regensburgs wichtigster Profanbau. Die ältesten Bauteile sind aus dem 13. Jhd. Die Donaustadt war im 16. Jhd. eines der wichtigsten politischen Zentren im Heiligen Römischen Reich.

Anfang des 13. Jhds. starteten die Regensburger Bürger eine Initiative zum Bau von einem Rathaus für die reiche Donaustadt. Kaiser Friedrich II. erklärte im Jahr 1245 Regensburg zur Freien Reichstadt. Der Weg zum Rathausbau und zur kommunalen Selbstverwaltung war gegeben. Heute ist das Alte Rathaus der wichtigste Profanbau in Regensburg. 

Im Kern entstammt die Anlage dem 13. Jhd. Daneben befindet sich das barocke Neue Rathaus aus dem 18. Jhd. Der gotische Saalbau wurde im 14. Jhd. angelegt, dort tagte der Reichstag. Seit 1594 fanden Reichstage nur in Regensburg statt. Von 1663 bis 1803 tagte dort der „Immerwährende Reichstag“. Von Kaiser und Fürsten wurden dazu Vertreter nach Regensburg entsandt. 

In dieser Zeit entstanden die bekannten Redewendungen „Etwas auf die lange Bank schieben“ oder „Am grünen Tisch sitzen“. Die Versammlungen nahmen die Form eines Parlaments der Reichsstände an. Neben Wien, wurde Regensburg zum wichtigsten politischen Zentrum im Heiligen Römischen Reich.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über das Alte Rathaus in Regensburg:
Oberpfalz: Regensburg – Altes Rathaus, wichtigster Profanbau in Regensburg


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Das Schottenkloster – Irische Mönche & schlaue Schotten

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Eine der bedeutendsten romanischen Kirchen Bayerns ist die Abteikirche des Schottenklosters in Regensburg. Beeindruckend sind die rätselhaften Skulpturen am Nordportal von St. Jakob.

Im Westen der Regensburger Altstadt liegt die ehemalige Benediktinerabtei St. Jakob, besser bekannt als Schottenkloster. Seit 1070 wirkten in Regensburg irische Mönche, um 1100 entstand das Kloster St. Jakob. Die Abteikirche aus dem 12. Jhd gilt als eine der bedeutendsten romanischen Kirchen Bayerns.

Beeindruckend ist das Nordportal der Schottenkirche aus dem 12. Jhd. das mit Skulpturen verziert ist. Die Bedeutung der Figuren am Schottenportal ist ungelöst. Älteste Bauteile der Kirche sind die Türme und Nebenchöre. Der Kreuzgang aus dem 12. Jhd. liegt im Priesterseminar und ist meist nicht zugänglich.

Die dreischiffige Basilika fällt durch ihre romanische Architektur und reiche Bauplastik auf. Die Kapitelle der Pfeiler sind mit figürlichen und pflanzlichen Ornamenten verziert. Neben dem Nordportal zeigt ein Relief den Mönch „Rydan“ mit Riegel und Schlüssel, der einst Pförtner der Abtei war.

Eine im Mittelalter gängige lateinische Bezeichnung war, Iren und Schotten in Briefen und Urkunden „Scoti“ (Schotten) zu nennen. Anfang des 16. Jhds. gab es internen Streit in St. Jakob, es drohte die Auflösung des Klosters. Die Differenzen nutzten schlaue schottische Geistliche und machten bei Papst Leo X. (1475 – 1521) den Anspruch Schottlands auf St. Jakob in Regensburg geltend.

Dies gelang aus einem Grund: In allen Urkunden der Abtei St. Jakob waren Iren wie Schotten als „Scoti“ bezeichnet. Der Papst war über die verallgemeinernde Bezeichnung nicht im Bilde. Folge: Der irische Abt in der Abtei St. Jakob in Regensburg wurde abgesetzt. Einer der beiden schottischen Priester wurde 1515 neuer Abt. So begann die Zeit der Schotten in St. Jakob …

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über das Schottenkloster in Regensburg:
Oberpfalz: Schottenkloster in Regensburg – Irische Mönche & schlaue Schotten


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Jakobstor: Gotisches Stadttor im Westen Regensburgs

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, jakobstor, schottenkloster st. jakob, schottenkirche - Das Jakobstor ist ein mittelalterliches Stadttor in der Nähe des Schottenklosters im Westen von Regensburg. Der mächtige Hauptturm wurde Anfang des 19. Jhds. abgebrochen.

Das Jakobstor ist ein mittelalterliches Stadttor in der Nähe des Schottenklosters im Westen von Regensburg. Der mächtige Hauptturm wurde Anfang des 19. Jhds. abgebrochen.

Nahe des Schottenklosters an der Jakobstraße wurde Ende des 13. Jhds. das Jakobstor erbaut. Ab 1812 wurde das Stadttor weitgehend abgebrochen. Heute sind nur noch die halbrunden Flankentürme erhalten, die einen mächtigen gotischen Torturm vorgelagert waren.

Im 19. Jhd. wurde zwischen den Türmen ein Steinbogen angebracht um seine Funktion als Stadttor zu erhalten. Beim Bau der Straßenbahn, Anfang des 20. Jhds., wurde diese Verbindung entfernt. Durchgänge in den Türmen wurden in den 1950er-Jahren angebracht. Neben dem Prebrunntor ermöglichte das Jakobstor einen zweiten Zugang zur Stadt von Westen.


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Das Historische Museum Regensburg im Kloster St. Salvator

Dachauplatz_Regensburg_historisches museum_minoritenkirche - Das Historische Museum in Regensburg im Kloster St. Salvator zeigt über 2.000 Jahre Stadtgeschichte. Die Ausstellung „Römisches Regensburg“ ist am beliebtesten. Foto: Wikipedia, Helmlechner

Das Historische Museum in Regensburg im Kloster St. Salvator zeigt über 2.000 Jahre Stadtgeschichte. Die Ausstellung „Römisches Regensburg“ ist am beliebtesten. Foto: Wikipedia, Helmlechner

Ein Muss für jeden historisch Interessierten in Regensburg ist das Historische Museum. Es befindet sich am Dachauplatz im ehemaligen Minoritenkloster St. Salvator aus dem 13. Jhd., mit gotischer Klosterkirche und Kreuzgang. In rund 100 Räumen bekommt man Einblicke in über 2.000 Jahre Stadtgeschichte.

Das Historische Museum Regensburg erläutert die Kunst- und Kulturgeschichte in Ostbayern und Regensburg von der Steinzeit bis zum 19. Jahrhundert. Bekannteste und beliebteste Ausstellung ist die Abteilung „Römisches Regensburg“, die wir euch hier besonders ans Herz legen möchten.

Das Legionslager „Castra Regina“ und seine Zivilstadt waren im 2. Jhd. die Keimzelle Regensburgs. Wichtigstes Fundstück für Regensburg und das Museum ist die Bauinschrift vom Osttor des Römerkastells, aus der sich das Einweihungsjahr 179 n. Chr. erschließt.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über das Historische Museum in Regensburg:
Oberpfalz: Das Historische Museum Regensburg im Kloster St. Salvator


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Vollständig erhalten: Das gotische Ostentor in Regensburg

reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, ostentor, stadttor, innenansicht und aussenansicht - Das Ostentor in Regensburg ist eines der schönsten und am besten erhaltenen gotischen Stadttore in Deutschland. Seit dem 13. Jhd. bewachte es den östlichen Zugang in die Donaumetropole.

Das Ostentor in Regensburg ist eines der schönsten und am besten erhaltenen gotischen Stadttore in Deutschland. Seit dem 13. Jhd. bewacht es den östlichen Zugang in die Donaumetropole.

Das Ostentor ist das einzige vollständig erhaltene mittelalterliche Stadttor in Regensburg. Erbaut wurde die fünfgeschossige Anlage Ende des 13. Jhds. von der Regensburger Dombauhütte. Heute ist das Ostentor ist eines der am besten erhaltenen gotischen Stadttore in Deutschland.

Der mächtige viereckige Torturm und die beiden achteckigen Flankentürme, die einst einen Zinnenkranz trugen, haben die Jahrhunderte ausgezeichnet überdauert. Das Stadttor wurde nicht nur zum Schutz der reichen Donaumetropole errichtet, sondern entstand an der Hauptstraße nach Wien. Durch das repräsentative Regensburger Ostentor zog der aus Wien kommende Kaiser in die Stadt ein.

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über das Ostentor in Regensburg:
Oberpfalz: Vollständig erhalten – Das gotische Ostentor in Regensburg


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Königliche Villa in Regensburg: Panoramalage an der Donau

koenigliche villa regensburg - Prächtige Lage! Die Königliche Villa in Regensburg liegt direkt am Donauufer und wurde Mitte des 19. Jhds. von König Maximilian II. von Bayern erbaut. Foto: Wikipedia, Johanning

Ein Schloss in prächtiger Lage! Die Königliche Villa in Regensburg liegt direkt am Donauufer und wurde Mitte des 19. Jhds. von König Maximilian II. von Bayern erbaut. Foto: Wikipedia, Johanning

König Maximilian II. von Bayern ließ Mitte des 19. Jhds. die Königliche Villa in Regensburg errichten. Das neugotische Schloss in prächtiger Lage an der Donau im Nordosten der Stadt diente den Wittelsbachern als Sommerresidenz. Die Anlage ist architektonisch dem englischen „Castle Style“ verpflichtet.

Die Lage neben Ostentor und mittelalterlichen Stadtmauern, bezeugt eine romantische Perspektive. Die Villa markierte nicht die Grenze zwischen Stadt und Land, sondern betonte den Übergang der Stadt in die Landschaft. Seit 2007 nutzt das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege das Gebäude. 

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über die Königliche Villa in Regensburg:
Oberpfalz: Königliche Villa in Regensburg – Panoramalage an der Donau


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Der Donauhafen in Regensburg und seine Geschichte

Entdeckungstouren in Regensburg - 25 historische Highlights - reise-zikaden.de, oberpfalz, regensburg, bayern, donau, donaulaende, hafen, nibelungenbruecke - Die Donaulände ist der älteste Hafenbereich in Regensburg. Spätestens seit römischer Zeit spielte die Donauschifffahrt eine tragende Rolle. Heute legen dort Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffe an.

Die Donaulände ist der älteste Hafenbereich in Regensburg. Spätestens seit römischer Zeit spielte hier die Donauschifffahrt eine tragende Rolle. Heute legen dort Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffe an.

Über den Hafen der Donaumetropole Regensburg könnte man Bücher schreiben. Bereits in keltischer und römischer Zeit spielten Hafen und Schifffahrt eine wichtige Rolle. Im anschließenden frühen Mittelalter kreuzten sich an der Donau in Regensburg wichtige Handelstraßen.

Schon in der Karolingerzeit hatte die Steinerne Brücke einen Vorläufer aus Holz. Kaiser, Könige und Herzöge, sowie reiche Händler hielten sich im Mittelalter in Regensburg auf. Während der Kreuzzüge brachen von der Regensburger Donaulände die Herrscher mit ihren Heeren ins Heilige Land auf.

Die Donaulände ist der älteste Hafenbereich von Regensburg, sie liegt zwischen Steinerner Brücke und Nibelungenbrücke. Heute ankern dort Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffe. Westlich der Steinernen Brücke liegen die Wein- und Holzlände. Östlich der Nibelungenbrücke beginnt der moderne Hafen.

Im Regensburger Hafen sind auch Archäologen tätig. Neben antiken und mittelalterlichen Brückenresten fanden sich auch Hafenstrukturen. Bei Ausgrabungen am Donaumarkt, dort entsteht das Museum der Bayerischen Geschichte (Stand: Dezember 2018), wurde z. B. eine verkohlte Breze entdeckt. Nach einer Radiokohlenstoffdatierung stammt sie von 1750: Die älteste Breze der Welt! 

◼ Mehr dazu in unseren Beitrag über den Donauhafen in Regensburg:
Oberpfalz: Der Donauhafen in Regensburg und seine Geschichte

 


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Anfahrt nach Regensburg

Regensburg,_Hauptbahnhof,_Steffen Schmitz_ol - Der Hauptbahnhof von Regensburg befindet sich am südlichen Rand der Altstadt, nahe von St. Emmeram. Dort treffen sich die Linien München - Hof, Nürnberg - Passau und Regensburg - Ulm.
Der Hauptbahnhof von Regensburg befindet sich südlich der Altstadt. Die Zugverbindungen führen nach München, Nürnberg, Passau, Hof, Ulm, Dortmund, Kiel und Prag. Foto: Wikipedia, Steffen Schmitz

FLUGZEUG: Regensburg verfügt über keinen eigenen Flughafen. Nürnberg und München sind die nächsten internationalen Flughäfen. Nürnberg ist 110 km, München 85 km entfernt, beide Städte sind über Autobahnen erreichbar. Flughafentransfer Airport München – Regensburg: www.airportliner.com

BAHN: Der Hauptbahnhof von Regensburg liegt zentral, am Südrand der Altstadt, etwa achthundert Meter vom Domplatz entfernt. Regensburg ist mit ICE-, EC-, und IC-Zügen erreichbar.

BUS: Das Busterminal am Main-Donau-Kanal ist die offizielle Ein- und Aussteigestelle für Reisegruppen. Das Terminal befindet sich in Stadtamhof am nördlichen Ende der Steinernen Brücke.

SCHIFF: Regensburg kann auf der Donau per Kreuzfahrtschiff erreicht werden, die Anlegestelle liegt in der östlichen Altstadt. Über den Main-Donau-Kanal besteht eine Anbindung zum Rhein. Richtung Osten führt die Donau über Passau, Wien und Budapest bis zum Schwarzen Meer.

PKW: Von München kommend über die Bundesautobahn A9 Richtung Nürnberg-Berlin. Ab Dreieck Holledau auf die A93 wechseln bis Regensburg.

PARKEN: Dazu bieten sich zwei große kostenlose Parkplätze am Rand der Altstadt an. Diese liegen jeweils auf den Inseln Untere- bzw. Obere Wöhrd.

  • Park & Ride – Parkplatz Unterer Wöhrd, Wöhrdstraße 62, 93059 Regensburg (680 Plätze).
  • Parken am Dultplatz in Regensburg, Am Protzenweiher, 93059 Regensburg (1.100 Plätze).

Tipp: Auf www.einkaufen-regensburg.de werden aktuell freie Parkplätze angezeigt.


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Beste Reisezeit für Regensburg

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Der farbenprächtige Sonnenuntergang über Regensburgs Altstadt mit der schimmernden Donau lässt sich von der Steinernen Brücke besonders gut beobachten.

Die beste Reisezeit für Regensburg ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober. Während unseres Aufenthalts Mitte Oktober 2018 freuten wir uns über mildes Herbstwetter um 10 – 15 Grad. Das Regensburger Klima bietet stabile, trockene Sommer und unterscheidet sich vom feuchten Wetter im Voralpenland. Für Föhn aus den Alpen ist es die Nordgrenze. Durch seine Lage an der Donau gibt es morgens oft Nebel.


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Unsere 10 Einkehr-Tipps in Regensburg und Stadtamhof

reise-zikaden.de, oberpfalz, donau, regensburg, obere woehrd, alte linde, biergarten - Vom Biergarten im empfehlenswerten Gasthof „Alte Linde zur Steinernen Brücke“, auf der Donauinsel Obere Wöhrd, bietet sich der schönste Blick auf die Altstadt von Regensburg. Entdeckungstouren in Regensburg - 25 historische Highlights
Vom Biergarten im empfehlenswerten Gasthof „Alte Linde zur Steinernen Brücke“, auf der Donauinsel Obere Wöhrd, bietet sich der schönste Blick auf die Altstadt von Regensburg.
  1. Gasthof Haus Heuport: Gotische Patrizierburg am Regensburger Dom mit Cafe-Bar-Restaurant. Historischer Saal im ersten Stock. Adresse: Domplatz 7. Website: www.heuport.de
  2. Alte Linde zur Steinernen Brücke: Den schönsten Blick auf die Altstadt bietet die Alte Linde auf der Oberen Wöhrd mit bayerischer Küche. Adresse: Müllerstr. 1. Website: www.altelinde-regensburg.de
  3. Historische Wurstkuchl, an der Steinernen Brücke: Hervorgegangen aus der „Garküche auf dem Kranchen“. Älteste Wurstbraterei der Welt. Website: www.wurstkuchl.de
  4. Wurstbraterei Reisinger, am Neupfarrplatz: Hier gibt den Klassiker – Regensburger Knacker vom Grill mit süßem Senf, Gewürzgurke und Meerrettich. Website: www.wurstbraterei-reisinger.de
  5. Pizzeria „Al Camino“ am Haidplatz: Markenzeichen sind die großen Pizzen aus dem Holzofen. Bella Italia in Regensburg! Adresse: Am Haidplatz 7. Website: www.alcamino-regensburg.de
  6. Der Grieche am Herzogshof: Bester Grieche Regensburgs! Beliebtes Restaurant, traditionelle Küche in Toplage. Adresse: Alter Kornmarkt 1. Website: www.dergrieche-regensburg.de
  7. Ex-Faßl Döner-Kebab-Standl, in der Mitte des Alten Kornmarkt: Ältester Dönerstand Regensburgs, eine Institution in der Stadt. Ausgezeichnete Qualität, normale Preise. Unser Tipp: Döner-Box. 
  8. Dampfnudl-Uli, im Baumburger Turm: Kleines Restaurant mit Kultstatus. Die besten Dampfnudeln mit Vanillesauce der Stadt. Adresse: Am Watmarkt 4. Website: www.dampfnudel-uli.de
  9. Bistro Orpheé: Beliebtes französisch-bayerisches Bistro. Savoir vivre in Regensburg. Hervorragende Küche. Adresse: Untere Bachgasse 8. Website: hotel-orphee.de/restaurant
  10. Kuchenbar: Beliebtes Paradies für Kuchen- und Tortenfans. Kleines Café mit Riesenauswahl. Adresse: Am Protzenweiher 1, Stadtamhof. Website: www.kuchenbar-regensburg.de

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Unsere 5 Einkaufstipps in Regensburg

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Im spätgotischen Walmdachhaus wohnten einst die Dekane der Alten Kapelle. Heute befindet sich darin das Teehaus Bachfischer. Dahinter der Glockenturm der Alten Kapelle aus dem 9. Jhd.
  1. Feines aus Regensburg – Rehorik: Cafe 190°, Kaffeemanufaktur, Weinfachhandel, Delikatessen-, Süßwaren- und Käse. Adresse: Am Brixener Hof 6, Regensburg. Website: www.rehorik.de
  2. Hutkönig – Der Hutmacher am Dom: Auf zwei Etagen rund 15.000 Hüte und Kopfbedeckungen jeglicher Art. Adresse: Krauterermarkt 1, Regensburg. Website: www.hutkoenig.de
  3. Teehaus Bachfischer: Über 330 Teesorten, Zubehör, Geschenkartikel und Gewürze. Bio-Zertifizierter Fachhändler. Adresse: Kapellengasse 6, Regensburg. Website: teehaus-bachfischer.de
  4. Odeon Recordstore: Aktuelle Musik diverser Genres und Jahrgänge auf Vinyl und CD.
    Adresse: Malergasse 13, Regensburg. Website: odeon-recordstore.de
  5. Regensburger Wundertüte: Geschenke und Souvenirs, z. B. rund 300 Adventskalender-Varianten. Adresse: Goldene-Bären-Str. 12, Regensburg. Website: www.regensburger-wundertuete.de

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Ausflugstipps um Regensburg

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König Ludwig I. ließ 1842 die Gedenkstätte „Walhalla“ bei Donaustauf errichten. Sein Architekt Leo von Klenze orientierte sich für den Marmortempel am Parthenon auf der Akropolis in Athen. 
  • Walhalla bei Donaustauf: Parthenon-Nachbau von König Ludwig I. oberhalb der Donau.
  • Donaustauf: Altstadt mit eindrucksvoller Burgruine über der Donau.
  • Kelheim: Schifferlfahrt zum Donaudurchbruch beim Kloster Weltenburg.
  • Kallmünz: Altstadt mit Steinbrücke über den Fluß Naab, mächtige Burgruine und Keltenwall.

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medimops.de

Buchtipps für Regensburg

  • Verlag Friedrich Pustet, Regensburg zur Römerzeit: Von Roms nördlichster Garnison an der Donau zur ersten bairischen Hauptstadt, von Karlheinz Dietz und Thomas Fischer, 1. Auflage, 2018.
  • DuMont Reiseverlag, Reiseführer Ostbayern – Regenburg, Bayerischer Wald, mit Extra-Reisekarte, von Daniela Schetar, 292 Seiten, 4. Auflage 2017.
  • Verlag Friedrich Pustet, Römisches Regensburg – Ein historischer Führer, von Gerhard H. Waldherr, 112 Seiten, überarbeitete Neuausgabe 2015.
  • Verlag Schnell & Steiner, Welterbe Regensburg – Ein Kunst- und Kulturgeschichtlicher Führer zur Altstadt Regensburg mit Stadtamhof, von Eugen Trapp, 256 Seiten, 2. Auflage 2012.
  • C. H. Beck Verlag, Die Ausgrabungen unter dem Niedermünster zu Regensburg I – Grabungsgeschichte und Befunde, von Michaela Konrad, A. Rettner, E. Wintergerst, 1. Auflage 2011.
  • Universitätsverlag Regensburg, Fundort Regensburg: Archäologische Topographie der Stadt Regensburg – Vorgeschichte, römische Kaiserzeit und frühes Mittelalter innerhalb der zweiten Stadterweiterung, von Lutz-Michael Dallmeier, 1 Auflage 2000.
  • Verlag Friedrich Pustet, Die Baiuwaren: Archäologie und Geschichte, von Brigitte Haas-Gebhard, 200 Seiten,  90 Abbildungen, 2. Auflage 2016. 

Wer seine Amazon-Buchbestellung über die Anzeige unten abwickelt, unterstützt uns ohne jeglichen Mehraufwand, um unsere laufenden Kosten für den Blog etwas abzudecken. Vielen Dank dafür.
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Reiseberichte aus Griechenland, Italien, Österreich, Deutschland
Entdeckungstouren in Regensburg – 25 historische Highlights
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Entdeckungstouren in Regensburg – 25 historische Highlights
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Reisetipp in der bayerischen Oberpfalz: Entdeckungstouren in Regensburg – 25 historische Highlights. Die Donaumetropole bietet fast 2.000 Jahre im Schnelldurchgang.
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Reise-Zikaden - Reiseblog
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Monika Hoffmann

schreibt seit 2014 auf ihrem Blog Reise-Zikaden. Ihre Passion auf Reisen ist Geschichte und der Besuch historischer Plätze. Monikas Spezialgebiet sind antike Hochkulturen in Griechenland, Italien, Österreich, Deutschland. Sie produziert Foto- und Natur-Reportagen ihrer Heimat: München & Oberbayern. Die Fotografin, Redakteurin, Köchin, Naturfreundin liebt Griechenland & Italien: Von der Antike bis zu Musik, Literatur, Filmkunst.

4 Kommentare:

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